
In Hamburg-Jenfeld treffen zwei Arten von Baustellen aufeinander. In den Wohnsiedlungen der Nachkriegszeit und der 1970er-Jahre wird abgebrochen, saniert und ersetzt, oft Haus für Haus. Im Neubauquartier Jenfelder Au und auf neu geordneten Flächen entstehen Geschosswohnungen in großer Zahl. Beide brauchen Leute, die Material annehmen, verteilen und Abfälle wegbringen.
Unsere operative Baulogistik stellt diese Kräfte. Baulogistiker koordinieren den Tag, Staplerfahrer, Kranführer und Aufzugsführer bewegen das Material, Bauhelfer und Reinigungskräfte halten Lager und Wege in Ordnung. Die Fachgewerke bekommen ihr Material am Einbauort und können sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Bei einem Ersatzneubau wie am Elfsaal, wo rund 120 ältere Wohnungen schrittweise rund 300 neuen weichen sollen, laufen Abbruch und Neubau nebeneinander. Das Personal muss beide Ströme trennen: Bauschutt und Altmaterial gehen in die eine Richtung, neue Baustoffe in die andere, ohne dass sich die Wege der Bewohner kreuzen.
Lagerflächen sind knapp, weil Siedlungsgrün, Großbäume und Nachbarhäuser dicht an die Baufelder reichen. Statt eines großen Materiallagers gibt es meist kleine Puffer, die täglich nachgefüllt werden. Das verlangt eine genaue Verteilung nach Einbauplan und viel Ordnung auf wenig Raum.
In der Jenfelder Au liegen unter den Straßen eigene, voneinander getrennte Leitungen für Toilettenabwasser und für Grauwasser. Wer dort Container stellt, Gräben öffnet oder schwere Lasten absetzt, muss wissen, wo diese Netze verlaufen. Das Personal wird entsprechend eingewiesen.

Ein Baulogistiker ist Ansprechpartner der Bauleitung, plant den Tagesablauf und verteilt die Aufgaben. Er sieht, wo Material fehlt. Engpässe meldet er, bevor ein Gewerk wartet.
Unsere Fahrer heben Paletten, Fertigteile und Fenster an den Einbauort. Bei Arbeiten neben bewohnten Häusern achten sie darauf, dass Lasten nicht über Gehwege oder Spielflächen schwenken.
Wir nehmen Ware an, prüfen sie auf Menge und Schäden, lagern sie geordnet und bringen sie zur richtigen Zeit an den Arbeitsplatz. Kleine Puffer an jedem Haus ersetzen das große Lager, wo der Platz fehlt.
Koordinatoren trennen Abfälle nach Fraktionen, bestellen Container und Abfuhr und halten die Sammelplätze sauber. Bauhelfer und Reinigungskräfte räumen Wege, Treppenhäuser und Zufahrten.
Fachkräfte bauen ein, statt Material zu suchen oder zu tragen.
Abbruch und Neubau laufen nebeneinander, ohne sich zu behindern.
Abfälle werden getrennt und nachweisbar entsorgt.
Die Baustelle bleibt für Nachbarn sauber und berechenbar.
→ Wir legen getrennte Zeiten oder Spuren für Abfuhr und Anlieferung fest und halten die Sammelplätze vom Lager getrennt.
→ Wir stellen eigene, gekennzeichnete Behälter bereit, führen die Nachweise und lassen die Stoffe nur über zugelassene Entsorger abfahren.
→ Wir führen ein einfaches Lagerverzeichnis und verteilen am Morgen nach dem Einbauplan des Tages.
→ Wir planen feste Reinigungsrunden, kehren Zufahrten und sorgen dafür, dass Lkw sauber vom Grundstück fahren.
Abbruch alter Zeilenbauten und Neubau daneben, mit getrennten Strömen für Bauschutt und neue Baustoffe.
Fenster, Fassaden und Haustechnik in bewohnten Häusern, Verteilung über Bauaufzug und Treppenhaus.
Viele Wohnungen in kurzer Folge, Ausbau mit vielen Gewerken und wenig Lagerfläche zwischen bewohnten Häusern.
Hallen und Bürogebäude mit großen Bauteilen, bei denen Geräteführer und Lager eng zusammenarbeiten.

Wir besprechen mit der Bauleitung, welche Rollen gebraucht werden und in welcher Bauphase.
Wir legen Schichten, Lagerorte, Sammelplätze und Verteilwege fest und stimmen sie mit dem Lieferplan ab.
Unsere Kräfte werden in Baustellenordnung, Leitungslage und Sicherheitsregeln eingewiesen und beginnen mit der Arbeit.
Wir berichten über Bestände, Mängel und Engpässe und ändern die Besetzung, wenn die Bauphase wechselt.
Liegt ein Neubau auf einem Baufeld zwischen fertigen Häusern eines Neubauquartiers, dann gibt es kaum Platz für ein Lager und die Nachbarn wohnen schon. Wir nehmen Lieferungen dann an einer festen Entladestelle an, verteilen sie sofort an die Geschosse und räumen Verpackungen noch am selben Tag ab.
Wenn zugleich der Innenausbau beginnt, dann übernimmt unser Aufzugsführer den Bauaufzug und fährt Material nach einem Plan, den wir am Vortag mit den Gewerken festlegen. Bauhelfer tragen es an den Einbauort, Reinigungskräfte halten Treppenhaus und Zugang frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Was das Logistik-Management in Zeitfenstern plant, setzen unsere Kräfte auf der Baustelle um. Sie nehmen die Lieferung im Slot an, melden Abweichungen und halten die Entladezone frei. Die Flächen dafür kommen aus der Baustelleneinrichtung.
Bei der Entsorgung arbeiten wir mit der ökologischen Baubegleitung zusammen, damit Abfälle und Betriebsstoffe nicht in Gräben, Bäche oder Teiche gelangen. Und wer Ware annimmt, bemerkt fremde Fahrzeuge oft als Erster und gibt das an die Baustellensicherheit weiter.
Das hängt von der Bauphase ab. Im Rohbau sind oft Kranführer und Staplerfahrer gefragt, im Ausbau Aufzugsführer, Bauhelfer und Reinigungskräfte. Ein Baulogistiker koordiniert alle Rollen und ist Ihr Ansprechpartner. Die Besetzung passen wir an, sobald sich der Bedarf ändert.

Sagen Sie uns, welche Bauphase ansteht. Wir stellen das passende Team für Annahme, Verteilung, Geräte und Entsorgung zusammen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Jenfeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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