
Ein Unfall auf der Baustelle lässt sich nicht planen, die Versorgung danach schon. In Hamburg-Hamm entstehen Vorhaben, auf denen über Monate viele Gewerke gleichzeitig arbeiten: Geschosswohnungsbau mit mehreren Baufeldern, Sporthallen, ein Quartiersbad, Umbauten in Gewerbehallen. Je größer die Mannschaft, desto wichtiger wird eine Erstversorgung direkt vor Ort.
Wir stellen Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer für Baustellen. Sie versorgen Verletzte, bis der Rettungsdienst übernimmt, weisen ihn ein und dokumentieren jeden Einsatz. Zusätzlich achten sie im Alltag darauf, dass Rettungswege, Verbandmaterial und Löschmittel da sind, wo sie gebraucht werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen Pflicht, wenn mehr als 100 Versicherte beschäftigt sind. Diese Zahl wird schnell erreicht, wenn mehrere Gebäude parallel entstehen, wie es für die Osterbrookhöfe mit fünf Baufeldern und rund 820 Wohnungen am Rückerskanal geplant ist. Auch kleinere Baustellen entscheiden sich oft freiwillig für einen Sanitätsdienst, wenn gefährliche Arbeiten anstehen.
Gefährlich wird es in Hamm an typischen Stellen. Am Kanalufer wird nahe am Wasser gearbeitet. Bei Aufstockungen und Dacharbeiten an Wohnzeilen und Hallen geht es in die Höhe. Und wo in den Boden eingegriffen wird, kann nach der Gefahrenerkundung eine Kampfmittelsondierung nötig sein, die eigene Sicherheitsabläufe verlangt.
Der Rettungsdienst muss die Unfallstelle schnell finden. Auf einem Baufeld mit wechselnden Zufahrten, Containern und Kranen ist das nicht selbstverständlich. Ein Betriebssanitäter kennt den aktuellen Plan der Baustelle, hält die Anfahrt frei und lotst den Rettungswagen von der Straße bis zum Patienten.

Der Betriebssanitäter versorgt Schnitt-, Sturz- und Quetschverletzungen, betreut Patienten bis zur Übergabe und entscheidet mit, wann der Rettungsdienst alarmiert wird.
Wir legen fest, über welches Tor und welchen Weg ein Rettungswagen auf das Gelände kommt, halten diese Strecke frei und holen das Fahrzeug an der Straße ab.
Brandschutzhelfer kontrollieren Feuerlöscher und Fluchtwege, begleiten Schweiß- und Trennarbeiten und leiten im Ernstfall die Räumung ein, bis die Feuerwehr eintrifft.
Welche Sachmittel die Baustelle braucht, etwa Trage, Defibrillator oder ein eigener Sanitätsraum, stimmen wir mit Ihnen ab. Jeder Einsatz wird im Verbandbuch und im Bericht an die Bauleitung festgehalten.
Verletzte werden versorgt, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Der Rettungswagen findet ohne Umwege zur Unfallstelle.
Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 ist auf großen Baustellen abgedeckt.
Brandschutz und Erstversorgung liegen bei einem Ansprechpartner.
→ Ein fester Meldeweg über Funk oder Telefon, durchnummerierte Bauabschnitte und ein Sanitäter, der zur Unfallstelle geht und den Rettungsdienst nachholt.
→ Abstimmung zu Rettungsmitteln und Absturzsicherung mit der Bauleitung und ein Ablauf, der vor Arbeitsbeginn mit dem Team geübt wird.
→ Eine Rettungsgasse auf dem Baufeld, die im Lieferplan freigehalten wird. Dazu ein Sanitäter, der Fahrzeuge im Notfall sofort umsetzen lässt.
→ Brandwache während und nach den Arbeiten, Löschmittel griffbereit und eine Freigabe erst, wenn der Bereich kontrolliert ist.
Geschosswohnungsbau mit sechs bis acht Geschossen und Kitas, bei dem viele Gewerke gleichzeitig arbeiten.
Sporthallen und ein Quartiersbad wie am Aschberg, mit Arbeiten an Becken, Technik und großen Dachflächen.
Umbauten in Lager- und Produktionshallen mit Schweißarbeiten, Staplerverkehr und Arbeiten in der Höhe.
Ufer- und Hochbauarbeiten an den Kanälen, bei denen ein Sturz ins Wasser zu den möglichen Notfällen gehört.

Wir klären Mannschaftsstärke, Bauzeit und gefährliche Arbeiten und prüfen, ob ein Betriebssanitäter Pflicht oder sinnvoll ist.
Zufahrt für den Rettungsdienst, Sanitätsstandort und Meldewege werden in den Baustellenplan eingetragen.
Sanitäter und Brandschutzhelfer werden eingewiesen, stellen sich den Polieren vor und übernehmen ihren Posten.
Einsätze und Kontrollen werden festgehalten. Ändert sich die Baustelle, werden Rettungswege und Standort angepasst.
Arbeiten auf einer Baustelle in Hamburg-Hamm mehr als 100 Beschäftigte gleichzeitig, dann setzen wir einen Betriebssanitäter für die gesamte Arbeitszeit ein. Er hat einen festen Standort auf dem Gelände, ist über Funk erreichbar und geht jeden Morgen die Rettungswege ab, weil sich Zufahrten mit dem Baufortschritt ändern.
Verletzt sich jemand auf einem der oberen Geschosse, dann geht der Sanitäter zum Patienten, versorgt ihn und lässt einen Kollegen den Rettungswagen am Tor abholen. Nach der Übergabe dokumentiert er den Einsatz und meldet ihn an die Bauleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Rettungsweg funktioniert nur, wenn ihn die Logistik freihält. Deshalb stimmen wir Lieferfenster, Lagerflächen und Kranarbeiten mit dem Sanitätsdienst ab. Das Personal am Tor weiß, wohin ein Rettungswagen geleitet wird.
In Hamburg-Hamm lässt sich der Betriebssanitäter mit Baustellensicherheit und operativer Baulogistik verbinden. Dann gehören Zugangskontrolle, Einweisung und Erstversorgung zu einem gemeinsamen Ablauf.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen vorgeschrieben, wenn mehr als 100 Versicherte beschäftigt sind. Bei kleineren Baustellen kann er trotzdem sinnvoll sein, etwa bei Arbeiten am Wasser, in großer Höhe oder bei einer Kampfmittelsondierung.

Nennen Sie uns Mannschaftsstärke, Bauzeit und besondere Arbeiten. Wir klären mit Ihnen, welcher Sanitätsdienst für Ihr Vorhaben in Hamburg-Hamm passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Hamm. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit