Startseite/Ratgeber/Recht und Pflichten
Recht und Pflichten10 Min.

Logistikleistungen im Leistungsverzeichnis ausschreiben: Positionen, Umlagen und klare Abgrenzungen

Sie erfahren, wie Sie Baulogistik so in ein Leistungsverzeichnis bringen, dass Angebote vergleichbar werden, Schnittstellen zu den Gewerken klar sind und Nachträge nicht schon in der Ausschreibung angelegt werden.

Von Manuel Rutsch · Stand: 9. Oktober 2026

Warum Logistik im LV so oft zu kurz kommt

In vielen Leistungsverzeichnissen taucht Logistik nur als Nebensatz auf. Unter der Baustelleneinrichtung steht eine Pauschale, in den Vorbemerkungen heißt es, der Auftragnehmer habe sich mit den örtlichen Verhältnissen vertraut zu machen, und der Rest bleibt offen. Das Ergebnis kennt jede Bauleitung: Jeder Bieter versteht unter Logistik etwas anderes, die Angebote sind nicht vergleichbar, und die eigentlichen Fragen tauchen erst in der Ausführung auf. Wer stellt den Stapler? Wer verteilt das Material in die Geschosse? Wer räumt die Anlieferzone, wenn ein Lkw zu früh kommt?

Ein Leistungsverzeichnis ist das wichtigste Werkzeug, um diese Fragen vor der Vergabe zu beantworten. Für öffentliche Auftraggeber verlangt § 7 VOB/A ohnehin, die Leistung eindeutig und so erschöpfend zu beschreiben, dass alle Bieter sie im gleichen Sinne verstehen und ihre Preise sicher berechnen können. Für private Bauherren und Generalunternehmer ist dieser Maßstab keine Pflicht, aber ein guter Kompass. Je klarer die Logistik beschrieben ist, desto weniger Spielraum bleibt für Streit über Zuständigkeiten und Mehrkosten.

Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie Logistikleistungen strukturiert ausschreiben: als eigenes Paket, als Teil der Baustelleneinrichtung oder als Umlage auf die Gewerke. Er geht auf die Abgrenzung nach VOB/C ein, auf sinnvolle Einheiten und auf die typischen Fehler, die später zu Nachträgen führen.

Grundlage: Nebenleistung und Besondere Leistung nach VOB/C

Wer Logistik ausschreibt, muss die Systematik der VOB/C kennen. Die ATV DIN 18299 gilt für Bauarbeiten jeder Art und unterscheidet in Abschnitt 4 zwei Gruppen. Nebenleistungen gehören auch ohne ausdrückliche Erwähnung zur vertraglichen Leistung und sind mit den Einheitspreisen abgegolten. Besondere Leistungen gehören nur dann zur Leistung, wenn sie in der Leistungsbeschreibung besonders erwähnt sind, und werden dann gesondert vergütet.

Für die Logistik ist das entscheidend. Zu den Nebenleistungen zählt nach DIN 18299 unter anderem das Befördern von Stoffen und Bauteilen von den Lagerstellen auf der Baustelle zu den Verwendungsstellen. Jedes Gewerk transportiert sein Material also grundsätzlich selbst vom Lagerplatz an den Einbauort. Zu den Besonderen Leistungen zählt dagegen etwa das Beaufsichtigen der Leistungen anderer Unternehmer. Sobald ein Unternehmer zentral für alle anderen Material verteilt, Zufahrten steuert oder Flächen verwaltet, verlässt er den Bereich der Nebenleistung.

LeistungTypische EinordnungFolge für das LV
Eigenes Material vom Lagerplatz zum Einbauort bringenNebenleistung des jeweiligen GewerksKeine eigene Position, aber Lagerplätze und Übergabepunkte benennen
Zentrale Etagenverteilung für alle GewerkeBesondere Leistung oder eigener LogistikvertragEigene Positionen mit Einheit und Umfang
Zufahrts- und Torkontrolle für die gesamte BaustelleLeistung außerhalb der GewerkeEigenes Los oder eigene Positionen
Vorhalten von Bauaufzug oder Kran für FremdgewerkeIn der Regel Besondere LeistungAusdrücklich beschreiben, Nutzungsregeln festlegen
Logistikkoordination und LieferavisLeistung des Auftraggebers oder eines beauftragten DrittenZuständigkeit klar zuordnen, Mitwirkungspflichten der Gewerke regeln

Die Einordnung im Einzelfall hängt von der jeweiligen Gewerke-ATV und vom Vertrag ab. Wichtig ist der Grundgedanke: Was über die eigene Leistung eines Gewerks hinausgeht, muss im LV stehen. Sonst ist es entweder nicht beauftragt oder wird später als zusätzliche Leistung nach § 2 Abs. 6 VOB/B geltend gemacht. Hintergründe zum Regelwerk finden Sie im Glossar unter VOB/B und VOB/C.

Drei Wege, Logistik in die Vergabe zu bringen

Bevor Sie Positionen formulieren, steht eine Grundsatzentscheidung an: Wo im Vertragsgefüge soll die Logistik liegen? In der Praxis haben sich drei Modelle bewährt, die sich auch kombinieren lassen.

  • Eigenes Logistikpaket: Koordination, Personal, Torkontrolle und Geräte werden als eigenes Los oder an einen spezialisierten Dienstleister vergeben. Vorteil: eine Verantwortung, klare Schnittstellen. Nachteil: Die Gewerke-LVs müssen sauber darauf abgestimmt werden.
  • Logistik beim Rohbauer oder Generalunternehmer: Die zentrale Baustelleneinrichtung und die Logistik liegen bei einem Hauptauftragnehmer, der sie für alle vorhält. Vorteil: wenige Vertragspartner. Nachteil: Die Logistik endet oft, wenn der Rohbau fertig ist, obwohl der Ausbau sie am dringendsten braucht.
  • Umlage auf die Gewerke: Die Kosten werden über einen festgelegten Schlüssel auf die Nachunternehmer verteilt. Vorteil: Die Nutzer tragen die Kosten. Nachteil: Ohne Transparenz entsteht schnell Streit. Wie man das löst, beschreibt der Ratgeber zur Logistikumlage für Nachunternehmer.

Welches Modell passt, hängt von Projektgröße, Bauzeit und Organisationsform ab. Bei Innenstadtbaustellen mit vielen Gewerken und knappen Flächen ist ein eigenes Logistikpaket meist die übersichtlichere Lösung. Einen Überblick über die Kostenfaktoren gibt der Ratgeber zu den Kosten der Baulogistik.

Aufbau eines Logistik-Titels im LV

Ein gut gegliederter Logistik-Titel folgt dem Bauablauf und trennt einmalige Leistungen von zeitabhängigen. Bewährt hat sich eine Gliederung in Untertitel, die jeweils eine klare Einheit haben. Viele Ausschreibende orientieren sich dabei an der Systematik der Baustelleneinrichtung, also Einrichten, Vorhalten, Betreiben und Räumen.

UntertitelBeispielhafte PositionenSinnvolle Einheit
PlanungLogistikkonzept, Baustelleneinrichtungsplan je Bauphase, BaustellenordnungPauschal je Leistung
Einrichten und RäumenToranlage, Zaunführung, Anlieferzone, Beschilderung, Lagerflächen herstellenPauschal oder Stück
VorhaltenZaun, Tore, Container, Aufzug, Stapler, LagerflächenWoche oder Monat, je Stück oder Fläche
Betreiben und PersonalLogistikkoordinator, Torposten, Staplerfahrer mit Gerät, EinweiserStunde, Schicht oder Monat mit Leistungsbeschreibung
SteuerungLieferavis, Zeitfensterplanung, Kranbelegung, Jour fixeMonat, mit Angabe der Bauphase
Entsorgung und OrdnungEntsorgungsinsel betreiben, Containerwechsel steuern, Verkehrswege freihaltenWoche, Monat oder Stück je Wechsel

Achten Sie darauf, dass jede Position einen eindeutigen Leistungsinhalt hat. „Logistikleistungen nach Erfordernis“ ist keine Position, sondern eine Einladung zum Nachtrag. Besser: „Torposten an Tor 1, Montag bis Freitag, 6:00 bis 18:00 Uhr, Aufgaben gemäß Baustellenordnung, Abrechnung nach Stunden mit Nachweis im Torbuch“. Die Grundlagen für die Flächenplanung liefert der Ratgeber Baustelleneinrichtung planen.

Vorbemerkungen: Was alle Gewerke wissen müssen

Die besten Logistikpositionen helfen wenig, wenn die Gewerke-LVs nicht darauf verweisen. Jedes Gewerk muss bei der Kalkulation wissen, welche Logistik es vorfindet, was es selbst leisten muss und welche Regeln gelten. Diese Informationen gehören in die Vorbemerkungen jedes einzelnen LV, nicht nur in den Logistik-Titel.

  • Lage und Öffnungszeiten der Tore, Anlieferzeiten und Ruhezeiten
  • Pflicht zur Anmeldung von Lieferungen über ein Lieferavis mit Vorlauf
  • Lagerflächen: wo, wie groß, wie lange, wer sie zuteilt
  • Nutzung von Kran, Aufzug und Stapler: Regeln, Zuteilung, Kosten
  • Übergabepunkt für Material, ab dem das Gewerk selbst transportiert
  • Entsorgung: Trennpflicht, Entsorgungsinsel, Umgang mit Verpackungen
  • Zugangsregeln, Baustellenausweis und Mitwirkungspflichten bei Kontrollen
  • Hinweis auf eine Umlage, falls vorgesehen, mit Schlüssel und Leistungsumfang

Viele dieser Punkte lassen sich in einer verbindlichen Baustellenordnung bündeln, die als Vertragsbestandteil allen Ausschreibungen beiliegt. So muss nicht jedes LV alles wiederholen, und die Regeln sind für alle gleich.

Einheiten, Mengen und Zeitansätze richtig wählen

Logistik ist überwiegend zeitabhängig. Deshalb sind Vordersätze in Wochen, Monaten oder Stunden üblich. Der Ausschreibende muss diese Mengen aus dem Terminplan ableiten, nicht schätzen. Ein Logistikkoordinator wird in der Regel nicht für die gesamte Bauzeit gleich stark gebraucht. In der Rohbauphase stehen Kran und Betonlieferungen im Vordergrund, im Ausbau die Etagenverteilung und die Abstimmung vieler kleiner Lieferungen.

Eine Aufteilung nach Bauphasen schafft Klarheit. Statt einer Position „Logistikkoordination, 24 Monate“ schreiben Sie drei Positionen für Rohbau, Ausbau und Rückbau der Einrichtung mit jeweils eigener Beschreibung. So können Bieter den Personaleinsatz realistisch kalkulieren, und Sie können Phasen bei Bedarf verlängern oder verkürzen, ohne den ganzen Vertrag anzufassen.

  • Stundenpositionen eignen sich für schwankenden Bedarf, brauchen aber einen klaren Nachweis, etwa Stundenzettel oder digitale Einsatzberichte.
  • Monats- oder Wochenpositionen eignen sich für Grundleistungen mit fester Besetzung, etwa Koordination oder Torposten.
  • Pauschalen eignen sich für klar abgrenzbare Einzelleistungen, etwa ein Logistikkonzept oder das Einrichten einer Toranlage.
  • Zulagepositionen decken Abweichungen ab, etwa Nacht- oder Wochenendeinsatz, und vermeiden Streit über Zuschläge.

Bedarfspositionen sollten Sie sparsam einsetzen. Für öffentliche Auftraggeber sieht die VOB/A sie ohnehin nur in engen Grenzen vor. Wer echten Bedarf erwartet, schreibt ihn lieber als feste Position mit realistischer Menge aus. Wie Zeitfenster und Avisierung organisiert werden, beschreibt der Ratgeber zum Zeitfenstermanagement.

Schnittstellen zu den Gewerken sauber abgrenzen

Die meisten Streitfälle entstehen an den Schnittstellen. Ein Trockenbauer, der Gipsplatten bis in das Geschoss geliefert bekommt, kalkuliert anders als einer, der sie vom Lagerplatz holen muss. Ein Fassadenbauer, der den Kran zu festen Zeiten nutzen darf, plant anders als einer, der ihn selbst mieten muss. Diese Unterschiede müssen im LV sichtbar sein.

Ein hilfreiches Werkzeug ist eine Schnittstellenliste als Anlage zum Vertrag. Sie zeigt für jede Logistikleistung, wer sie erbringt, wer sie bezahlt und wer mitwirken muss. Typische Zeilen sind: Abladen vom Lkw, Transport zur Lagerfläche, vertikaler Transport, Verteilung im Geschoss, Rücktransport von Leergut, Entsorgung von Verpackungen und Reinigung der Verkehrswege.

LeistungLogistikdienstleisterGewerkAuftraggeber
Lieferung anmeldenZeitfenster vergebenAvis fristgerecht erstellenRegeln festlegen
Abladen in der AnlieferzoneStapler und Einweiser stellenLieferung beim Lieferanten richtig bestellenFläche bereitstellen
Vertikaler TransportAufzug betreibenMaterial aufzugsgerecht verpackenAufzug vorhalten lassen
Verteilung im GeschossNur wenn ausgeschriebenSonst eigene NebenleistungUmfang entscheiden
Verpackung und LeergutEntsorgungsinsel betreibenSortenrein trennenEntsorgungsvertrag

Die Tabelle ist ein Beispiel, kein Muster für jedes Projekt. Entscheidend ist, dass jede Zeile genau eine Zuständigkeit hat. Leere Felder oder „nach Absprache“ sind Hinweise darauf, dass die Abgrenzung noch nicht fertig ist.

Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden

  • Pauschale ohne Inhalt: „Baulogistik pauschal“ ohne Beschreibung macht Angebote unvergleichbar. Beschreiben Sie Leistungen, Zeiten und Personal.
  • Logistik endet mit dem Rohbau: Liegt die Logistik beim Rohbauer, fehlt sie im Ausbau. Planen Sie die Übergabe oder ein eigenes Paket für die Ausbauphase.
  • Widersprüche zwischen LVs: Der Logistik-Titel verspricht Etagenverteilung, das Gewerke-LV verlangt sie vom Nachunternehmer. Gleichen Sie alle LVs vor dem Versand ab.
  • Fehlende Mitwirkungspflichten: Ohne Pflicht zum Lieferavis funktioniert keine Zeitfenstersteuerung. Schreiben Sie die Pflichten der Gewerke ausdrücklich fest.
  • Mengen ohne Terminplan: Vordersätze, die nicht aus dem Bauzeitenplan stammen, führen zu Mengenmehrungen oder Leerlauf.
  • Unklare Nachweise: Wer nach Stunden abrechnet, braucht ein Nachweisverfahren. Legen Sie fest, wie Einsätze dokumentiert und freigegeben werden.

Viele dieser Fehler lassen sich vermeiden, wenn das Logistikkonzept vor dem LV fertig ist. Das Konzept liefert Flächen, Abläufe und Zeiten, das LV übersetzt sie in Positionen. Wer umgekehrt vorgeht, schreibt Positionen für eine Logistik, die noch niemand durchdacht hat.

Angebote prüfen und Logistik beauftragen

Nach dem Eingang der Angebote lohnt ein gesonderter Blick auf den Logistik-Titel. Prüfen Sie, ob die angebotenen Leistungen zum beschriebenen Umfang passen, ob Personal und Geräte realistisch kalkuliert sind und ob Bieter Vorbehalte formuliert haben. Auffällig niedrige Ansätze für Koordination oder Torkontrolle deuten oft darauf hin, dass ein Bieter den Umfang anders verstanden hat. Ein klärendes Gespräch vor der Vergabe ist günstiger als ein Streit in der Ausführung.

Für die Ausführung zählt dann vor allem eins: Dokumentation. Digitale Einsatz- und Kontrollberichte, ein geführtes Torbuch und nachvollziehbare Avis-Daten machen Abrechnung und Umlage transparent. Sie sind auch die Grundlage, wenn später über Behinderungen oder Mehrkosten gesprochen wird.

Baulogistik Nord ist ein Leistungsbereich der Staffsec Solution GmbH aus Neumünster. Wir unterstützen Bauherren und Generalunternehmer beim Logistik-Management und stellen operatives Personal für die Ausführung. Wenn Sie Ihren Logistik-Titel gemeinsam durchgehen möchten, nehmen Sie gern Kontakt auf.

Häufige Fragen

Muss Baulogistik überhaupt im Leistungsverzeichnis stehen?

Nur was im LV oder Vertrag steht, ist auch beauftragt. Logistikleistungen, die über die Nebenleistungen der Gewerke hinausgehen, müssen deshalb beschrieben werden. Fehlen sie, entsteht entweder eine Lücke in der Ausführung oder ein Nachtrag.

Ist der Materialtransport auf der Baustelle eine Nebenleistung?

Nach DIN 18299 gehört das Befördern von Stoffen und Bauteilen von den Lagerstellen auf der Baustelle zu den Verwendungsstellen zu den Nebenleistungen des jeweiligen Gewerks. Wer diesen Transport zentral durch einen Dienstleister erledigen lassen will, muss das ausdrücklich ausschreiben und die Gewerke-LVs entsprechend anpassen.

Soll ich Logistik als Pauschale oder nach Einheitspreisen ausschreiben?

Das hängt von der Planungstiefe ab. Klar abgrenzbare Einzelleistungen wie ein Logistikkonzept eignen sich für Pauschalen. Zeitabhängige Leistungen wie Koordination oder Torposten werden meist nach Wochen, Monaten oder Stunden ausgeschrieben, damit Änderungen im Bauablauf sauber abgebildet werden.

Wie verhindere ich Widersprüche zwischen Logistik-LV und Gewerke-LVs?

Erstellen Sie eine Schnittstellenliste, die jede Logistikleistung genau einem Beteiligten zuordnet, und gleichen Sie alle LVs vor dem Versand dagegen ab. Gemeinsame Regeln wie Anlieferzeiten und Avispflicht gehören in eine Baustellenordnung, die allen Verträgen beiliegt.

Kann ich die Logistikkosten auf die Nachunternehmer umlegen?

Ja, das ist verbreitet. Die Umlage sollte bereits in der Ausschreibung angekündigt werden, mit Leistungsumfang und Verteilungsschlüssel, damit die Bieter sie einkalkulieren können. Bei vorformulierten Klauseln ist eine rechtliche Prüfung empfehlenswert.

Wann sollte das Logistikkonzept fertig sein?

Idealerweise vor der Erstellung der Leistungsverzeichnisse. Das Konzept legt Flächen, Abläufe und Zeiten fest, aus denen sich Positionen und Mengen ableiten lassen. Ein LV ohne Konzept beschreibt oft eine Logistik, die in der Praxis nicht funktioniert.

Weiterlesen