
Wenn auf einer Baustelle in Hamburg-Eißendorf Material vom Lkw bis in das dritte Obergeschoss eines Altbaus soll, entscheidet nicht der Plan, sondern das Personal vor Ort. Auf dem Hang zwischen Eißendorfer Straße und Göhlbachtal kommt dazu, dass Paletten oft bergauf oder bergab bewegt werden müssen und Lagerflächen knapp sind.
Mit der operativen Baulogistik übernehmen wir diese Arbeit. Projektleiter und Baulogistiker steuern die täglichen Abläufe, Stapler-, Kran- und Aufzugsführer bewegen das Material, Bauhelfer und Reinigungskräfte halten Wege und Lager in Ordnung. Die Entsorgung koordinieren wir so, dass Container getrennt befüllt und rechtzeitig getauscht werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein großer Teil des Wohnungsbestands stammt aus den 1920er und 1930er Jahren. Zu den Großwohnsiedlungen dieser Zeit gehören der Adolf-von-Elm-Hof und die Zeilenbauten zwischen Hoppenstedtstraße und Eißendorfer Straße. Wer dort im Bestand arbeitet, verteilt Material durch Treppenhäuser und Höfe, oft während Mieter in den Wohnungen bleiben.
Die Lage an der Nordflanke der Harburger Berge macht jeden Transport auf der Baustelle aufwendiger. Ein Stapler, der auf ebenem Grund ohne Mühe fährt, kommt am Hang an seine Grenzen. Deshalb planen wir Umschlagpunkte, an denen Material von Lkw auf Kran oder Bauaufzug übergeht und halten das Lager auf dem Grundstück klein.
Rückbau und Neubau liegen oft dicht beieinander. Im Plangebiet Eißendorf 48 an der Bremer Straße sieht der Bebauungsplan Regeln für Abrisshäuser vor, etwa Nisthilfen für Gebäudebrüter. Bei solchen Vorhaben fallen Abbruchmaterial, Erdaushub und Bauabfälle in verschiedenen Fraktionen an, die getrennt gesammelt und abgefahren werden müssen.

Eine feste Ansprechperson koordiniert Lager, Transporte und Entsorgung, stimmt sich mit Bauleitung und Polieren ab und hält den Tagesplan. Baulogistiker setzen ihn auf der Fläche um und melden, wo es hakt.
Für das Verteilen des Materials stellen wir Stapler-, Kran- und Aufzugsführer. Auf Hanggrundstücken stimmen wir mit Ihnen ab, welches Gerät für welche Fläche geeignet ist und wo der Bauaufzug den Stapler ersetzt.
Wir planen die Container nach Abfallart, achten auf saubere Trennung, bestellen Abholungen rechtzeitig und führen die Nachweise. Bei Rückbau im Bestand trennen wir besonders sorgfältig zwischen Bauschutt, Holz, Metall und Mischabfall.
Bauhelfer tragen Material in Geschosse, die kein Gerät erreicht, verteilen Paletten auf die Gewerke und räumen Wege frei. Reinigungskräfte halten Treppenhäuser, Zufahrt und Gehweg vor dem Grundstück sauber.
Fachkräfte der Gewerke bauen ein, statt Material zu suchen und zu tragen.
Lager und Wege auf dem Grundstück bleiben geordnet, auch auf engem Raum.
Abfälle werden getrennt erfasst und rechtzeitig abgefahren.
Sie haben für alle operativen Fragen eine Ansprechperson.
→ Unsere Baulogistiker nehmen Lieferungen an und bringen sie direkt an den Einbauort oder in ein kleines Tageslager, der Gehweg bleibt frei.
→ Wir legen feste Verbringungszeiten fest, schützen Treppen und Wände und räumen nach jedem Durchgang auf.
→ Abholungen planen wir in Lücken des Lieferplans und stellen die Container so, dass das Wechselfahrzeug ohne Rangieren herankommt.
→ Wir teilen Lagerflächen je Gewerk zu, kennzeichnen sie und kontrollieren täglich, ob die Ordnung hält.
Siedlungen des Neuen Bauens aus den 1920er und 1930er Jahren brauchen Verbringung durch Treppenhäuser und sauberes Arbeiten neben den Mietern.
Ersatzneubauten wie im Plangebiet an Gottschalkring und Bandelstraße erzeugen viel Abbruchmaterial, das getrennt entsorgt wird.
Grundstücke an der Nordflanke der Harburger Berge verlangen Umschlagpunkte, Kran oder Bauaufzug statt langer Staplerwege.
Bei Gebäuden wie der Lutherkirche Am Kirchenhang oder der Apostelkirche am Hainholzweg läuft der Gemeindebetrieb meist weiter.

Wir besprechen Bauphasen, Mengen und Gerät und legen fest, welche Rollen wann auf der Baustelle gebraucht werden.
Vor dem ersten Einsatz erhält das Team eine Einweisung in Baustellenordnung, Lagerplan und Ansprechpartner.
Die Projektleitung verteilt Aufgaben nach Tagesplan, nimmt Lieferungen an und regelt die Entsorgung.
Mit jeder Bauphase passen wir die Besetzung an, am Ende räumen wir Lager und Flächen und übergeben sie sauber.
Wird in Hamburg-Eißendorf ein Wohnblock aus den 1930er Jahren saniert, während die Mieter wohnen bleiben, dann richten wir am Hof einen Umschlagplatz ein. Von dort bringen Bauhelfer Fenster, Dämmstoff und Putz in festen Zeitfenstern in die Treppenhäuser, ein Bauaufzug an der Rückseite übernimmt schwere Teile.
Fällt dabei Altmaterial an, dann wird es noch am selben Tag nach Fraktion getrennt in die Container gebracht. Treppenhaus und Hof werden am Abend gereinigt, damit die Bewohner ohne Hindernisse nach Hause kommen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Baulogistik setzt um, was Einrichtung und Logistik-Management geplant haben. Unsere Baulogistiker kennen den Lieferplan und nehmen die Fahrzeuge zur gebuchten Zeit in Empfang.
Gleichzeitig arbeiten sie mit der Baustellensicherheit zusammen. Wer Material annimmt, sieht auch, wer das Grundstück betritt und meldet Auffälliges an die Zugangskontrolle.
Je nach Bedarf stellen wir Projektleitung, Baulogistiker, Stapler-, Kran- und Aufzugsführer, Bauhelfer für die Verbringung, Entsorgungskoordinatoren und Reinigungskräfte. Welche Rollen auf Ihrer Baustelle in Hamburg-Eißendorf gebraucht werden, legen wir gemeinsam fest.

Beschreiben Sie uns Ihre Baustelle und die Bauphasen. Wir stellen Ihnen eine passende Besetzung zusammen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Eißendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit