
Ein großer Teil von Handewitt ist Landschaft: Wiesen, Weiden und Wälder prägen die ländlichen Ortsteile, Knicks gliedern die Felder. Am Rand des Hauptortes liegt der Handewitter Forst mit rund 590 Hektar, einer der größten zusammenhängenden Wälder im Kreis Schleswig-Flensburg. Im Norden der Gemeinde liegt der Ellunder Wald, direkt südlich von Ellund.
Wer dort baut, hat oft Auflagen aus Baugenehmigung oder Bebauungsplan zu erfüllen. Unsere ökologische Baubegleitung setzt sie auf der Baustelle um: Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Gehölze und Tiere, dokumentieren Maßnahmen und sprechen mit Bauleitung und Behörde, bevor ein Konflikt entsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Knicks sind in Schleswig-Holstein nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz in Verbindung mit § 21 Landesnaturschutzgesetz geschützt. Sie dürfen nur im Winterhalbjahr auf den Stock gesetzt werden. Für Baustellen heißt das: Baufeldräumung, Zufahrten und Leitungstrassen müssen so geplant werden, dass Knicks erhalten bleiben oder ein Eingriff vorher genehmigt ist.
Der Handewitter Forst wird von den Landesforsten naturnah bewirtschaftet, mit mehr Laubholz und heimischen Arten. Schwarzspechte und Fledermäuse leben dort. Baustellen in der Nähe von Waldrändern betreffen solche Arten etwa durch Baumfällungen, Licht in der Nacht oder Lärm in der Brutzeit.
Im Gemeindegebiet wird Kies abgebaut, in diesem Gebiet liegt das Naherholungsgebiet „Seenland-um-Flensburg“ mit Badestelle. Die Gemeinde hat einen Landschaftsplan, der Bestand und Entwicklung der Landschaft darstellt. Bei Bauvorhaben in der Nähe von Gewässern und Grünzügen gehören Schutz vor Einträgen und sauberer Umgang mit Boden zur Begleitung dazu.

Wir überwachen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, weisen Gewerke ein und halten jede Maßnahme mit Datum und Foto fest.
Wir markieren Schutzbereiche, kontrollieren Schutzzäune an Knicks und Bäumen und melden Schäden, bevor sie sich ausweiten.
Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune, leeren Fangeimer, zählen Funde und setzen die Tiere auf der sicheren Seite aus.
Regelmäßige Umweltkontrollen prüfen Lager für Kraftstoff und Öle, Bodenmieten, Wasserhaltung und Abfalltrennung auf dem Gelände.
Auflagen werden auf der Baustelle umgesetzt und nicht erst bei der Abnahme bemerkt.
Baustopps wegen Verstößen gegen Naturschutzrecht werden unwahrscheinlicher.
Jede Maßnahme ist mit Datum und Foto belegt, falls die Behörde nachfragt.
Alle Gewerke kennen die Bereiche, die tabu sind.
→ Wir prüfen mit der Planung, ob eine vorhandene Lücke genutzt werden kann. Ein unvermeidbarer Eingriff erfolgt erst mit Genehmigung und im zulässigen Zeitraum.
→ Vor der Fällung lassen wir Bäume auf Höhlen und Quartiere prüfen, legen den Termin außerhalb der Brutzeit und begleiten die Arbeiten.
→ Wir stimmen Leuchten, Ausrichtung und Betriebszeiten so ab, dass Fledermäuse und andere Arten möglichst wenig gestört werden.
→ Absetzbecken, Filter und Abdeckungen halten Schlamm zurück, die Kontrolle prüft nach jedem Regen, ob sie noch wirken.
Baugebiete, die an Felder, Knicks oder Gehölze grenzen und Auflagen zu Gehölzschutz und Ausgleich haben.
Erschließung großer Flächen im Gewerbegebiet, bei der Boden, Entwässerung und Randstreifen geschützt werden müssen.
Trassen für Strom, Wasser oder Breitband, die Knicks queren oder an Waldrändern entlangführen.
Vorhaben im Umfeld der Kiesabbauflächen und des Naherholungsgebiets, wo Gewässer vor Einträgen zu schützen sind.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten und stellen zusammen, was auf der Baustelle umgesetzt werden muss.
Knicks, Bäume, Gewässer und Tierwege werden vor Ort markiert und in den Einrichtungsplan übernommen.
Wir kontrollieren Zäune, Lager und Bodenmieten in festen Abständen und begleiten kritische Arbeiten.
Jede Kontrolle wird festgehalten. Am Ende erhalten Sie einen Bericht für Bauherr und Behörde.
Grenzt ein neues Baugebiet in Handewitt an Knicks und einen Waldrand, dann stehen in der Genehmigung meist Auflagen zu Gehölzschutz, Fällzeiten und Beleuchtung. Ohne Begleitung fährt ein Bagger den Knick an, weil die Schutzzone nicht markiert ist, oder es wird in der Brutzeit gefällt.
In so einem Fall markieren wir Schutzbereiche vor Baubeginn, weisen alle Gewerke ein und kontrollieren Zäune und Lager in festen Abständen. Fällungen begleiten wir außerhalb der Brutzeit, Funde halten wir fest und melden sie an die zuständige Stelle.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Unsere Umweltkontrollen laufen mit der übrigen Baulogistik zusammen. Lagerflächen, Zufahrten und Entsorgung werden so geplant, dass sie Schutzbereiche nicht berühren. Das Personal auf dem Gelände kennt die Grenzen und meldet Auffälligkeiten.
Für die Bauleitung entsteht dadurch ein fortlaufender Nachweis. Er zeigt, welche Auflagen wann umgesetzt wurden und wo nachgesteuert werden musste.
Knicks sind in Schleswig-Holstein gesetzlich geschützt. Ein Durchbruch braucht in der Regel eine Genehmigung der Naturschutzbehörde und oft einen Ausgleich. Wir klären mit Ihnen, ob eine vorhandene Lücke reicht. Einen genehmigten Eingriff begleiten wir.

Schicken Sie uns Genehmigung oder Auflagen. Wir zeigen Ihnen, wie die Begleitung auf Ihrer Baustelle aussieht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Handewitt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit