
Kaum ein Bremer Ortsteil ist so grün wie Bremen-St. Magnus. Alte Parks, große Gärten und der Hang zur Lesum prägen das Bild. Unterhalb des Hohen Ufers fließt ein Tidefluss, dessen Ufer als europäisches Schutzgebiet ausgewiesen sind. Wer hier baut, trifft fast immer auf Auflagen zum Schutz von Bäumen, Tieren und Gewässern.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Alltag eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Wurzelbereiche und Brutzeiten, dokumentieren Maßnahmen und melden Abweichungen, bevor sie zum Problem werden. Umweltkontrollen werden so Teil des Bauablaufs.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Lesum ist auf ganzer Länge von der Tide beeinflusst. Zwischen dem Zusammenfluss von Hamme und Wümme und dem Sperrwerk bilden Fluss und Ufer ein FFH-Gebiet, das zum Netz Natura 2000 gehört. Beide Ufer tragen ökologisch wertvolle Schilfgürtel. Baustellen am Hohen Ufer müssen verhindern, dass Boden, Zementwasser oder Treibstoff den Hang hinab in die Niederung gelangen.
Knoops Park liegt mit seiner erhaltenen Fläche in einem Landschaftsschutzgebiet, das 1968 ausgewiesen wurde. Dort steht unter anderem eine Stieleiche von etwa 250 Jahren mit einem Kronendurchmesser von 25 Metern. Solche Bäume vertragen keine Verdichtung im Wurzelraum und keine Abgrabungen. Auch in privaten Gärten von Bremen-St. Magnus finden sich viele alte Bäume.
Gegenüber, auf dem flachen Südufer der Lesum, beginnt das Werderland mit dem Naturschutzgebiet Zentrales Werderland. Im Stadtteil Burglesum liegen außerdem das Ruschdahlmoor und die Grünzüge im Ihletal. Baumaßnahmen in dieser Landschaft berühren häufig Artenschutz, etwa für Vögel, Fledermäuse und Amphibien.

Wir kontrollieren Schutzzäune um Stamm und Wurzelbereich, achten auf Fahrwege außerhalb der Kronentraufe und dokumentieren Schäden oder Verstöße mit Fotos.
Wir prüfen Erosionsschutz, Absetzbecken und Lagerplätze für Kraftstoffe und Betonreste, damit nichts in Richtung Lesum abfließt.
Wo Amphibienzäune vorgeschrieben sind, kontrollieren wir sie regelmäßig, leeren Fangeimer und setzen Tiere nach den Vorgaben der Genehmigung um.
Alle Kontrollen werden protokolliert. So können Sie gegenüber Naturschutz- und Denkmalbehörden belegen, dass Auflagen eingehalten wurden.
Auflagen zu Baum-, Gewässer- und Artenschutz werden im Alltag eingehalten.
Verstöße fallen früh auf, bevor ein Baustopp droht.
Jede Kontrolle ist dokumentiert und gegenüber Behörden belegbar.
Ökologische Begleitung läuft im Bauablauf mit, nicht nebenher.
→ Wir kontrollieren Erosionsschutzmatten und Rückhaltungen nach jedem Regen und lassen offene Bodenflächen möglichst schnell sichern.
→ Täglich prüfen wir Schutzzäune und Fahrwege. Abweichungen melden wir sofort der Bauleitung.
→ Vor Beginn kontrollieren wir Bäume und Gebäude auf Nester und Quartiere. Gibt es Funde, wird der Ablauf mit der Fachbehörde abgestimmt.
→ Vor Dach- und Fassadenarbeiten lassen wir Quartiere prüfen und setzen die vorgegebenen Ersatzmaßnahmen um.
Neubau und Umbau auf Grundstücken oberhalb des FFH-Gebiets, mit Auflagen zu Erosion und Gewässerschutz.
Instandsetzung von Wegen, Brücken und Bauten im Landschaftsschutzgebiet mit wertvollem Altbaumbestand.
Arbeiten an Villen und Nebengebäuden, die als Quartier für Fledermäuse oder Vögel dienen können.
Tiefbau in Wohnstraßen mit Alleen und Gärten, bei dem Wurzeln geschützt werden müssen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Schutzgebietsvorgaben und leiten daraus die Kontrollpunkte ab.
Baumschutzzäune, Erosionsschutz und gegebenenfalls Amphibienzäune werden vor Baubeginn abgenommen.
Wir prüfen die Maßnahmen im vereinbarten Takt und zusätzlich nach Regen oder bei Bauphasenwechsel.
Alle Kontrollen sind dokumentiert. Zum Bauende prüfen wir, ob Flächen und Bäume ohne Schäden übergeben werden.
Liegt ein Bauvorhaben am Hohen Ufer oberhalb der Lesum, dann planen wir Erosionsschutz und Lagerplätze so, dass Regenwasser nicht ungefiltert den Hang hinunterläuft. Nach jedem stärkeren Regen kontrollieren wir die Sicherungen und dokumentieren ihren Zustand.
Stehen auf dem Grundstück zudem alte Eichen, dann prüfen wir vor Baubeginn den Wurzelschutz und begleiten Erdarbeiten in ihrer Nähe. Ist ein Rückschnitt nötig, stimmen wir den Zeitpunkt mit Blick auf die Brutzeit ab und lassen den Baum vorher auf Nester untersuchen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Begleitung ist eng mit Baustelleneinrichtung und Logistik verbunden. Wo Container, Lager und Fahrwege liegen, entscheidet über den Schutz von Bäumen und Hang.
Unser Personal arbeitet mit Bauleitung, Fachgutachtern und Behörden zusammen. Hinweise aus den Kontrollen fließen direkt in den Bauablauf ein, damit Korrekturen klein bleiben.
Fluss und Ufer zwischen dem Zusammenfluss von Hamme und Wümme und dem Sperrwerk sind als FFH-Gebiet geschützt. Wer am Hang in Bremen-St. Magnus baut, muss verhindern, dass Boden oder Schadstoffe in die Niederung gelangen. Wir kontrollieren die nötigen Schutzmaßnahmen.

Schicken Sie uns Lage, Genehmigung und Auflagen. Wir planen die Umweltkontrollen passend zu Ihrem Bauablauf.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-St. Magnus. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit