
Lauenburg/Elbe ist die südlichste Stadt Schleswig-Holsteins und liegt am nördlichen Ufer der Elbe, die hier die Grenze zu Niedersachsen bildet. Die Altstadt drängt sich als Unterstadt am Fluss unter dem Schlossberg zusammen, der größte Teil der Stadtfläche liegt als Oberstadt auf dem Geestrücken dahinter. Für jede Baustelleneinrichtung heißt das: Erst wird geklärt, auf welcher der beiden Ebenen gebaut wird, dann wo Container, Lager und Kran überhaupt Platz finden.
Wir planen die Einrichtung Ihrer Baustelle vom Lageplan bis zum Aufbau. Dazu gehören Aufstellflächen für Büro- und Aufenthaltscontainer, Sanitäranlagen, Baustrom und Bauwasser, Lagerzonen, Zaun und Zufahrt. In Lauenburg/Elbe kommt eine Frage hinzu, die in vielen anderen Orten keine Rolle spielt: Was passiert mit der Einrichtung, wenn die Elbe steigt?
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Geestrücken steigt nahe der früheren Mündung der Möllner Schmelzwasserrinne rund 68 Meter über die Elbniederung an, die Elbe hat dort ein hohes Steilufer ausgeschnitten. Zwischen Fluss und Hang bleibt für die Unterstadt nur ein schmaler Streifen. Freie Flächen für Container und Materiallager sind dort knapp, oft muss die Einrichtung auf mehrere kleine Plätze verteilt oder ein Teil davon oben auf der Geest abgestellt werden.
Beim Elbehochwasser 2013 begann man in Lauenburg/Elbe am 5. Juni damit, rund 150 Häuser nahe der Elbe zu räumen. Die Stadt arbeitet an einem Hochwasserschutz und hat dafür einen eigenen Planungsraum abgegrenzt. Wer im Uferbereich einrichtet, legt deshalb fest, welche Teile beweglich bleiben, wo höher gelegene Ausweichflächen sind und in welcher Reihenfolge geräumt wird.
Auch der Untergrund ist nicht überall gleich. Am Elbkamp am Oberstleutnantsweg ist ein Torflager aus der Eem-Warmzeit beschrieben, am Hohen Elbufer gibt es Quellen und Rutschhänge. Für Kranstandorte, Containerfundamente und schwere Lagerflächen gehört der Blick ins Baugrundgutachten an den Anfang der Planung, nicht an ihr Ende.

