
Ein Betonmischer, der im Rückstau vor einem Bahnübergang steht, ein Sattelzug, der in einer Dorfstraße nicht wenden kann, drei Lieferungen, die gleichzeitig am Tor ankommen. Solche Stunden kosten auf jeder Baustelle Geld. In Springe hängen sie oft an einer einzigen Frage: Wie kommt der Verkehr durch die Deisterpforte?
Mit dem Logistik-Management bekommt jede Lieferung einen Platz im Zeitplan. Wir entwickeln das Logistikkonzept, vergeben Zeitfenster und steuern Anfahrt, Entladung und Abfahrt so, dass Baustelle, Verkehr und Anwohner zusammenpassen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die B 217 führt durch den Talpass zwischen Deister und Kleinem Deister und ist die wichtigste Straßenverbindung der Stadt. Der Anschluss Lauenau an der A 2 liegt nach Angaben der Stadt rund 20 Kilometer entfernt, der Anschluss Laatzen an der A 7 rund 30 Kilometer. Schwerverkehr erreicht Springe also über längere Strecken auf Bundesstraßen, was die Ankunftszeiten schwer planbar macht.
Parallel zur Straße verläuft die zweigleisige Bahnstrecke Hannover–Altenbeken mit der S 5. Bahnübergänge und Unterführungen können für Lieferverkehr zu Engstellen werden. Wer Zeitfenster vergibt, muss wissen, welche Route ein Fahrzeug nimmt und wo es unterwegs aufgehalten werden kann.
Hinzu kommen zwölf Ortsteile auf rund 160 Quadratkilometern. Eine Baustelle in Gestorf oder Boitzum wird anders angefahren als eine im Gewerbegebiet der Kernstadt. In engen Dorfstraßen zählt zudem die Rücksicht auf Anwohner, Schulwege und landwirtschaftlichen Verkehr.

Wir erfassen alle Gewerke, Mengen und Termine und legen fest, wann welches Material in Springe ankommt, wo es entladen wird und welche Route die Fahrzeuge nehmen.
Jede Anlieferung bekommt einen festen Termin. Lieferanten wissen, wann sie losfahren müssen, die Baustelle weiß, wann Kran und Personal bereitstehen.
Wo die Zufahrt eng ist, planen wir eine Wartefläche abseits der Wohnstraßen. Fahrzeuge werden von dort einzeln zur Entladestelle gerufen.
Lieferzeiten, Ruhezeiten und mögliche verkehrsrechtliche Anordnungen klären wir früh. Anwohner erfahren rechtzeitig, wann mit Großtransporten zu rechnen ist.
Kürzere Standzeiten für Fahrzeuge und Kran.
Weniger Belastung für Anwohner und Durchgangsverkehr.
Ein Zeitplan, den Lieferanten und Gewerke gleichermaßen kennen.
Weniger Fläche für Zwischenlager, weil Material passend zum Einbau kommt.
→ Wir legen große Anlieferungen außerhalb der Hauptverkehrszeiten und halten zwischen zwei Fenstern einen Puffer frei.
→ Die Routen werden so gewählt, dass Fahrzeuge möglichst wenige Übergänge queren. Kritische Lieferungen planen wir mit zusätzlichem Spielraum.
→ Wir prüfen Wendemöglichkeiten vorab, setzen kleinere Fahrzeuge ein oder lassen einen Einweiser die Rückwärtsfahrt begleiten.
→ Wir bündeln Bestellungen, legen ein zentrales Lager fest und verteilen von dort in kleineren Touren.
Auf den Gewerbeflächen an der Rathenaustraße, in Bennigsen, Eldagsen und Völksen kommen Fertigteile und Stahl in großen Mengen an.
In der Eldagser Innenstadt und den alten Dorfkernen wird mit kleinen Fahrzeugen und genauen Zeiten geliefert.
Kanal- und Leitungsbau verlangt Lieferungen, die mit dem Verkehr auf Ortsdurchfahrten abgestimmt sind.
Bei Wohngebäuden in den Ortsteilen treffen Baustellenverkehr und Wohnstraßen aufeinander.

Wir sammeln Liefermengen, Termine und Fahrzeuggrößen und prüfen die möglichen Routen zur Baustelle.
Zeitfenster, Entladestellen, Wartezonen und Regeln für Lieferanten werden in einem Konzept zusammengefasst.
Wir vergeben die Fenster, koordinieren Lieferanten und führen die Fahrzeuge auf der Baustelle.
Abweichungen werden ausgewertet. Die Planung der nächsten Wochen berücksichtigt, was sich bewährt hat.
Wird in einem Gewerbegebiet von Springe eine Halle gebaut und kommen Fertigteile über die B 217, dann legen wir die Ankunft der Schwertransporte in die Stunden mit wenig Verkehr. Jedes Teil bekommt einen Termin in Montagereihenfolge. Der Kran steht bereit, wenn das Fahrzeug eintrifft.
Liegt die Baustelle dagegen in einem Dorf mit engen Straßen, dann teilen wir große Lieferungen auf kleinere Fahrzeuge auf. Eine Wartezone am Ortsrand nimmt Fahrzeuge auf, die zu früh ankommen. Von dort werden sie nacheinander zur Entladung gerufen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Tore, Lager und Kran stehen, bestimmt, wie Fahrzeuge geführt werden. Wir stimmen beides zusammen ab, damit Lieferfenster und Flächen zueinander passen.
Vor Ort setzen unsere Logistikkräfte den Plan um. Sie weisen Fahrzeuge ein, prüfen Lieferscheine und melden Abweichungen an die Bauleitung. Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Fenster für die folgenden Tage an.
Der Schwerverkehr kommt über längere Strecken auf Bundesstraßen, weil die nächsten Autobahnanschlüsse einige Kilometer entfernt sind. Ohne feste Fenster treffen Lieferungen unvorhersehbar ein. Mit festen Terminen können Kran und Personal gezielt eingeplant werden.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und Liefermengen. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Springe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit