
Wer in Georgsmarienhütte eine Baustelle aufbaut, merkt rasch, dass die Stadt nicht flach ist. Im Norden liegt der Harderberg auf einem Höhenrücken an der Grenze zu Osnabrück, im Süden steigt das Gelände zum Teutoburger Wald an, dazwischen zieht sich das Tal der Düte durch Kloster Oesede, Oesede und Alt-Georgsmarienhütte. Wo Container stehen, wie ein Kran aufgestellt wird und an welcher Stelle ein Sattelzug wenden kann, hängt hier stark von Gefälle und Untergrund ab.
Die Baustelleneinrichtung legt das vor dem ersten Bagger fest. Wir planen Lagerflächen, Unterkünfte, Sanitäranlagen, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun so, dass sie zur Topografie passen und über die gesamte Bauzeit funktionieren. Am Ende steht ein Einrichtungsplan, nach dem jedes Gewerk weiß, wo es arbeiten, abladen und parken darf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Stadtgebiet liegt im Osnabrücker Hügelland bei etwa 110 Metern und reicht im Süden bis an den Dörenberg mit 331 Metern. Auf geneigten Grundstücken braucht ein Containerdorf eine ebene Aufstellfläche, oft mit Unterbau oder Abtreppung. Kranstandorte und Lagerplätze müssen so liegen, dass Material nicht bergab rutscht und Regenwasser nicht quer durch die Baustelle läuft.
Im Talgrund der Düte sieht es anders aus. Dort ist der Boden häufig feucht, Teile der Niederung gelten als vorläufiges Überschwemmungsgebiet. Lagerflächen für Bindemittel, Kraftstoff oder Aushub gehören nicht in Senken, die bei Starkregen volllaufen. Wir prüfen vorab, welche Bereiche einer Fläche bei Hochwasser betroffen sein können.
Viele Bauflächen in Alt-Georgsmarienhütte und entlang der Klöcknerstraße liegen auf früher industriell genutztem Grund. Dort kann der Untergrund aus Auffüllungen bestehen, alte Fundamente oder Leitungen sind möglich. Für die Einrichtung heißt das: Tragfähigkeit für Kran und Silos klären, bevor die Flächen verteilt werden.

Wir zeichnen Zufahrt, Lager, Kran, Container und Fluchtwege in einen Plan, der Höhenlinien und Gefälle berücksichtigt. Bei Hanggrundstücken in Holzhausen oder am Harderberg legen wir fest, welche Fläche zuerst befestigt werden muss.
Büro, Pausenraum und Toiletten stellen wir dort auf, wo der Boden trägt und kein Oberflächenwasser zusammenläuft. Die Anlage wächst mit der Belegschaft und wird beim Rückbau ohne Schäden an der Fläche wieder abgebaut.
Wir stimmen Anschlusspunkte mit den Versorgern ab, planen Verteilerkästen entlang der Arbeitsbereiche und führen Leitungen so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen. Auf großen Gewerbeflächen gehört eine Leistungsplanung für Kran und Ausbau dazu.
An der B 51, an der L 95 oder in Wohnstraßen grenzen wir die Baustelle klar ab, sichern Gehwege und stellen die Beschilderung. Ein- und Ausfahrt werden so gelegt, dass Fahrzeuge vorwärts auf die Straße kommen.
Jedes Gewerk findet von Beginn an seinen Platz und muss nicht improvisieren.
Gefälle, Nässe und Untergrund sind im Plan schon eingerechnet.
Strom, Wasser und Sanitär stehen, bevor die ersten Kolonnen anrücken.
Die Abgrenzung zum Straßenraum ist mit der Stadt abgestimmt.
→ Wir legen eine Terrasse aus verdichtetem Schotter an, setzen Container mit verstellbaren Unterbauten und halten die schwerste Last möglichst nah an der Zufahrt.
→ Lager für wassergefährdende Stoffe kommen auf den höchsten Punkt, mit Auffangwanne. Der Einrichtungsplan sieht eine Mulde vor, die Wasser von Arbeitsflächen wegleitet.
→ Wir prüfen den Kranstandort vorab mit Baugrunddaten und halten einen Ausweichplatz bereit, damit der Aufbau nicht wochenlang ruht.
→ Wir beantragen Flächen im öffentlichen Raum, planen Stapellager in die Höhe und lagern Material außerhalb, das nach Bedarf abgerufen wird.
Hallen und Betriebsgebäude im rund 100 Hektar großen Gewerbegebiet mit etwa 250 Betrieben, angebunden über B 51, A 33 und A 30.
Neubauten und Umbauten im Gewerbegebiet Klöcknerstraße, das sich auf rund 25 Hektar etwa zwei Kilometer entlang der L 95 erstreckt.
Ein- und Mehrfamilienhäuser in Holzhausen, Kloster Oesede und Oesede, oft auf geneigten Grundstücken mit wenig Platz an der Straße.
Arbeiten im Umfeld der Klosterkirche St. Johann aus dem 12. Jahrhundert oder an sanierten Gebäuden des Ritterguts Osthoff, mit Rücksicht auf historische Substanz.

Wir sehen uns Grundstück, Gefälle, Zufahrten und Nachbarschaft an und sammeln vorhandene Baugrunddaten.
Lager, Kran, Container, Strom, Wasser und Zaun kommen in einen Plan, den wir mit Bauleitung und Planern abstimmen.
Wir koordinieren Lieferung und Aufstellung der Einrichtung und prüfen, ob Flächen und Anschlüsse wie geplant funktionieren.
Mit jedem Bauabschnitt aktualisieren wir den Plan, am Ende organisieren wir den Rückbau und die Rückgabe der Flächen.
Entsteht im Gewerbegebiet Harderberg eine neue Halle und grenzt das Grundstück direkt an die B 51, dann legen wir die Zufahrt von der Nebenstraße aus an und nicht von der Bundesstraße. Die Containeranlage kommt an den Rand, der Kran in die Mitte, die Lagerfläche zwischen beide, damit Lkw im Kreis fahren können und nicht rangieren müssen.
Ist über den Baugrund wenig bekannt, dann lassen wir die Aufstellflächen vorab auf Tragfähigkeit prüfen. Wächst die Belegschaft im Ausbau, dann erweitern wir Container und Sanitär auf vorher reservierten Flächen, ohne dass der Bauablauf stockt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Was die Baustelleneinrichtung festlegt, nutzen alle anderen Teile der Baulogistik weiter. Die Liefersteuerung braucht Ladezonen, die Sicherheit einen Zaun mit wenigen Toren, der Sanitätsdienst einen freien Rettungsweg.
Wir halten den Einrichtungsplan deshalb lebendig. Ändert sich mit dem Baufortschritt die Lage von Kran oder Lager, dann passen wir den Plan an und geben ihn an alle Beteiligten weiter.
Wir schaffen eine ebene, tragfähige Aufstellfläche aus verdichtetem Schotter und gleichen kleine Neigungen über verstellbare Unterbauten aus. Bei steilerem Gelände setzen wir die Container gestaffelt, damit Zugänge und Fluchtwege ohne Stufenchaos erreichbar bleiben.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir entwerfen eine Baustelleneinrichtung, die zu Gefälle, Untergrund und Zufahrt Ihres Grundstücks passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Georgsmarienhütte. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit