
Rund um Rinteln liegen Naturschutzgebiete dicht beieinander: Auen und Kiesteiche an der Weser, Buchenwälder und Felsen auf dem Kamm des Wesergebirges, eiszeitliche Kuppen aus Sand und Kies im Süden. Wer hier baut, bekommt häufig Auflagen zu Artenschutz, Gewässern oder Boden, die während der gesamten Bauzeit eingehalten werden müssen.
Mit unseren Umweltkontrollen sorgen wir dafür, dass diese Auflagen auf Ihrer Baustelle in Rinteln nicht nur auf dem Papier stehen. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Tabuflächen, halten Befunde fest und stimmen uns mit der ökologischen Fachbauleitung und der Naturschutzbehörde ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Weser fließt als Bundeswasserstraße durch die Stadt, in Rinteln mündet die Exter in sie. Östlich der Kernstadt liegt in einem Weserbogen das Naturschutzgebiet Auenlandschaft Hohenrode, rund 127 Hektar groß. Es entstand auf einer früheren Kiesabbaufläche und wird der natürlichen Flussdynamik überlassen. Westlich liegen der Doktorsee und die Ostenuther Kiesteiche, die ebenfalls aus Kiesabbau hervorgingen und teils als FFH-Gebiet geschützt sind.
Im Norden erhebt sich das Wesergebirge. Sein Kamm ist auf über 500 Hektar Naturschutzgebiet und großteils Teil des Natura-2000-Gebiets Süntel, Wesergebirge, Deister. Buchenwälder, Kalkfelsen, Quellen und Höhlen bieten dort Lebensraum für Wildkatzen, Fledermäuse und Amphibien wie den Kammmolch. Bauarbeiten am Hangfuß oder an Leitungen, die das Gebirge queren, berühren solche Lebensräume schnell.
Zwischen Möllenbeck und Krankenhagen steht die Kameslandschaft unter Schutz, eine Kuppenlandschaft aus geschichteten Sanden und Kiesen der Eiszeit. Sand- und Kiesabbau prägen das Rintelner Umland bis heute. Wo Boden bewegt wird, geht es deshalb oft um Bodenschutz, Böschungen und die Frage, welche Arten sich in offenen Abbauflächen angesiedelt haben.

In Wanderzeiten kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer, bringen Tiere über die Baustelle hinweg in ihren Lebensraum und halten jeden Fund fest.
Wir prüfen abgesperrte Bereiche, Wurzelschutz und Baumschutzzäune. Verstöße melden wir sofort an die Bauleitung.
Wir achten auf Betankungsflächen, Ölbinder, Wasserhaltung und Lagerung von Boden, damit nichts in die Weser, die Exter oder Kiesteiche gelangt.
Kontrollgänge, Funde und Maßnahmen landen in einem Bericht, den Sie der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises vorlegen können.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht werden nachweisbar eingehalten.
Baustopps wegen Verstößen werden vermieden oder rasch aufgehoben.
Behörden erhalten saubere Berichte statt nachträglicher Erklärungen.
Die Kontrollen laufen im Baustellenalltag mit, ohne eigenen Dienstleister auf der Fläche.
→ Ein Amphibienschutzzaun mit Fangeimern wird täglich in den frühen Morgenstunden kontrolliert, die Tiere werden auf die andere Seite gebracht und gezählt.
→ Wir markieren Tabuflächen deutlich, weisen Fahrer ein und kontrollieren die Grenzen bei jedem Rundgang.
→ Wir überwachen Absetzbecken, Ölsperren und Betankung und melden Abweichungen sofort, damit sie behoben werden, bevor ein Schaden entsteht.
→ Wir melden den Fund an die ökologische Fachbauleitung, sichern den Bereich ab und passen mit der Bauleitung den Arbeitsablauf an.
Uferarbeiten, Leitungsbau oder Wege in Flussnähe berühren Gewässer und Auenlebensräume.
Am Hang und auf dem Kamm grenzen Baufelder an Buchenwälder und Schutzgebiete mit Fledermäusen und Amphibien.
Abbauflächen und deren spätere Umgestaltung zu Gewässern sind Lebensraum für Vögel und Amphibien.
Solarparks auf offenen Flächen, wie in Krankenhagen geplant, bringen Auflagen zu Boden und Artenschutz mit sich.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Auflagen der Naturschutzbehörde und leiten die Kontrollpunkte ab.
Zäune, Markierungen und Tabuflächen werden vor Baubeginn gesetzt und abgenommen.
In festgelegten Abständen gehen wir die Baustelle ab und halten alle Befunde fest.
Sie erhalten Berichte für Bauleitung und Behörde, am Ende eine Gesamtdokumentation.
Wird am Rand der Weseraue bei Rinteln eine Leitung verlegt und sieht die Genehmigung einen Amphibienschutzzaun vor, dann stellen wir zu Beginn der Wanderzeit sicher, dass der Zaun dicht ist und die Eimer richtig sitzen. Danach kontrollieren wir den Zaun jeden Morgen, setzen die Tiere um und führen eine Fundliste.
Stellt sich bei einem Rundgang heraus, dass ein Bagger eine Schutzfläche befahren hat, dann halten wir den Schaden mit Foto fest, informieren Bauleitung und ökologische Fachbauleitung und begleiten die Wiederherstellung. Der Vorgang steht im Wochenbericht für die Behörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzäune, Tabuflächen und Betankungsplätze gehören in den Einrichtungsplan. Wir sorgen dafür, dass sie dort berücksichtigt sind, bevor die Maschinen kommen.
Unsere Kontrollen stimmen wir mit Lieferplan und operativer Arbeit ab. Lieferverkehr wird an Schutzflächen vorbeigeführt, Abfälle werden so gelagert, dass nichts in Boden oder Wasser gelangt.
Zu den Naturschutzgebieten im Stadtgebiet gehören die Auenlandschaft Hohenrode in einem Weserbogen, der Kamm des Wesergebirges, die Kameslandschaft zwischen Möllenbeck und Krankenhagen und die Ostenuther Kiesteiche. Welche Auflagen für Ihr Grundstück gelten, ergibt sich aus der Genehmigung.

Senden Sie uns Genehmigung und Auflagen Ihres Vorhabens. Wir schlagen vor, wie die Kontrollen auf Ihrer Baustelle aussehen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rinteln. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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