
Scharbeutz ist eine Flächengemeinde von gut 52 Quadratkilometern im Kreis Ostholstein. Sie reicht vom 6,5 Kilometer langen Sandstrand in Haffkrug und im Hauptort bis zu den Dörfern Pönitz, Gleschendorf, Klingberg oder Wulfsdorf im Hinterland. Entsprechend verschieden sind die Grundstücke: schmale Parzellen an der Strandallee, Waldränder am Rand des Seengebiets und große Gewerbeflächen an der B 432.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container, Lager, Baustraßen und Kran stehen, bevor die erste Maschine anrückt. In Scharbeutz hängt diese Planung häufig an Vorgaben aus dem Küstenschutz, dem Waldrecht und dem Bodenschutz. Wir lesen diese Vorgaben aus dem Bebauungsplan heraus und machen daraus einen Einrichtungsplan, der auf der Fläche funktioniert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
An der Küste liegt ein Teil der Grundstücke unter 3 Metern über Normalhöhennull und damit im Hochwasserrisikogebiet. Die höchste gemessene Sturmflut in der südlichen Lübecker Bucht erreichte 1872 rund 3,30 Meter über NHN. Wer dort Container und Material abstellt, braucht einen Plan, was bei Hochwassergefahr hoch gelagert, gesichert oder geräumt wird.
Nahe der Düne gelten zusätzliche Regeln aus dem Landeswassergesetz. Bis 150 Meter landwärts vom seewärtigen Fuß einer Düne oder eines Strandwalls besteht grundsätzlich ein Bauverbot, Ausnahmen sind möglich. Anlagen an der Küste, auch vorübergehende, brauchen in der Regel eine Genehmigung der unteren Küstenschutzbehörde. Das kann auch Einrichtungen betreffen, die nur für die Bauzeit stehen.
Im Hinterland bestimmen Wald und Boden die Planung. Zum Wald ist nach dem Landeswaldgesetz ein Abstand von 30 Metern vorgesehen. Die Böden der Jungmoräne bestehen aus Geschiebemergel mit sandigem Lehm bis Lehm, die bei Nässe schnell verdichten. Die Bebauungspläne der Gemeinde verlangen deshalb, Baustraßen und Lagerflächen klein zu halten und dorthin zu legen, wo später ohnehin befestigt wird.

Wir zeichnen Container, Lager, Kranstandort und Wege in den Lageplan und tragen Hochwasserrisikogebiet, Dünenstreifen, Waldabstand und Gewässerränder als Sperrflächen ein. So sieht jedes Gewerk, wo nichts abgestellt werden darf.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir so auf, dass sie in Küstennähe außerhalb gefährdeter Bereiche oder erhöht stehen. Auf engen Grundstücken an der Strandallee planen wir mehrstöckige Lösungen statt breiter Containerreihen.
Wir stimmen Anschlüsse mit den Versorgern ab, verlegen Leitungen geschützt und planen, wohin Regenwasser von Lagerflächen läuft. An Verbandsgewässern halten wir den freien Streifen ein, den der Wasser- und Bodenverband vorgibt.
Vor der Baustraße wird der humose Oberboden abgetragen und getrennt gelagert. Wir setzen Bauzaun, Tore und Beschilderung und legen Fahrwege so, dass nicht überbaute Flächen möglichst unbefahren bleiben.
Küstenschutz, Waldabstand und Gewässerränder sind im Lageplan berücksichtigt, bevor Container stehen.
Lager und Wege brauchen weniger Fläche und beschädigen weniger Boden.
Genehmigungsfragen zu vorübergehenden Anlagen an der Küste kommen früh auf den Tisch.
Alle Gewerke arbeiten von Beginn an nach derselben Baustellenordnung.
→ Wir lagern nur einen Tagesbedarf auf der Fläche, planen Material auf Abruf und legen fest, welche Container bei Sturmflutwarnung zuerst gesichert oder abgezogen werden.
→ Wir verlegen Unterkünfte und brennbare Lager auf die waldabgewandte Seite und stimmen die Aufstellung früh mit Bauleitung und Behörde ab.
→ Baustraßen kommen auf künftige Wege und Stellplätze, sonst arbeiten wir mit lastverteilenden Platten und markierten Tabuzonen.
→ Wir planen die Baustellenzufahrt über die vorhandenen Zufahrten und richten Wendeflächen und Stellplätze für Lieferfahrzeuge auf dem Grundstück ein.
Neubauten und Umbauten auf engen Grundstücken zwischen Straße und Ostseestrand, teils im Hochwasserrisikogebiet und mit Tiefgarage.
Hallen und Erweiterungen im Gewerbegebiet südlich der B 432, gegliedert durch Knicks und mit festgelegten Zufahrten.
Vorhaben am Rand der Wälder bei Haffkrug und Pönitz, bei denen Waldabstand und Brandschutz die Aufstellung bestimmen.
Geplante Anlagen bei Sarkwitz und Wulfsdorf mit großen Montageflächen, Lagerplätzen für Module und Baustraßen über Feldwege.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Höhenlage, Waldrand und Gewässer an und werten Bebauungsplan und Auflagen aus.
Container, Lager, Kran, Baustraßen und Sperrflächen kommen in einen Plan, den wir mit der Bauleitung abstimmen.
Wir stellen Bauzaun, Container, Baustrom und Bauwasser und richten die Lagerflächen bis zum Baubeginn ein.
Mit dem Baufortschritt verlegen wir Flächen und bauen am Ende alles zurück, einschließlich der Wiederherstellung des Bodens.
Wird an der Strandallee in Scharbeutz ein älteres Ferienhaus durch einen Neubau mit Tiefgarage ersetzt, dann ist das Grundstück schmal und der Bebauungsplan verlangt für die Rampe einen Abstand zur Straße. Die Baustelleneinrichtung legt dann Kran und Lager in den hinteren Teil, die Container stapeln sich auf kleiner Grundfläche und die Anlieferung erfolgt nur über eine Einfahrt.
Liegt ein Teil des Grundstücks im Hochwasserrisikogebiet, dann markiert der Einrichtungsplan diesen Bereich. Dort lagern weder Zement noch Kraftstoff, Stromverteiler stehen erhöht. Für die Herbst- und Wintermonate wird zusätzlich festgelegt, wie die Baustelle bei Sturmflutwarnung gesichert wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für Lieferzeiten, Sicherheitskonzept und Entsorgung. Ändert sich der Bauablauf, etwa wenn nach dem Rohbau der Kranstandort frei wird, passen wir die Einrichtung an und informieren alle Beteiligten.
Auf Wunsch übernehmen unsere operativen Kräfte den Aufbau, die Pflege und den Rückbau der Einrichtung. Am Ende stellen wir Flächen nach den Vorgaben des Bodenschutzes wieder her, zum Beispiel durch Lockerung verdichteter Bereiche.
Das Landeswassergesetz sieht bis 150 Meter landwärts vom Fuß einer Düne grundsätzlich ein Bauverbot vor, Ausnahmen sind möglich. Anlagen an der Küste brauchen meist eine Genehmigung der unteren Küstenschutzbehörde, auch wenn sie nur vorübergehend stehen. Wir klären das vor der Aufstellung mit Ihnen und der Bauleitung.

Schicken Sie uns Lageplan und Bebauungsplan. Wir zeigen Ihnen, wo Container, Lager und Kran Platz finden und welche Schutzzonen zu beachten sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Scharbeutz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit