
Die Wedemark ist reich an geschützter Natur. Im Westen liegt ein Hochmoor, im Norden eine eiszeitliche Endmoräne unter Landschaftsschutz, im Osten ein Wald, aus dem Trinkwasser für die Landeshauptstadt gewonnen wird. Wer hier baut, bekommt häufig Auflagen zum Natur- und Gewässerschutz.
Wir übernehmen die ökologische Baubegleitung und die Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle. Unser Personal überwacht Schutzzäune, kontrolliert Tabuflächen, dokumentiert Maßnahmen und meldet Abweichungen, bevor daraus ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Westlich von Bissendorf erstreckt sich das Bissendorfer Moor, ein rund 710 Hektar großes Hochmoor, das seit 1971 unter Naturschutz steht und Teil eines FFH-Gebiets ist. Seine Torfschicht ist bis zu sieben Meter mächtig, die Hochfläche darf nicht betreten werden. Im Herbst rasten dort Kraniche. Damit das Moor wieder wächst, werden alte Entwässerungsgräben verfüllt und Torfdämme sollen Regenwasser zurückhalten.
Im Norden der Gemeinde erhebt sich der Brelinger Berg, eine Stauchendmoräne aus der Saaleeiszeit. Das Landschaftsschutzgebiet Brelinger Berge umfasst rund 9,8 Quadratkilometer. Früherer Sand- und Kiesabbau hat dort Spuren hinterlassen, Teile der alten Abbauflächen werden schrittweise renaturiert.
Östlich von Elze liegt der Forst Rundshorn mit rund 400 Hektar, ein Wasserschutzgebiet für die Trinkwassergewinnung Hannovers. Baustellen in seiner Nähe müssen besonders sorgfältig mit Treibstoff, Ölen und Baustoffen umgehen. Hinzu kommen Gewässer wie die Wietze und der überwiegend sandige Boden, durch den Schadstoffe rasch versickern.

Wir überwachen die Umsetzung der Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, prüfen Tabuzonen, Baumschutz und Bodenschutz und halten jede Maßnahme mit Datum und Foto fest.
Wo Amphibien wandern oder Reptilien vom Baufeld ferngehalten werden müssen, kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, dokumentieren Funde und sorgen für das fachgerechte Umsetzen der Tiere.
In Wasserschutzgebieten und nahe Gräben achten wir auf sichere Betankung, dichte Lager für wassergefährdende Stoffe und eine Wasserhaltung, die nichts Ungeklärtes in die Umgebung abgibt.
Abweichungen melden wir sofort an die Bauleitung. Regelmäßige Berichte gehen an Bauherr und Behörde und belegen, dass die Auflagen eingehalten wurden.
Umweltauflagen werden nachweisbar eingehalten, Rückfragen der Behörden lassen sich mit Belegen beantworten.
Abweichungen fallen früh auf und kosten weniger Zeit als ein angeordneter Stillstand.
Schutzgebiete und Gewässer bleiben unbeschädigt.
Bauleitung und Gewerke wissen genau, wo Grenzen verlaufen.
→ Wir überwachen Wasserhaltung und Ableitung, kontrollieren die Abgrenzung zur Schutzfläche und melden jede Veränderung, bevor Wasser abgezogen oder eingetragen wird.
→ Wir kontrollieren Betankungsplätze, Auffangwannen und Lagerung täglich und achten darauf, dass Bindemittel griffbereit und die Beschäftigten eingewiesen sind.
→ Schutzzäune werden rechtzeitig gestellt und in der Wanderzeit regelmäßig abgegangen. Funde werden dokumentiert und die Tiere auf die sichere Seite gebracht.
→ Wir markieren Schutzbereiche, prüfen Stammschutz und Wurzelbereich und weisen Fahrer und Gewerke auf die Grenzen hin.
Im Umfeld von Bissendorfer Moor und Schwarzem Moor bei Resse gelten strenge Vorgaben für Wasserhaushalt und Abgrenzung zur Schutzfläche.
Bei Baustellen in der Nähe des Forstes Rundshorn und des Wasserwerks Elze-Berkhof stehen Grundwasserschutz und sicherer Umgang mit Betriebsstoffen im Vordergrund.
Wo Wohn- oder Gewerbeflächen auf bisher offenem Land entstehen, sind Artenschutz, Gehölzschutz und der Umgang mit dem Oberboden zu begleiten.
Trassen durch Wald, Feld und Niederung queren Gräben und Gehölze. Hier überwachen wir Tabuzonen, Wasserhaltung und Wiederherstellung.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Nebenbestimmungen und leiten daraus die Kontrollpunkte für die Baustelle ab.
Gemeinsam mit der Bauleitung werden Tabuzonen, Schutzzäune und sensible Bereiche festgelegt und gekennzeichnet.
Unser Personal prüft die vereinbarten Punkte regelmäßig, hält Befunde fest und meldet Abweichungen sofort.
Regelmäßige Berichte und ein Abschlussbericht belegen gegenüber Behörde und Bauherr die Einhaltung aller Auflagen.
Liegt eine Baustelle in der Wedemark in Sichtweite eines geschützten Moores oder Waldes, dann beginnt unsere Arbeit vor dem ersten Erdaushub. Wir markieren mit der Bauleitung die Tabuflächen, prüfen die Lage der Lagerplätze und kontrollieren, dass Schutzzäune stehen.
Steht während der Bauzeit Wasserhaltung an, dann überwachen wir Menge und Ableitung und halten fest, wohin das Wasser fließt. Fallen Werte oder Beobachtungen aus dem Rahmen, informieren wir sofort Bauleitung und Fachgutachter, damit gegengesteuert werden kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen laufen nicht neben der Baustelle her, sondern sind in die Logistik eingebunden. Lagerflächen, Betankung und Entsorgung werden von Beginn an so geplant, dass sie Schutzbereiche nicht berühren.
Unser Personal auf der Fläche sieht täglich, was passiert. Es erkennt, wenn Material zu nah an einen Graben rückt oder ein Schutzzaun beschädigt ist. Diese Nähe zum Geschehen macht die Begleitung auf Baustellen in der Wedemark wirksam.
In der Regel dann, wenn die Genehmigung sie verlangt, etwa bei Vorhaben nahe Schutzgebieten, Gewässern oder geschützten Arten. In der Wedemark betrifft das häufig Flächen in der Umgebung von Mooren, des Forstes Rundshorn oder der Brelinger Berge. Wir prüfen die Auflagen und sagen Ihnen, welcher Umfang nötig ist.

Schicken Sie uns Genehmigung und Auflagen Ihres Vorhabens. Wir schlagen Ihnen einen Umfang für Baubegleitung und Umweltkontrollen vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wedemark. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit