
Die Ostsee bildet die Nordgrenze von Schönberg (Holstein). Zwischen Wasser und Hauptort ziehen sich Salzwiesen durch die ganze Gemeinde bis vor den Ort, davor liegen Deich, Dünen und ein rund fünf Kilometer langer Sandstrand. Östlich schließt die Strandseelandschaft bei Schmoel an, ein Naturschutzgebiet mit flachen Strandseen und Brackwasserröhricht. Wer hier baut, bewegt sich nahe an empfindlichen Lebensräumen.
Unsere ökologische Baubegleitung überwacht und dokumentiert die Umweltauflagen einer Baustelle. Wir kontrollieren Schutzzonen, Amphibienzäune und den Umgang mit Boden und Wasser und halten fest, was die Genehmigung verlangt. So werden Umweltkontrollen Teil des Bauablaufs statt eines Nachtrags.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Strandseelandschaft bei Schmoel liegt östlich des Ortes auf dem Gebiet von Stakendorf und Schwartbuck. Sie gehört zum FFH-Gebiet „Küstenlandschaft Bottsand – Marzkamp“ und zum EU-Vogelschutzgebiet „Östliche Kieler Bucht“. Dort leben Enten, Seeschwalben, Regenpfeifer und andere Wat- und Wasservögel, das Gebiet selbst ist nicht zu betreten. Bauvorhaben in der Nähe solcher Gebiete können Auflagen zu Bauzeiten, Lärm und Licht mit sich bringen.
Das Ostseesturmhochwasser im Oktober 2023 hat an den Stränden Dünen und Sand abgetragen und die Grasnarbe beschädigt, Sandaufspülungen wurden nötig. Arbeiten an Strand, Deichvorland und Dünen betreffen deshalb Flächen, die ohnehin unter Druck stehen. Fahrwege, Lagerplätze und Bodenbewegungen müssen so geplant werden, dass Dünen und Salzwiesen nicht zusätzlich geschädigt werden.
Auch im Binnenland zählen Boden und Wasser. Das Trinkwasser für Schönberg stammt aus Grundwasser, gefördert im Wasserwerk Krummbek. Auf jeder Baustelle gehören Betankung, Lagerung wassergefährdender Stoffe und Umgang mit Aushub deshalb in die Umweltplanung. Bei Neubaugebieten am Ortsrand kommen Artenschutzfragen hinzu, etwa wenn Hecken, Gräben oder Brachflächen betroffen sind.

Wir prüfen vor Baubeginn die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, markieren Schutzzonen und begleiten den Bau mit regelmäßigen Kontrollen und Protokollen.
Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer in den festgelegten Rhythmen, dokumentieren Funde und setzen Tiere fachgerecht über.
Fahrwege, Lagerflächen und Baustelleneinrichtung legen wir so fest, dass Dünen, Vorland und Salzwiesen außerhalb der Baufelder unberührt bleiben.
Wir kontrollieren Betankungsplätze, Auffangwannen und Lager für wassergefährdende Stoffe und achten auf getrennte Lagerung von Oberboden und Aushub.
Umweltauflagen werden laufend kontrolliert und lückenlos belegt.
Konflikte mit Brutzeiten oder Schutzgebieten fallen auf, bevor sie den Bau stoppen.
Dünen, Salzwiesen und Böden außerhalb der Baufelder bleiben geschützt.
Behörden erhalten nachvollziehbare Protokolle statt nachträglicher Erklärungen.
→ Wir gleichen den Bauzeitenplan mit den in der Genehmigung genannten Brut- und Rastzeiten ab und dokumentieren, dass laute Arbeiten in die erlaubten Zeiträume fallen.
→ Wir legen feste Fahrspuren mit Lastverteilung fest, sperren den Rest ab und prüfen nach Abschluss, ob Dünen und Grasnarbe unbeschädigt sind.
→ Vor Baubeginn werden Amphibienzäune gestellt, die wir während der Wanderzeit regelmäßig kontrollieren und deren Funde wir protokollieren.
→ Wir prüfen Auffangwannen und Bindemittel, legen feste Betankungsplätze fest und halten Kontrollen schriftlich fest, um das Grundwasser zu schützen.
Arbeiten an Strandzugängen, Deichkronenweg, Seebrücke und Strandgebäuden zwischen Dünen und Salzwiesen.
Erschließung von Wohnbauflächen mit Fragen zu Hecken, Gräben, Amphibienwanderung und Oberboden.
Gleis- und Bahnhofsarbeiten auf dem Abschnitt bis Schönberger Strand, bei denen Bettung, Aushub und Lager kontrolliert werden.
Vorhaben wie wassergebundene Wege oder die Binnenpromenade in Kalifornien, die an Grünflächen grenzen.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen und leiten daraus die Kontrollpunkte ab.
Vor Baubeginn werden Tabuflächen markiert, Amphibienzäune gestellt und Fahrwege festgelegt.
Während der Bauzeit prüfen wir regelmäßig Zäune, Schutzzonen, Lager und Betankung.
Zum Ende prüfen wir die Wiederherstellung der Flächen und übergeben die Protokolle für die Behörden.
Soll in Schönberg (Holstein) ein Strandzugang oder ein Gebäude am Deichkronenweg erneuert werden, dann liegen Dünen und Vorland direkt neben dem Baufeld. Wir markieren vor Beginn die erlaubte Fahrspur, sperren angrenzende Dünen ab und legen einen Lagerplatz auf befestigter Fläche hinter dem Deich fest.
Ist die Baustelle in der Nähe von Rastplätzen von Wasservögeln und schreibt die Genehmigung Ruhezeiten vor, dann gleichen wir den Bauablauf damit ab, kontrollieren die Einhaltung und dokumentieren jede Abweichung. Am Ende prüfen wir gemeinsam mit der Bauleitung, ob die Flächen ordnungsgemäß wiederhergestellt sind.
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Qualitätsmanagement
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Sicherheitsdienstleistungen
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Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Ob ein Lagerplatz zulässig ist, entscheidet sich schon in der Baustelleneinrichtung. Darum bringen wir Schutzzonen und Fahrwege früh in den Einrichtungsplan ein und stimmen Lieferrouten mit dem Logistik-Management so ab, dass empfindliche Flächen nicht befahren werden.
Im Baustellenalltag achtet die operative Baulogistik auf saubere Entsorgung und getrennte Lagerung. Die ökologische Baubegleitung prüft die Umsetzung in der Praxis und meldet Mängel sofort an die Bauleitung.
Nein. Sie wird meist dann verlangt, wenn die Genehmigung Auflagen zum Natur- oder Artenschutz enthält. In Schönberg betrifft das vor allem Vorhaben nahe Strand, Deich und Salzwiesen oder Neubaugebiete, in denen Lebensräume geschützter Arten berührt werden.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen Ihre Baustelle braucht und wie sie in den Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schönberg (Holstein). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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