
Der Kern von Sternberg ist bis heute fast vollständig von der Stadtmauer umgeben. Innen liegt ein rasterförmiges Straßennetz mit Fachwerkhäusern, die nach dem großen Stadtbrand von 1741 entstanden sind. Freie Flächen für Container, Kran oder Materiallager gibt es dort kaum, jede Einrichtung muss in eine Baulücke, einen Hof oder an den Straßenrand passen.
Außerhalb des Mauerrings sieht es anders aus: Die Stadt umfasst rund 67 Quadratkilometer mit neun Ortsteilen, Ackerflächen, Wäldern und Seen. Unsere Baustelleneinrichtung legt für jedes Vorhaben fest, wo Unterkünfte, Lager, Zufahrt und Versorgung stehen. Der Plan richtet sich danach, ob in der engen Altstadt oder auf offener Fläche gebaut wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Altstadt gilt eine Gestaltungssatzung, die Häuser stehen dicht an dicht und viele Straßen sind schmal. Ein Containerdorf auf der Fahrbahn blockiert schnell die einzige Zufahrt zu mehreren Grundstücken. Deshalb planen wir in Sternberg oft gestapelte oder geteilte Einheiten und eine Lagerfläche außerhalb des Mauerrings, von der aus in kleinen Mengen nachgeliefert wird.
Die Landschaft rund um die Stadt ist aus einem Endmoränenzug am Großen Sternberger See entstanden. Wechselnde Böden, Hänge und feuchte Senken sind hier normal. Wer Kranstandorte, Baustraßen und Lagerplätze festlegt, muss Tragfähigkeit und Gefälle prüfen lassen, bevor schwere Fahrzeuge auffahren.
Am Seeufer selbst sind die Ränder meist schilfreich und schlecht zugänglich. Baustellen in Ufernähe brauchen daher Einrichtungsflächen mit Abstand zum Wasser und eine Zufahrt, die nicht durch empfindliche Zonen führt. Diese Grenzen gehören vor dem ersten Spatenstich in den Plan.

Wir zeichnen auf, wo Unterkunft, Büro, Sanitär, Lager und Entsorgung stehen. In Sternberg unterscheiden wir dabei klar zwischen Kleinstflächen in der Altstadt und großzügigen Feldern in den Ortsteilen.
Anschlüsse stimmen wir mit den Stadtwerken und dem Netzbetreiber ab. Verteilerkästen und Leitungen legen wir so, dass sie Wege und Rettungszufahrten nicht kreuzen.
Rund um das Baufeld entsteht ein geschlossener Zaun mit Toren an den richtigen Stellen. In engen Gassen planen wir Durchgänge für Fußgänger mit ein.
Wege, Lagerzonen, Halteplätze und Abfallplätze sind markiert, bevor das erste Gewerk anrückt. Jeder auf der Baustelle weiß, wo was hingehört.
Jede Fläche hat von Anfang an eine feste Aufgabe, auch auf engstem Raum.
Schwere Geräte stehen nur dort, wo der Boden sie trägt.
Anwohner und Gewerbetreibende behalten ihren Zugang.
Spätere Umbauten der Einrichtung werden selten nötig.
→ Wir teilen die Einrichtung auf: Nötiges direkt am Bau, Lager und Pausenräume auf einer Fläche außerhalb der Stadtmauer.
→ Kranstellplätze und Baustraßen legen wir erst nach Prüfung des Baugrunds fest und sehen bei Bedarf befestigte Flächen vor.
→ Lager, Betankung und Container rücken vom Wasser ab, die Zufahrt führt um die Uferzone herum.
→ Wir planen Zaun und Tore so, dass Grundstückszufahrten offen bleiben und Fußwege gesichert sind.
Fachwerk- und Backsteinhäuser im Raster der Altstadt, wo jede Fläche knapp ist und die Gestaltungssatzung gilt.
Ausbau an B 104 und B 192 oder eine Ortsumgehung, bei der Lager und Baustraßen in der Feldflur liegen.
Neu- und Umbauten öffentlicher Gebäude, bei denen Einrichtung und laufender Betrieb nebeneinander funktionieren müssen.
Freizeit- und Wassersportanlagen, Freibad oder Rastplatz am Großen Sternberger See mit Abstand zur Uferzone.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Nachbarschaft und Boden an und klären, welche Flächen wirklich zur Verfügung stehen.
Ein Plan zeigt alle Elemente der Einrichtung, Wege und Grenzen. Er wird mit Bauleitung und Behörden abgestimmt.
Zaun, Unterkünfte, Versorgung und Lager werden in einer festen Reihenfolge aufgestellt, damit nichts doppelt bewegt wird.
Ändert sich der Bauablauf, verschieben wir Lager und Wege. Am Ende räumen wir die Flächen wieder.
Liegt eine Sanierung in einer schmalen Straße innerhalb des Mauerrings von Sternberg, dann reicht der Platz am Haus meist nur für einen Materialaufzug und einen kleinen Lagerbereich. Pausenräume, Sanitär und größere Vorräte planen wir auf einer Fläche vor der Stadt, von der aus geliefert wird.
Wird dagegen auf freier Fläche in einem der Ortsteile gebaut, dann steht genug Raum zur Verfügung, aber der Boden ist die Frage. Dann legen wir zuerst Baustraße und Lagerplätze fest, prüfen die Tragfähigkeit und richten danach die übrigen Elemente ein.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung bildet die Grundlage für die Liefersteuerung: Wo die Lagerfläche liegt, entscheidet über Zeitfenster und Fahrwege. Deshalb stimmen wir in Sternberg Flächenplan und Logistikkonzept gemeinsam ab.
Später übernimmt unser operatives Personal die Pflege der Flächen, hält Wege frei und räumt Lager um, wenn sich der Bauablauf ändert. So bleibt die Ordnung über die gesamte Bauzeit bestehen.
Das hängt von der Straße und der Dauer ab. Für Flächen im öffentlichen Raum braucht es eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt. Wir klären vorab die Genehmigungsfähigkeit. Ist die Gasse zu schmal, planen wir Alternativen außerhalb des Mauerrings.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sternberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit