
In einer städtischen Elternbefragung wird Bremerhaven-Schierholz als grün, ruhig und zentral beschrieben. Der Ortsteil besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern, viele davon mit großzügigen Gärten. Schon der Name erzählt von Natur: Er geht auf eine Flur zurück, die an das Spadener Holz grenzte, einen Wald beim Nachbarort Spaden.
Wo in einem so grünen Gebiet gebaut wird, sind Bäume, Brutvögel und manchmal Amphibien betroffen. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Baugenehmigung und Naturschutzrecht eingehalten und dokumentiert werden. Auf Baustellen in Bremerhaven-Schierholz übernehmen wir Kontrollen, Schutzmaßnahmen und Berichte, damit Umweltfragen den Bau nicht unerwartet stoppen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ersatzneubauten und Häusergruppen entstehen in Schierholz oft auf Grundstücken mit gewachsenem Baumbestand. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz dürfen Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September nicht gerodet oder stark zurückgeschnitten werden. Fällungen müssen deshalb früh geplant werden. Vor jedem Eingriff ist zu prüfen, ob dort Vögel brüten oder Fledermäuse Quartier haben.
Die alten Ortskerne Bremerhavens wie Lehe liegen auf der Geest. Im benachbarten Spaden entstand der Spadener See beim Bau der Autobahn 27 auf ehemaligem Moorgelände, ein Straßenname im Ortsteil lautet Vor dem Wilden Moore. Ob ein Baugrundstück feuchte oder organische Böden hat, klärt das Gutachten. Wir achten darauf, dass Aushub, Wasserhaltung und Lagerflächen dazu passen.
Gärten, Hecken und Gräben sind Lebensraum für Kleintiere. Wo eine Baustelle an solche Flächen grenzt, können Amphibien in Baugruben geraten oder Igel unter Material Schutz suchen. Mit Kontrollen vor Arbeitsbeginn lässt sich das vermeiden, ohne den Bauablauf aufzuhalten.

Vor dem Eingriff prüfen wir Bäume und Hecken auf Nester, Höhlen und Quartiere und dokumentieren das Ergebnis. Werden Tiere gefunden, stimmen wir mit Bauherr und Behörde das weitere Vorgehen ab.
Bäume, die erhalten bleiben sollen, bekommen Stammschutz und eine abgegrenzte Schutzzone. Wir kontrollieren während der Bauzeit, dass dort weder Material lagert noch Fahrzeuge fahren.
Wo Auflagen es verlangen, kontrollieren wir Amphibienzäune und Baugruben regelmäßig, setzen gefundene Tiere fachgerecht um und führen ein Protokoll für die Naturschutzbehörde.
Wir achten auf getrennte Lagerung von Ober- und Unterboden, auf saubere Wasserhaltung und darauf, dass keine Schadstoffe in Boden oder Gräben gelangen. Auffälligkeiten melden wir sofort der Bauleitung.
Umweltauflagen werden erfüllt und nachvollziehbar dokumentiert.
Fällungen und Rodungen sind mit den gesetzlichen Schutzzeiten abgestimmt.
Tierfunde verzögern den Bau weniger, weil sie früh erkannt werden.
Bäume und Gärten, die bleiben sollen, überstehen die Bauzeit in gutem Zustand.
→ Wir planen Fällungen und Rückschnitt in die erlaubte Zeit vor dem 1. März und prüfen die Gehölze vorher auf Quartiere. So bleibt der Bauzeitenplan haltbar.
→ Wir kontrollieren Gruben vor Arbeitsbeginn, setzen Tiere um und schlagen bei Bedarf Ausstiegshilfen oder einen Schutzzaun vor.
→ Wir grenzen Schutzzonen ab, halten sie im Einrichtungsplan fest und kontrollieren sie bei jedem Rundgang.
→ Wir sorgen für eine getrennte Lagerung nach Bodenarten und dokumentieren, was wohin abgefahren wird.
Abriss und Neubau mit Eingriff in alten Baumbestand, Hecken und Rasenflächen.
Bebauung von Flächen, die über Jahre unbebaut blieben und auf denen Gehölze aufgewachsen sind.
Tiefbau mit offenen Gräben, Wasserhaltung und Aushub in Wohnstraßen und an Gärten.
Arbeiten an öffentlichen Flächen mit Bäumen, bei denen Wurzelschutz und Schutzzeiten zu beachten sind.

Wir lesen Baugenehmigung und Gutachten und klären, welche Kontrollen und Schutzmaßnahmen gefordert sind.
Gehölze, Gräben und Bodenverhältnisse werden vor Baubeginn erfasst, Funde dokumentiert.
Während der Bauzeit kontrollieren wir Schutzzonen, Gruben und Zäune und setzen Maßnahmen um.
Ein abschließender Bericht belegt gegenüber Behörde und Bauherr, wie die Auflagen erfüllt wurden.
Soll in Bremerhaven-Schierholz auf einem Grundstück mit alten Obstbäumen und einer dichten Hecke gebaut werden, dann beginnt die ökologische Begleitung vor dem ersten Bagger. Wir prüfen die Gehölze auf Nester und Höhlen und planen notwendige Fällungen in die Zeit vor dem 1. März. Welche Bäume bleiben, wird dabei verbindlich festgelegt.
Wird anschließend eine Baugrube ausgehoben, kontrollieren wir sie morgens auf Tiere und achten darauf, dass Oberboden getrennt gelagert wird. Am Ende steht ein Bericht, der zeigt, welche Auflagen wann und wie erfüllt wurden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Baubegleitung funktioniert nur, wenn sie im Einrichtungsplan und im Bauablauf mitgedacht wird. Schutzzonen, Lagerflächen und Fahrwege legen wir gemeinsam mit der Baustelleneinrichtung fest. Auf Baustellen in Bremerhaven-Schierholz vermeidet das spätere Umplanungen.
Unsere Kontrollen laufen neben den übrigen Aufgaben der Baulogistik. Wer morgens die Baugrube kontrolliert, kann auch die Schutzzäune prüfen und Auffälligkeiten an Bauleitung und Umweltbehörde melden.
Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sind Fällungen und starke Rückschnitte vom 1. März bis 30. September grundsätzlich nicht erlaubt. Dazu kommen örtliche Regeln zum Baumschutz. Wir helfen, Eingriffe rechtzeitig vorher zu planen.

Schicken Sie uns Ihre Auflagen und eine kurze Beschreibung des Grundstücks. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie sie in den Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremerhaven-Schierholz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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