
Zwischen einem Unfall auf dem Baufeld und der Aufnahme im Krankenhaus liegt eine Strecke, die in Schortens je nach Baufeld recht lang ausfallen kann. Ein großes Klinikum steht in der Nachbarstadt Wilhelmshaven. Es verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Dort ist auch ein Notarzteinsatzfahrzeug der städtischen Feuerwehr stationiert. Bis Rettungswagen oder Notarzt am Bauzaun halten, entscheidet die Hilfe vor Ort über den Verlauf.
Ein Betriebssanitäter überbrückt genau diese Zeit. Er ist weiter ausgebildet als ein gewöhnlicher Ersthelfer, kann Verletzte über längere Zeit betreuen und behält in der Aufregung den Überblick. Vorgeschrieben ist er nach DGUV Vorschrift 1, sobald auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Darunter kann er trotzdem sinnvoll sein, wenn die Arbeiten besonders gefährlich sind.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Entfernung und Gelände: Viele Baufelder liegen nicht im Kern, sondern in Dörfern wie Sillenstede, Accum oder Schoost oder in Gewerbegebieten am Stadtrand. Ein ortsfremder Fahrer findet die richtige Einfahrt dort nicht immer auf Anhieb. Hinzu kommt bei großen, offenen Flächen die Frage, ob und wo ein Rettungshubschrauber landen könnte. Das klären wir vorab mit der Bauleitung und halten es im Notfallplan fest.
Mannschaftsstärke: Bei großen Hallenbauten in den Gewerbegebieten oder bei Umbauten in den weitläufigen Bestandshallen von Roffhausen arbeiten in der Ausbauphase oft viele Firmen gleichzeitig. Die Zahl von 100 Versicherten wird dann schneller erreicht, als es der Rohbau vermuten lässt. Maßgeblich ist die Summe aller Beschäftigten auf der Baustelle, nicht die Größe einer einzelnen Firma.
Art der Arbeiten: Durch den Osten von Sillenstede führt eine Güterbahnstrecke, durch den Kern die Personenstrecke von Sande nach Jever. Arbeiten in Gleisnähe, an Dächern und hohen Bauwerken oder in Gräben im nassen Marschboden bringen jeweils eigene Unfallbilder mit. Auch der Nordseewind auf ungeschützten Flächen ist ein Faktor, etwa bei Unterkühlung im Winter.

Bei Verletzungen leistet der Sanitäter die erste medizinische Hilfe, beobachtet den Zustand und übergibt dem Rettungsdienst einen geordneten Bericht. Auch Kreislaufprobleme, Augenverletzungen und Kälteschäden gehören zu seinem Alltag.
Wir legen fest, an welcher Straße der Rettungswagen erwartet wird, wer ihn dort abholt und welche Adresse die Leitstelle erhält. Für große Freiflächen in Schortens besprechen wir zusätzlich einen möglichen Landepunkt.
Bei Rundgängen achtet der Sanitäter auf Absturzkanten, ungesicherte Gräben und versperrte Fluchtwege und meldet sie der Bauleitung, bevor etwas passiert.
Jede Hilfeleistung wird nachvollziehbar dokumentiert. Das ist Pflicht und hilft zugleich der Berufsgenossenschaft und dem Arbeitsschutz, Häufungen zu erkennen.
Die Pflicht ab mehr als 100 Versicherten ist erfüllt und nachweisbar.
Verletzte auf Ihrer Baustelle in Schortens werden versorgt, während der Rettungsdienst noch unterwegs ist.
Retter finden den Einsatzort ohne Umwege.
Gefahren werden gemeldet, bevor aus ihnen ein Unfall wird.
→ Schon bei der Planung legen wir fest, über welchen Treppenturm oder welche Hubarbeitsbühne Retter den Verletzten erreichen. Den Weg prüfen wir mit dem Gerüstbauer gemeinsam.
→ Der Notfallplan enthält eine eindeutige Zufahrtsbeschreibung und Koordinaten. Beim Notruf geht sofort jemand zur Straße und winkt den Wagen ein.
→ Der Sanitäter stimmt sich mit den Sicherungsposten ab, damit im Notfall klar ist, wann und wie der Gleisbereich betreten werden darf.
→ Wir achten auf Aufwärmpausen, erkennen Unterkühlung früh und sorgen dafür, dass ein geschützter Raum zur Verfügung steht.
Gewerbe- und Lagerbauten, bei denen in der Montage- und Ausbauphase die Schwelle von 100 Versicherten überschritten werden kann.
Arbeiten im Technologiezentrum Roffhausen, bei denen Baustelle und laufender Betrieb nebeneinander bestehen.
Vorhaben an der Strecke Sande–Jever mit dem Halt Schortens-Heidmühle oder an der Güterstrecke bei Sillenstede.
Sanierungen an Kirchtürmen und historischen Bauwerken wie der Galerieholländer-Mühle in Accum.

Aus dem Bauzeitenplan ermitteln wir, wann die Beschäftigtenzahl über 100 steigt und welche Tätigkeiten besonders riskant sind.
Übergabepunkt, Zufahrtsbeschreibung, möglicher Landepunkt und Wege aus schwer zugänglichen Bereichen werden festgelegt.
Der Sanitäter stellt sich den Gewerken vor, erläutert den Notruf auf dieser Baustelle und beginnt mit den Rundgängen.
Notfallplan und Dokumentation werden an jeden neuen Bauabschnitt angepasst.
Wächst eine Hallenbaustelle in einem Schortenser Gewerbegebiet im Ausbau auf mehr als 100 Beschäftigte, dann beginnt der Sanitätsdienst mit dieser Phase. Vorher gehen wir mit der Bauleitung die Zufahrt ab, legen den Übergabepunkt an der Straße fest und prüfen, ob eine freie Fläche als Landepunkt in Frage kommt.
Sinkt die Zahl der Beschäftigten gegen Ende wieder deutlich, dann besprechen wir, ob der Dienst endet oder für besonders gefährliche Restarbeiten bestehen bleibt. Der Notfallplan bleibt in jedem Fall bis zur Übergabe gültig.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitäter nimmt an Baubesprechungen teil, wenn neue Gewerke oder risikoreiche Arbeiten anstehen. So fließt seine Sicht in die Planung ein, statt erst im Ernstfall gefragt zu sein.
Betreuen wir in Schortens zugleich Torkontrolle oder Logistik, kennt das Personal am Tor den Notfallplan. Der Rettungswagen wird ohne Rückfrage eingelassen und auf dem kürzesten Weg zum Verletzten geführt.
Die DGUV Vorschrift 1 verlangt ihn, sobald mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle tätig sind. Gezählt werden die Beschäftigten aller beteiligten Firmen zusammen. Wir rechnen das mit Ihnen für jede Bauphase durch.

Nennen Sie uns Bauzeit, Belegung und geplante Tätigkeiten. Wir prüfen den Bedarf an einem Betriebssanitäter und planen den Einsatz.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schortens. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit