
Moormerland hat elf Ortschaften, eine Autobahn und viele Kanäle. Die nächstgelegenen Krankenhäuser liegen in Leer. Rettungswachen gibt es in Leer und in Hesel. Für eine verletzte Person auf einer Großbaustelle zählt daher, was in den Minuten vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes geschieht.
Hier arbeiten unsere Betriebssanitäter. Sie versorgen Verletzte sofort, halten den Zustand stabil und sorgen dafür, dass der Rettungswagen den richtigen Weg auf das Gelände findet. Wo geschweißt, getrennt oder abgedichtet wird, stellen wir zusätzlich Brandschutzhelfer.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wie viele Menschen arbeiten gleichzeitig? Nach § 27 der DGUV Vorschrift 1 muss ein Betriebssanitäter bereitstehen, sobald mehr als 100 Versicherte auf einer Baustelle tätig sind. Das erreichen vor allem große Hallen, umfangreiche Erschließungen oder Vorhaben, bei denen Rohbau, Ausbau und Technik parallel laufen. Wir ermitteln mit Ihnen anhand des Bauzeitenplans, in welchen Wochen das zutrifft.
Wie weit ist der Weg? Die Ortschaften sind über ein großes Gemeindegebiet verteilt, im Nordwesten Oldersum und Gandersum, im Südosten Warsingsfehn und Jheringsfehn. Je nach Lage braucht der Rettungsdienst unterschiedlich lange. Deshalb legen wir für jede Baustelle einen Treffpunkt an der Straße fest, an dem ein eingewiesener Mitarbeiter den Wagen erwartet.
Welche Arbeiten sind gefährlich? Gräben, Tiefs und Kanäle durchziehen das Gebiet, Uferarbeiten und Brückenbau bringen das Risiko eines Sturzes ins Wasser. Baugruben im weichen Boden können nachgeben. Stahlbau und Dachabdichtung bedeuten offene Flamme und Funkenflug. Jede dieser Tätigkeiten bekommt in unserem Plan einen eigenen Ablauf.

Betriebssanitäter übernehmen die Erstversorgung bei Schnitt-, Sturz- und Quetschverletzungen, setzen den Notruf mit genauer Ortsangabe ab und begleiten die Übergabe an den Rettungsdienst. Die passende Sanitätsausstattung legen wir nach Absprache mit Ihnen fest.
Eine eingewiesene Person wartet an der vorher bestimmten Einfahrt, hält die Zufahrt frei und führt die Besatzung auf kürzestem Weg zum Patienten.
Brandschutzhelfer begleiten Schweißen, Flexen und Abdichten, sichern die Umgebung und kontrollieren die Stelle nach Arbeitsende.
Jede Versorgung wird mit Zeitpunkt, Hergang und Maßnahme festgehalten. Die Aufzeichnungen stehen Bauleitung und Fachkraft für Arbeitssicherheit zur Verfügung.
Ihre Baustelle erfüllt die Pflicht aus der DGUV Vorschrift 1, sobald dort mehr als 100 Versicherte arbeiten.
Die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wird mit fachkundiger Versorgung überbrückt.
Der Rettungswagen findet die Einfahrt ohne Suchen, auch im Außenbereich von Moormerland.
Brandwache und Sanitätsdienst kommen aus einem Team mit einem gemeinsamen Plan.
→ Für Abschnitte am Wasser bestimmen wir vorab einen Bergeweg und eine Person, die ihn kennt. Welche Rettungsmittel am Ufer bereitliegen, regeln wir nach Absprache mit dem Bauherrn.
→ Wir hinterlegen vorab die genaue Zufahrt mit Straßenname und markantem Punkt und schicken einen Lotsen an die Straße.
→ Vor Arbeitsbeginn legen wir mit Kranführer und Bauleitung fest, wie eine Person aus Geschossen oder Gruben geborgen wird.
→ Die Brandwache bleibt nach der letzten Heißarbeit auf der Fläche und gibt den Bereich erst nach einer Nachkontrolle frei.
Neubauten auf den Gewerbeflächen bei Neermoor, bei denen in Spitzenzeiten viele Gewerke gleichzeitig arbeiten.
Arbeiten an Kanälen, Tiefs und am Emsdeich mit Absturzgefahr in das Wasser.
Arbeiten an der Strecke Rheine–Emden oder an der A 31 unter Verkehr und mit schwerem Gerät.
Montage großer Anlagen weit entfernt von Ortschaften, mit Arbeiten in großer Höhe.

Aus dem Bauzeitenplan lesen wir ab, wann mehr als 100 Versicherte gleichzeitig tätig sind.
Treffpunkt an der Straße, Zufahrt, Sammelstellen und Bergewege werden festgelegt.
Sanitäter und Brandschutzhelfer nehmen ihre Plätze ein und weisen die Gewerke ein.
Versorgungen und Brandwachen werden protokolliert und an Sie übergeben.
Wächst eine Hallenbaustelle nahe der Autobahn in der Ausbauphase auf weit über 100 Beschäftigte, dann bestimmen wir zuerst den Treffpunkt für den Rettungsdienst und den freizuhaltenden Weg bis in die Halle. Der Betriebssanitäter richtet seinen Standort zentral ein. Die Sanitätsausstattung dort stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.
Ist dagegen eine Brücke über einen Kanal zu erneuern und arbeiten Wasserbau, Stahlbau und Straßenbau zeitweise gemeinsam, dann steht das Wasser im Mittelpunkt. Wir planen Bergewege an beiden Ufern und begleiten jede Schweißarbeit mit einer Brandwache.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Zugangskontrolle zählt, wer auf dem Gelände ist. Im Ernstfall weiß der Sanitäter damit sofort, ob alle Personen erreicht wurden.
Das Logistik-Management plant Lieferungen so, dass die Rettungszufahrt nie zugestellt ist. Unsere operative Baulogistik hält die Wege im Gelände frei, damit die Besatzung des Rettungswagens den Patienten ohne Umwege erreicht.
Die DGUV Vorschrift 1 schreibt in § 27 einen Betriebssanitäter vor, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Das gilt in Moormerland wie überall. Kleinere Baustellen bleiben darunter, große Hallen und Erschließungen erreichen die Zahl oft in einzelnen Phasen.

Teilen Sie uns Lage, Bauzeit und erwartete Belegschaft mit. Wir prüfen, wann Sanitäter und Brandwache nötig sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Moormerland. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit