
Ein Betonmischer, der zur Schulbusstunde vor dem Schulzentrum steht, ein Kranlaster, der vor der einspurigen Kanalbrücke wartet: Auf kleinen Baustellen kostet so etwas Minuten, auf großen ganze Tage. Wer viele Lieferungen bündelt, muss wissen, wann welche Straße frei ist.
Für Bauvorhaben in Büchen entwickeln wir das Logistikkonzept und steuern die Anlieferung über feste Zeitfenster. Grundlage sind der Bauzeitenplan, die Mengen der Gewerke und die Verkehrslage zwischen Autobahn, Ortskern und Baufeld.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Fernverkehr kommt meist über die A 24. Die nächste Anschlussstelle ist Hornbek, rund acht Kilometer nördlich der Gemeinde. Von dort führen die Wege über Landstraßen in den Ort, je nach Baufeld durch Wohnstraßen oder am Bahnhof vorbei. Wir legen für jedes Vorhaben eine Lieferroute fest, die Fahrer vor der Abfahrt erhalten.
Eine wichtige Engstelle ist die Brücke der Landesstraße 205 über den Elbe-Lübeck-Kanal. Laut einer Landtagsantwort von 2015 war sie damals seit 1990 nur einspurig befahrbar. Dieselbe Antwort nennt für einen genehmigten Kiesabbau in Büchen-Dorf zusätzlich rund 60 Lkw am Tag. Baustellenverkehr, der diese Brücke nutzt, plant man deshalb nicht in die Spitzen hinein.
Das Schulzentrum mit der Friedegart-Belusa-Gemeinschaftsschule versorgt einen Schulverband aus 13 Gemeinden. Morgens und mittags ist entsprechend viel Bus-, Rad- und Fußverkehr unterwegs. Die Gemeinde hat zudem geplant, den Schulweg als Einbahnstraße zu führen. Lieferfenster in der Umgebung der Schule legen wir außerhalb dieser Zeiten.

Wir erfassen Mengen, Liefergrößen und Termine aller Gewerke und leiten daraus Fahrwege, Entladezonen und Pufferflächen ab. Das Konzept berücksichtigt die Lage des Baufelds in Büchen zu Bahn, Kanal und Schule.
Jede Anlieferung bekommt ein Fenster und eine Entladestelle. Großlieferungen wie Beton, Fertigteile oder Stahl legen wir außerhalb des Schülerverkehrs und abseits der Stunden mit dichtem Schwerlastverkehr auf der Kanalbrücke.
Wir bereiten verkehrsrechtliche Anordnungen vor, informieren Anlieger über Sperrzeiten und halten Kontakt zur Amtsverwaltung, wenn Straßen kurzzeitig gesperrt oder Halteverbote eingerichtet werden müssen.
Wir vergleichen geplante und tatsächliche Lieferungen täglich, klären Verspätungen mit den Lieferanten und verschieben Fenster, bevor sich Fahrzeuge vor dem Bauzaun stauen.
Lieferungen treffen dann ein, wenn Zufahrt, Kran und Lagerfläche bereit sind.
Der Baustellenverkehr meidet die Zeiten mit dichtem Schüler- und Pendlerverkehr.
Engstellen wie die Kanalbrücke werden planbar statt zum täglichen Glücksspiel.
Anlieger wissen vorher, wann gesperrt wird und wie lange.
→ Lieferungen, die den Kanal queren, bekommen versetzte Fenster. Fahrer erhalten vorab die Route und eine Telefonnummer für kurzfristige Umplanung.
→ Wir sperren die Anlieferung in den Bring- und Abholzeiten und setzen bei Bedarf einen Einweiser an der Zufahrt ein.
→ Wir planen Fahrzeuggrößen schon bei der Bestellung, lassen auf kleinere Fahrzeuge umschlagen oder richten eine Pufferfläche am Ortsrand ein.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferplan. Material kommt erst, wenn die Lagerfläche dafür frei ist.
Wohngebiete, bei denen Erschließungsstraße, Leitungsbau und Hochbau gleichzeitig Material brauchen und sich eine Zufahrt teilen.
Bau- und Sanierungsarbeiten an Schulen und Kita, bei denen Lieferfenster sich nach Unterricht und Busverkehr richten.
Erweiterungen bei Betrieben wie Pumpen- oder Anlagenherstellern, bei denen Werks- und Baustellenverkehr getrennt laufen müssen.
Bauen im Ortskern rund um den Bahnhof, wo Pendler, Busse und Lieferverkehr auf wenigen Straßen zusammenkommen.

Wir sammeln Liefermengen, Fahrzeuggrößen und Termine und prüfen die Wege vom Autobahnanschluss bis zum Bauzaun.
Entladezonen, Pufferflächen, Sperrzeiten und Lieferfenster kommen in ein Konzept, das Bauleitung und Gewerke freigeben.
Jede Lieferung wird angemeldet, bekommt ein Fenster und wird bei Ankunft abgehakt. Abweichungen klären wir sofort.
Wöchentlich gleichen wir Plan und Wirklichkeit ab und passen Fenster, Routen und Flächen an den Baufortschritt an.
Entsteht ein Wohngebäude in der Nähe des Schulzentrums, dann ist die Zufahrt morgens und mittags mit Bussen, Eltern und Radfahrern belegt. Wir legen alle Betonlieferungen in die Zeit nach dem Schulbeginn und vor der Mittagspause, stimmen die Pumpenstellung mit der Bauleitung ab und lassen die Fahrzeuge erst auf Abruf von einer Wartefläche starten.
Muss dieselbe Baustelle Kies aus Richtung Büchen-Dorf beziehen, dann kommt die Kanalbrücke als zweite Engstelle hinzu. Für diese Fahrten planen wir eigene Fenster und eine feste Reihenfolge, damit sich Leer- und Vollfahrten nicht auf der einspurigen Strecke begegnen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept wächst mit dem Terminplan. Ändert sich eine Bauphase, rechnen wir die Liefermengen neu und verschieben Fenster, statt den Verkehr in Büchen sich selbst zu überlassen. Bauleitung und Gewerke sehen den aktuellen Plan jederzeit ein.
Wo wir auch die Baustelleneinrichtung oder die operative Logistik übernehmen, greifen Lagerplan, Entladestellen und Personal ineinander. Das Ergebnis ist ein Materialfluss, der zu Fläche und Straßen des Baufelds passt.
In der Regel über die A 24 und die Anschlussstelle Hornbek, rund acht Kilometer nördlich. Von dort legen wir je Baufeld eine feste Route fest, die enge Wohnstraßen und die Schulzeiten am Schulzentrum möglichst umgeht.

Nennen Sie uns Baufeld, Bauzeit und Gewerke. Wir entwickeln daraus ein Logistikkonzept mit Routen, Zeitfenstern und Entladezonen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Büchen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit