
Loitz liegt am Rand einer weiten, geschützten Flusslandschaft. Das Tal der Peene vom Abfluss des Kummerower Sees bis zur Mündung in den Peenestrom ist als Naturpark Flusslandschaft Peenetal geschützt, rund 33.400 Hektar groß. Es gilt als das größte zusammenhängende Niedermoorgebiet Mitteleuropas, gezählt werden dort 156 Vogel- und 37 Fischarten.
Wer in dieser Umgebung baut, bekommt meist Auflagen zum Schutz von Gewässern, Boden und Tieren. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen: Wir kontrollieren, dokumentieren und sprechen an, wenn etwas nicht stimmt, bevor Schaden entsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt grenzt unmittelbar an die Peene. Östlich mündet das Tal der Schwinge in das Urstromtal des Ibitzgrabens, der südöstlich der Stadt in die Peene fließt. Arbeiten an Ufern, Brücken, Gräben und am Hafen berühren damit fast immer ein Gewässer, in das weder Schlamm noch Betonwasser noch Kraftstoff gelangen dürfen.
Rund um Loitz liegen Schutzgebiete: das Naturschutzgebiet Schwingetal mit Feucht- und Trockenbiotopen, das Naturschutzgebiet Kronwald und der Drosedower Wald. Die Stadt nennt außerdem die Erfassung von Rastvögeln in Vogelschutzgebieten und ein gefördertes Vorhaben zur naturnahen Entwicklung von Fließ- und Standgewässern. Bauzeiten, Lärm und Licht müssen in solchen Bereichen Rücksicht auf Brut- und Rastzeiten nehmen.
Der Boden der Niederung ist Niedermoor. Torf ist empfindlich: Wird er verdichtet, entwässert oder mit anderem Aushub vermischt, verliert er seine Funktion im Wasserhaushalt. Getrennter Aushub, geschützte Lagerung und kurze Fahrwege auf befestigten Trassen gehören deshalb zu den typischen Auflagen.

Wir prüfen Sedimentsperren, Absetzbecken und Betankungsplätze und achten darauf, dass Spülwasser und Kraftstoffe nicht in Peene, Schwinge oder Ibitzgraben gelangen.
Vor dem Baustart kontrollieren wir Flächen auf Brutplätze und Quartiere, überwachen Bauzeitenfenster und melden Funde an die zuständige Fachperson.
Abtrag, Lagerung und Wiedereinbau von Oberboden und Torf begleiten wir so, dass Schichten getrennt bleiben und keine Fläche unnötig befahren wird.
Jede Kontrolle wird mit Foto, Datum und Befund festgehalten. Daraus entsteht ein Bericht, den Sie der Naturschutz- oder Wasserbehörde vorlegen können.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle umgesetzt und nicht nur abgeheftet.
Probleme an Gewässern oder mit geschützten Arten fallen früh auf.
Sie können gegenüber der Behörde jede Maßnahme mit Datum und Foto belegen.
Der Moorboden der Peeneniederung wird so wenig wie möglich verändert.
→ Sedimentsperren und Absetzflächen an den Abläufen, die wir nach jedem stärkeren Regen kontrollieren.
→ Wir planen Fällungen und Rückbau in die erlaubten Zeiten und kontrollieren vorher auf besetzte Nester.
→ Festgelegte Fahrtrassen mit Lastverteilung, markierte Tabuflächen und tägliche Kontrolle der Einhaltung.
→ Leuchten werden nach unten ausgerichtet und auf das Nötige beschränkt, in sensiblen Zeiten bleiben Bereiche dunkel.
Arbeiten an Stegen, Uferbefestigung und Gebäuden direkt an der Peene, etwa am Speicherensemble am Hafen.
Vorhaben zur naturnahen Gestaltung von Gräben und Standgewässern im Stadtgebiet.
Freiflächenanlagen und Kabeltrassen im Außenbereich mit Eingriff in Boden und Lebensräume.
Ausbau touristischer Wege und Plätze an der Peene, etwa bei Wasserwanderrastplätzen wie Sophienhof oder Zeitlow.

Wir werten Genehmigung und Fachgutachten aus und stellen zusammen, was auf der Baustelle zu beachten ist.
Gewässer, Gehölze, Brutplätze und empfindliche Böden werden erfasst und mit Ihnen besprochen.
Während der Bauzeit prüfen wir Sperren, Lager, Fahrwege und Bauzeiten nach festem Rhythmus und nach Starkregen.
Alle Kontrollen münden in einen Bericht für Bauherr und Behörde, mit Fotos und klaren Befunden.
Liegt eine Baustelle nah an der Peene, etwa bei Arbeiten an Uferbefestigung, Steganlagen oder einem Speicher am Hafen, dann beginnt die Begleitung mit einer Begehung. Wir halten fest, wo Wasser abläuft, welche Gehölze bleiben und wo Tiere brüten könnten.
Wird im Zuge der Arbeiten Boden ausgehoben, dann trennen wir Torf und mineralischen Boden auf eigenen Mieten und decken sie ab. Bei jeder Kontrolle prüfen wir Sperren, Lager und Fahrwege und schicken den Bericht an Bauleitung und Behörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Lagerflächen, Betankung und Fahrwege legen wir schon in der Baustelleneinrichtung so an, dass Gewässer und Tabuflächen geschützt sind. Das Logistik-Management achtet darauf, dass Anlieferungen nicht über gesperrte Bereiche führen.
Bei der Entsorgung stimmen wir uns mit der operativen Baulogistik ab, damit belasteter Boden, Betonreste und Öl getrennt gesammelt werden. Die Umweltkontrollen fließen in den gemeinsamen Baustellenbericht ein.
Weil die Stadt direkt an der Peene liegt, deren Tal als Naturpark geschützt ist und als größtes zusammenhängendes Niedermoorgebiet Mitteleuropas gilt. Gewässer, Moorboden und Vogelwelt sind hier eng verbunden, Eingriffe werden entsprechend genau betrachtet.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigung und die Lage der Baustelle. Wir sagen Ihnen, welche Umweltkontrollen sinnvoll sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Loitz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit