
Man sieht es der Großsiedlung auf den ersten Blick nicht an, doch zwischen den Plattenbauten liegen kleine Gewässer mit seltenen Bewohnern. Im Dekrapfuhl, einem 1998 angelegten Biotop, leben der geschützte Moorfrosch und die Wechselkröte, in seinem Umfeld auch die Zauneidechse. Am nördlichen Rand beginnt der Landschaftspark Wartenberger Feldmark, nicht weit entfernt liegt das Naturschutzgebiet Malchower Aue.
Unsere ökologische Baubegleitung in Berlin-Neu-Hohenschönhausen sorgt dafür, dass Bauvorhaben in dieser Nachbarschaft die Auflagen zum Natur- und Artenschutz einhalten. Wir kontrollieren Amphibienzäune, überwachen Schutzbereiche, dokumentieren Funde und halten den Kontakt zu den Fachleuten, die die Auflagen formuliert haben. Umweltkontrollen werden so Teil des Bauablaufs statt einer späten Überraschung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Pfuhle der Siedlung sind kleine, empfindliche Lebensräume. Im Norden des Mecklenburger Viertels liegt der Krumme Pfuhl, der dem Viertel seinen Namen gibt. Der Dekrapfuhl ist rund 2.000 Quadratmeter groß, verlandete zeitweise wegen Trockenheit und wurde ab 2016 wiederhergestellt. Amphibien wandern im Frühjahr zwischen solchen Gewässern und ihren Landlebensräumen. Liegt eine Baustelle auf diesem Weg, kann ein Schutzzaun mit regelmäßiger Kontrolle zur Auflage werden.
Etwas weiter nördlich liegt das Naturschutzgebiet Malchower Aue mit rund 22 Hektar Niedermoorwiesen, sieben Torfstichen und Bruchwald. Dort wurden sechs Amphibienarten und etwa 40 Vogelarten gezählt, die Aue entwässert in den Malchower See. Baustellen am Rand der Siedlung, etwa zur Feldmark hin, müssen deshalb auf Wasserhaltung, Staub und Einträge in Gräben achten.
Auch die Gebäude selbst sind Lebensraum. An Fassaden, in Fugen und unter Dachkanten älterer Häuser nisten häufig Gebäudebrüter oder ruhen Fledermäuse. Vor Dämm-, Fenster- und Dacharbeiten an den Plattenbauten wird deshalb oft eine artenschutzrechtliche Prüfung verlangt, deren Ergebnisse auf der Baustelle umgesetzt und kontrolliert werden müssen.

Während der Wanderzeit kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer in festen Abständen, setzen Tiere nach Vorgabe um und führen ein Fundprotokoll. Schäden am Zaun werden sofort behoben oder gemeldet.
Wir überwachen, dass kein Schlamm, Zementwasser oder Kraftstoff in Pfuhle und Gräben gelangt, prüfen Absetzbecken und Abdeckungen und halten Abstände zu Uferbereichen ein.
Vor und während Fassaden- oder Dacharbeiten achten wir auf Brutzeiten und Quartiere, wie sie das Fachgutachten festlegt. Ersatzquartiere und Bauzeitenfenster werden kontrolliert und dokumentiert.
Bäume und Grünflächen in den Höfen sichern wir nach Auflage mit Schutzzäunen. Wir achten darauf, dass Lager und Fahrwege nicht auf Wurzelbereichen liegen und Oberboden getrennt gelagert wird.
Auflagen zum Arten- und Gewässerschutz werden auf Ihrer Baustelle in Berlin-Neu-Hohenschönhausen nachvollziehbar umgesetzt.
Funde und Kontrollen sind lückenlos dokumentiert und gegenüber der Behörde belegbar.
Konflikte mit Brutzeiten oder Wanderzeiten werden früh erkannt und eingeplant.
Umweltkontrollen laufen im Baustellenalltag mit und bremsen den Bau nicht aus.
→ Wir begleiten den Aufbau eines Schutzzauns nach Vorgabe, kontrollieren ihn in der Wanderzeit regelmäßig und dokumentieren jeden Fund für die Naturschutzbehörde.
→ Arbeiten an diesen Stellen laufen nur außerhalb der Brutzeit oder nach Freigabe, das überwachen wir. Außerdem prüfen wir, ob Ersatzquartiere wie vorgesehen angebracht sind.
→ Wir kontrollieren Absetzbecken und Abdeckungen nach jedem Starkregen und melden Mängel sofort an die Bauleitung, bevor Einträge entstehen.
→ Baumschutzzäune und klare Markierungen im Einrichtungsplan halten Wurzelbereiche frei. Bei unseren Rundgängen prüfen wir, dass die Abstände eingehalten werden.
Arbeiten an Plattenbauten, bei denen Gebäudebrüter oder Fledermausquartiere berücksichtigt werden müssen.
Wohngebäude in der Nähe von Feldmark, Pfuhlen und Gräben mit Auflagen zu Amphibien und Gewässern.
Arbeiten in Parks und Grünzügen der Siedlung, bei denen Bäume, Boden und Kleingewässer geschützt werden.
Erneuerung von Leitungen und Anschlüssen, bei denen Gräben durch Grünflächen und Wurzelbereiche führen.

Wir lesen Baugenehmigung, Gutachten und Auflagen der Naturschutzbehörde und leiten daraus ab, was auf der Baustelle kontrolliert werden muss.
Schutzzonen, Zäune, Kontrollzeiten und Meldewege kommen in einen Plan, der mit Bauleitung und Fachgutachter abgestimmt wird.
Unsere Kräfte gehen die Kontrollen nach Plan ab, setzen Tiere um, prüfen Gewässerschutz und Baumschutz und halten alles im Protokoll fest.
Die Protokolle gehen regelmäßig an Bauherr und Behörde. Zum Bauende fassen wir die Ergebnisse zusammen.
Liegt eine Fassadendämmung an einem Sechsgeschosser an und hat das Gutachten dort Quartiere von Gebäudebrütern festgestellt, dann darf an diesen Stellen nur außerhalb der Brutzeit gearbeitet werden. In diesem Fall stimmen wir mit der Bauleitung die Reihenfolge der Fassadenabschnitte ab, kontrollieren vor Beginn jeden Abschnitt und dokumentieren, dass Ersatzquartiere hängen.
Grenzt eine Neubaufläche an Grünbereiche mit Amphibienvorkommen, dann kommt im Frühjahr ein Schutzzaun hinzu. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit nach Vorgabe, setzen gefundene Tiere um und geben die Protokolle an die Behörde weiter.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Auflagen betreffen die Baustelleneinrichtung, die Anlieferung und die Entsorgung. Wir bringen sie deshalb früh in die Planung ein: Schutzzonen kommen in den Einrichtungsplan, Fahrwege meiden Uferbereiche, Abfälle werden so gelagert, dass nichts ausgewaschen wird.
Auf Baustellen in Berlin-Neu-Hohenschönhausen arbeiten unsere Kräfte für Umweltkontrollen eng mit der operativen Baulogistik zusammen. Wer Material annimmt oder Flächen räumt, kennt die Schutzbereiche und meldet Auffälligkeiten sofort.
Ja. Im Dekrapfuhl leben Moorfrosch und Wechselkröte, in seinem Umfeld die Zauneidechse. Nördlich liegt das Naturschutzgebiet Malchower Aue mit sechs Amphibienarten. Auch an Gebäuden können geschützte Gebäudebrüter oder Fledermäuse vorkommen.

Schicken Sie uns Auflagen und Bauzeitenplan. Wir planen die Umweltkontrollen für Ihre Baustelle in Berlin-Neu-Hohenschönhausen und begleiten sie bis zum Bauende.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Neu-Hohenschönhausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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