
Wer in Hamburg-Neuallermöhe eine Baustelle aufbaut, findet selten eine freie Fläche am Straßenrand. Der Stadtteil im Bezirk Bergedorf ist dicht mit höchstens viergeschossigen Häusern bebaut, dazwischen liegen Fleete, Grünzüge und Wege. Container, Kran und Materiallager müssen deshalb in die Lücken passen, die das Quartier lässt.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zum Grund und zum Platz passt. Das umfasst den Lageplan mit Kranstandort, Lager- und Containerflächen, die Versorgung mit Baustrom und Bauwasser sowie den Bauzaun. Am Anfang steht die Frage, was der Boden an dieser Stelle trägt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Gelände von Neuallermöhe-West wurde vor der Bebauung um etwa zwei Meter aufgeschüttet. Darunter folgen die typischen Schichten der Marsch, Klei über Torf und Sand-Klei-Lagen. Ein Kran oder ein beladener Containerstapel drückt auf solchem Grund anders als auf festem Geestboden. Für Stellflächen planen wir deshalb Lastverteilung und Unterbau, bevor das erste Teil angeliefert wird.
Zwischen den Wohnquartieren liegt ein Netz aus Haupt- und Nebenfleeten, das seit 1990 als Parkanlage ausgewiesen ist. Uferstreifen und Böschungen sind keine Abstellfläche. Lager, Mulden und Baustraßen rücken deshalb von den Ufern ab, auch wenn der Platz dadurch kleiner wird.
Neuallermöhe-West hängt nur an zwei Stellen am Straßennetz, Neuallermöhe-Ost wird über zwei Ringstraßen erschlossen. Wo die Baustelleneinrichtung ihre Zufahrt bekommt, entscheidet damit über den ganzen Ablauf. Wir legen Tor, Wendemöglichkeit und Entladefläche so fest, dass Lastwagen nicht rückwärts durch Wohnstraßen setzen müssen.

Wir zeichnen auf, wo Kran, Container, Lager, Mulden und Zufahrt liegen. Grundlage sind Grundstück, Leitungsbestand und Abstand zu Fleeten und Nachbarhäusern.
Auf aufgeschüttetem Grund über Marschboden stimmen wir mit Statik und Bodengutachten ab, welche Platten, Matten oder Schotterlagen für Stellflächen und Baustraßen nötig sind.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir dort auf, wo sie wenig Fläche binden. Bei engen Grundstücken kommen gestapelte Anlagen in Betracht.
Wir koordinieren die Anschlüsse, führen Leitungen geschützt über das Gelände und setzen den Bauzaun so, dass Fuß- und Radwege am Rand nutzbar bleiben.
Kran und Lager stehen in Hamburg-Neuallermöhe auf einem Grund, dessen Tragfähigkeit vorher geklärt ist.
Fleetufer und Böschungen bleiben frei von Baumaterial.
Die Zufahrt ist so gelegt, dass der Lieferverkehr die Wohnstraßen wenig belastet.
Jede Bauphase bekommt einen eigenen, fortgeschriebenen Lageplan.
→ Wir prüfen Alternativen auf dem Grundstück und planen mit dem Tragwerksplaner eine Gründung oder Lastverteilung, die Böschung und Ufer nicht belastet.
→ Ein Teil des Materials wird abschnittsweise angeliefert, Container werden gestapelt und die Restfläche wird nach Bauphasen neu aufgeteilt.
→ Wir legen das Tor so, dass Fahrzeuge vorwärts ein- und ausfahren. Eine Aufstellfläche liegt auf dem Gelände statt auf der Fahrbahn.
→ Kabel und Schläuche laufen in Brücken oder Kanälen, damit Kinderwagen, Räder und Rollstühle ungehindert passieren.
Ergänzungsbauten zwischen bestehenden Häusern bieten wenig Fläche und verlangen eine Einrichtung, die mit jedem Meter rechnet.
Die Häuser aus den 1980er und 1990er Jahren werden erneuert, während Menschen darin wohnen. Gerüst, Container und Lager müssen Hauseingänge und Wege freilassen.
An den Schulen und Sportanlagen im Stadtteil wird neben laufendem Betrieb gebaut, die Einrichtung trennt Baufeld und Schulweg.
Arbeiten an Fleetbrücken und Ufern brauchen Stellflächen auf beiden Seiten und einen Unterbau, der den weichen Grund schont.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarbebauung, Leitungen und den Abstand zu Fleeten an und sichten das Bodengutachten.
Kran, Container, Lager und Tor bekommen ihren Platz, abgestimmt mit Bauleitung und Tragwerksplanung.
Unterbau, Container, Zaun und Anschlüsse werden in der festgelegten Reihenfolge errichtet und abgenommen.
Mit jeder Bauphase passen wir den Lageplan an und bauen zum Schluss alles zurück.
Liegt ein Neubau in Hamburg-Neuallermöhe auf einem schmalen Grundstück zwischen Wohnhäusern und einem Nebenfleet, dann reicht der Platz meist nicht für Kran, Lager und Container zugleich. In diesem Fall teilen wir die Fläche nach Bauphasen auf und stellen die Container gestapelt an die Straßenseite.
Zeigt das Bodengutachten unter der Aufschüttung weichen Klei, dann bekommt der Kran eine Lastverteilungsplatte und die Baustraße eine verstärkte Tragschicht. Den Abstand zum Ufer markieren wir mit dem Bauzaun, damit dort nichts abgestellt wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was folgt. Der Lageplan zeigt dem Logistik-Management, wo Lieferungen ankommen. Dem Sicherheitsdienst zeigt er, wo Tore und Zäune liegen.
Bei Vorhaben in Hamburg-Neuallermöhe verbinden wir die Einrichtung oft mit der ökologischen Baubegleitung. Abstände zu Fleeten und Schutzmaßnahmen für Gehölze stehen dann von Anfang an im Plan und müssen nicht nachträglich eingebaut werden.
Weil ein großer Teil des Stadtteils auf aufgeschüttetem Gelände über Marschboden steht. Klei und Torf geben unter Last nach. Kranstandorte, Containerstapel und Baustraßen brauchen deshalb einen Unterbau, der mit dem Bodengutachten abgestimmt ist.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Lageplan und Unterbau.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Neuallermöhe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit