
Die Kreisstadt wurde auf einer schmalen Landenge zwischen Seen und Fluss gegründet. Rund um die Kreisstadt liegen der Große und der Kleine Plöner See, der Schöhsee, der Behler See und weitere Seen, verbunden durch die Schwentine. Große Teile davon gehören zu europäischen Schutzgebieten.
Wer hier baut, bekommt in der Genehmigung häufig Auflagen zum Natur- und Gewässerschutz. Unsere ökologische Baubegleitung setzt diese Auflagen im Bauablauf um: Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bauzeitenfenster, dokumentieren Maßnahmen und sprechen Konflikte früh mit der Bauleitung ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das FFH-Gebiet „Seen des mittleren Schwentinesystems und Umgebung“ umfasst rund 6.648 Hektar mit den Hauptseen der Plön-Eutiner Seenplatte und ihren Laubwäldern. Geschützt sind unter anderem die nährstoffarmen, kalkhaltigen Klarwasserseen wie der Große Plöner See und der Schöhsee, ihre naturnahen Ufer, Röhrichte und Bruchwälder. Der Steckbrief des Landes nennt Fischotter, den Steinbeißer und die Teichfledermaus als Arten des Gebiets.
Das Vogelschutzgebiet „Großer Plöner See-Gebiet“ mit rund 4.539 Hektar ist für Wasservögel von besonderer Bedeutung. Der Große Plöner See gilt als Hauptbrutplatz der Kolbenente im Land, auf dem Ruhlebener Warder brütet eine große Kolonie von Nonnengänsen und im Gebiet liegt das größte Binnenland-Brutvorkommen der Flussseeschwalbe in Schleswig-Holstein. Ausdrücklich wichtig sind störungsarme Wasserflächen während der Mauser- und Rastzeit.
Amphibien sind ein eigenes Thema. Die Landbrücke zwischen Schöhsee und Behler See ist laut Gebietssteckbrief ein bedeutender Lebensraum für Kammmolch und Rotbauchunke. Bauvorhaben in der Nähe solcher Wanderwege brauchen oft Amphibienschutzzäune, die während der Wanderzeit regelmäßig kontrolliert werden müssen.

Wir überwachen die Umsetzung der Naturschutzauflagen auf der Baustelle, schützen markierte Bäume und Uferbereiche und dokumentieren jede Maßnahme für die Behörde.
In der Wanderzeit kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer in festen Abständen, setzen Tiere fachgerecht um und führen Fundlisten.
Wir prüfen Abstände von Lager und Betankung zum Ufer, die Sicherung von Oberflächenwasser und den Umgang mit Bodenaushub in Seenähe.
Lärmintensive Arbeiten nah am Wasser stimmen wir auf Brut-, Mauser- und Rastzeiten ab, wenn die Genehmigung dazu Vorgaben macht.
Naturschutzauflagen werden im Bauablauf umgesetzt und nachgewiesen.
Konflikte mit Brut- oder Wanderzeiten fallen auf, bevor sie den Bau stoppen.
Ufer, Röhricht und Gewässer bleiben vor Baustoffen und Schmutzwasser geschützt.
Die Behörde erhält eine lückenlose Dokumentation.
→ Unser Personal übernimmt die Kontrollen in der Wanderzeit, auch früh morgens und am Wochenende. Jeder Gang wird dokumentiert.
→ Wir markieren Schutzstreifen, prüfen Lagerflächen bei jeder Begehung und melden Abweichungen sofort an die Bauleitung.
→ Geschützte Bereiche werden vor Baubeginn abgegrenzt, Eingriffe nur nach Vorgabe der Genehmigung vorgenommen und festgehalten.
→ Wir zeigen den Konflikt früh im Bauzeitenplan auf, damit die Bauleitung laute Arbeiten verlegen oder mit der Behörde abstimmen kann.
Wohn- und Freizeitbauten an Großem und Kleinem Plöner See oder am Trammer See mit Schutzstreifen zum Wasser.
Arbeiten an Anlegern, Badestellen und Uferbefestigungen innerhalb oder am Rand der Schutzgebiete.
Tiefbau entlang von Seen und Schwentine mit Eingriffen in Ufergehölz und Boden.
Erschließung neuer Wohn- oder Gewerbeflächen, bei der Amphibien- und Artenschutz in der Genehmigung stehen.

Wir lesen Genehmigung und Fachgutachten und stellen zusammen, welche Maßnahmen auf der Baustelle umzusetzen sind.
Schutzzäune, Schutzstreifen, Bauzeitenfenster und Kontrollintervalle werden in den Bauablauf übernommen.
Wir begehen die Baustelle regelmäßig, kontrollieren Zäune und Schutzbereiche und halten Befunde fest.
Bauleitung und Behörde erhalten Berichte und Fundlisten, Abweichungen werden sofort gemeldet.
Liegt ein Bauvorhaben in Plön in der Nähe eines Amphibienwanderwegs, etwa zwischen zwei Seen, dann verlangt die Genehmigung oft einen Schutzzaun mit Fangeimern. In diesem Fall stellen wir den Zaun mit der Baufirma auf, kontrollieren ihn während der Wanderzeit täglich, setzen Tiere um und übergeben die Fundlisten an die Naturschutzbehörde.
Grenzt eine Baustelle an den Großen Plöner See, dann sind Ufer, Röhricht und Wasserfläche die empfindlichsten Bereiche. Wir legen mit der Bauleitung Schutzstreifen fest, kontrollieren Lager und Betankung und achten darauf, dass laute Arbeiten nah am Wasser nicht in die Mauser- oder Rastzeit fallen, wenn die Genehmigung das vorsieht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Auflagen betreffen oft Einrichtung, Logistik und Entsorgung zugleich. Deshalb planen wir Lagerflächen, Zufahrten und Abfallplätze von Anfang an mit Blick auf Ufer und Schutzgebiete.
Für Bauherren in Plön heißt das: Umweltkontrollen laufen im Alltag der Baustelle mit und werden nicht erst bei der Abnahme zum Thema.
Das hängt von der genauen Lage ab. Große Teile der Seen und ihrer Ufer gehören zum FFH-Gebiet der Schwentineseen und zum Vogelschutzgebiet am Großen Plöner See. Die Abgrenzung zeigen die Karten des Landes, die Auflagen stehen in Ihrer Genehmigung.

Schicken Sie uns Lage und Auflagen Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen anfallen und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Plön. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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