Wir zeichnen die Einrichtung getrennt nach Unterstadt und Oberstadt. In der Uferzone liegen nur die Elemente, die direkt an der Baustelle gebraucht werden, Büro und größere Lager rücken auf höher gelegene Flächen. So bleibt die Einrichtung räumbar, ohne dass der Bauablauf leidet.
Wo zwischen Hang und Fluss nur wenig Platz ist, kommen gestapelte Container, schmale Sanitärmodule und kurze Leitungswege zum Einsatz. Wir prüfen Stellflächen auf Tragfähigkeit und Zugänglichkeit für den Lkw mit Ladekran.
Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungsführung legen wir so fest, dass sie bei steigendem Wasser schnell abgeklemmt und gesichert werden können. Für Flächen am Hang planen wir die Ableitung von Oberflächenwasser gleich mit ein.
In der Altstadt stehen Baudenkmäler wie die um 1220 gegründete Maria-Magdalenen-Kirche und der erhaltene Turm des Lauenburger Schlosses. Bauzaun, Tore und Anprallschutz setzen wir so, dass historische Fassaden und Mauern nicht berührt werden.
Ihre Einrichtung passt zur Höhenlage der Baustelle und nicht zu einer Schablone.
Der Räumplan für Hochwasser liegt schon vor dem ersten Container fest.
Kran- und Lagerstandorte sind mit dem Baugrund abgestimmt.
Baudenkmäler in der Nachbarschaft bleiben unberührt.
→ Wir teilen die Einrichtung in einen kleinen Kern direkt an der Baustelle und ausgelagerte Bereiche auf der Geest, die über feste Pendelzeiten verbunden werden.
→ Ein Räumplan mit Reihenfolge, Ausweichfläche und Verantwortlichen gehört zur Einrichtung. Bewegliche Elemente werden so aufgestellt, dass ein Lkw sie zügig aufnehmen kann.
→ Wir stimmen Standorte mit dem Baugrundgutachten ab und sehen bei Bedarf Lastverteilplatten, Schotterpolster oder andere Kranstandorte vor.
→ Schwere Teile werden über die befahrbaren Achsen angeliefert, auf der Hangkante wird nichts abgestellt, was abrutschen könnte. Das halten wir im Lageplan fest.
Bauabschnitte im Planungsraum Hochwasserschutz brauchen Einrichtungsflächen nah am Ufer und zugleich Platz, der bei Hochwasser nicht unter Wasser steht.
An der B 209 hält die Stadt erschlossene Gewerbeflächen vor, weitere rund 30 Hektar sind mittelfristig geplant. Hier geht es um große Flächen, Lagerzonen und Kranstandorte.
Das 2016 festgelegte Sanierungsgebiet Ortskern Oberstadt bringt Umbauten an Geschäfts- und Wohnhäusern, bei denen sich die Einrichtung den Raum mit Läden und Passanten teilt.
Am Beginn des Elbe-Lübeck-Kanals liegen der Hafen am Horster Damm und eine Werft. Einrichtungen dort brauchen Platz neben Kaikanten und Umschlagflächen.

Wir sehen uns die Fläche an, klären Unter- oder Oberstadt, Zufahrt, Nachbarn und Hochwasserlage.
Wir zeichnen die Einrichtung mit allen Flächen und legen fest, was bei steigender Elbe wohin geräumt wird.
Container, Sanitär, Strom, Wasser und Zaun werden in der abgestimmten Reihenfolge aufgestellt und abgenommen.
Wir begleiten die Einrichtung über die Bauzeit, passen sie an und bauen sie am Ende sauber zurück.
Liegt eine Baustelle in Lauenburg/Elbe in der Unterstadt direkt am Elbufer, dann reicht der Platz vor dem Haus meist nur für einen Container, einen Schuttbehälter und eine schmale Lagerzone. In diesem Fall planen wir den Kern der Einrichtung dort und lagern Büro, Aufenthalt und Großteile auf eine Fläche in der Oberstadt aus.
Steigt der Elbpegel während der Bauzeit, dann greift der vorher abgestimmte Räumplan: Baustrom wird gesichert, bewegliche Behälter werden abgeholt, Material wandert auf die höher gelegene Fläche. Die Baustelle bleibt so planbar, auch wenn der Fluss sich nicht an den Bauzeitenplan hält.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist bei uns kein einmaliger Aufbau. Wir passen sie an, wenn ein Gewerk wechselt, der Kran umzieht oder eine Fläche zurückgegeben werden muss. Änderungen tragen wir in den Lageplan ein, damit alle Beteiligten mit demselben Stand arbeiten.
Auf Wunsch übernehmen wir zusätzlich die Logistik, die Sicherung oder die Umweltbegleitung derselben Baustelle. Dann stammen Einrichtungsplan, Anlieferregeln und Schutzauflagen aus einer Hand und widersprechen sich nicht.
Wir planen sie von Anfang an räumbar. Am Ufer stehen nur bewegliche Elemente, Baustrom lässt sich schnell sichern. Für Material gibt es eine höher gelegene Ausweichfläche. Der Räumplan nennt Reihenfolge und Zuständige, damit bei steigender Elbe niemand improvisieren muss.

Schicken Sie uns Lage und Bauzeit. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Räumplan.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lauenburg/Elbe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit