
In Kappeln trennt die Schlei die Stadt in zwei Hälften. Wer auf der Schwansener Seite in Ellenberg oder Olpenitz arbeitet und verletzt wird, ist auf eine Klappbrücke angewiesen, die mehrmals am Tag für Schiffe öffnet. Die Margarethen-Klinik in Kappeln ist eine Belegklinik mit 23 Betten. Umso wichtiger ist, dass auf einer großen Baustelle jemand vor Ort ist, der Verletzte sofort versorgt und den Rettungsdienst richtig einweist.
Wir stellen Betriebssanitäter für Baustellen in Kappeln, auf denen viele Beschäftigte gleichzeitig arbeiten oder gefährliche Tätigkeiten anfallen. Sie richten den Sanitätsraum ein, erstellen mit der Bauleitung den Alarmplan und übernehmen die Erstversorgung bis zur Übergabe an den Rettungsdienst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach DGUV Vorschrift 1 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten Pflicht. Diese Größe erreichen in Kappeln vor allem Vorhaben mit vielen Gewerken gleichzeitig, etwa größere Bauabschnitte im Ferienhausgebiet Olpenitz, Hallen im geplanten Gewerbegebiet an der B 203 oder umfangreiche Umbauten am Hafen. Auch kleinere Baustellen können freiwillig einen Sanitätsdienst vorsehen, wenn Lage oder Arbeiten das nahelegen.
Viele Arbeiten in Kappeln finden am Wasser statt. Häfen, Kaikanten und Werftflächen an der Schlei bringen Absturz- und Ertrinkungsgefahr mit sich, im Winter kommen Glätte und Kälte hinzu. Stehen Arbeiten an hohen Bauten wie der dreißig Meter hohen Windmühle Amanda oder der spätbarocken St.-Nicolai-Kirche an, wird in großer Höhe auf Gerüsten gearbeitet.
Die Rettungskette muss die Schleibrücke einplanen. Sie öffnet auf Anforderung zwanzig Minuten vor der vollen Stunde. Für eine Baustelle auf Schwansen gehört deshalb in den Alarmplan, wie der Rettungsdienst anfährt, wo er übernimmt und was zu tun ist, wenn die Brücke gerade geöffnet ist.

Der Betriebssanitäter versorgt Schnitt-, Sturz- und Quetschverletzungen, betreut Beschäftigte bei Kreislaufproblemen, Unterkühlung oder Hitze und überwacht Verletzte bis zur Übergabe.
Wir richten einen Sanitätscontainer oder -raum mit Liege, Verbandmaterial, Trage und Defibrillator ein und kontrollieren die Erste-Hilfe-Kästen auf der Fläche.
Der Alarmplan enthält Meldewege, Übergabepunkt, Zufahrt und den Weg zur Klinik. Für Baustellen jenseits der Schlei berücksichtigt er die Öffnungszeiten der Brücke.
Auf Wunsch stellen wir Brandschutzhelfer für Heißarbeiten. Jede Versorgung wird dokumentiert, Unfallmeldungen bereiten wir für die Bauleitung vor.
Verletzte werden in den ersten Minuten fachkundig versorgt.
Der Rettungsdienst wird ohne Umwege an die Unfallstelle geführt.
Kleine Verletzungen werden vor Ort behandelt, ohne dass gleich ein Arbeitstag ausfällt.
Die Bauleitung erfüllt die Pflichten aus der Unfallverhütung und hat jede Versorgung dokumentiert.
→ Der Sanitäter versorgt sofort, die Leitstelle wird über die Lage informiert und der Alarmplan legt fest, von welcher Seite der Rettungsdienst kommt.
→ Rettungsringe und Rettungsstangen an der Kante, eine Einweisung für alle Gewerke und ein Sanitäter, der die Erstversorgung nach der Rettung übernimmt.
→ Bergungswege, Rettungsgeräte und Zuständigkeiten werden vor Beginn der Höhenarbeiten mit der Bauleitung und dem Gerüstbauer abgestimmt.
→ Ein fester Übergabepunkt an der Zufahrt, ein Lageplan im Alarmplan und eine Einweisung des Rettungsdienstes durch den Sanitäter.
Ferienhaus- und Wohnbau in Olpenitz und Ellenberg mit vielen Beschäftigten und einer Anfahrt über die Brücke.
Stahl- und Fertigteilmontage in Loitmark mit Arbeiten in der Höhe und schwerem Gerät.
Arbeiten an Kaikanten, Stegen und auf Werftflächen in Grauhöft mit Absturz- und Ertrinkungsgefahr.
Gerüstarbeiten an Kirche, Mühle oder historischen Häusern im Sanierungsgebiet der Altstadt.

Wir klären Belegschaftsgröße, Tätigkeiten, Lage und Anfahrt und prüfen, ob ein Sanitäter vorgeschrieben oder sinnvoll ist.
Mit der Bauleitung legen wir Meldewege, Übergabepunkt, Rettungswege und die Lösung für Brückenöffnungen fest.
Der Sanitäter richtet den Sanitätsraum ein, weist Beschäftigte ein und übernimmt die Erstversorgung.
Mit jeder Bauphase prüfen wir Rettungswege und Alarmplan und passen die Besetzung an die Zahl der Beschäftigten an.
Arbeiten auf einem Bauabschnitt in Olpenitz mehr als hundert Beschäftigte gleichzeitig, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Wir richten am Eingang einen Sanitätscontainer ein, legen einen Übergabepunkt für den Rettungsdienst fest und tragen im Alarmplan ein, wie die Anfahrt über die Schleibrücke läuft und welche Ausweichlösung bei geöffneter Brücke gilt.
Kommen Arbeiten am Wasser oder auf hohen Gerüsten hinzu, dann sprechen wir vorab mit der Bauleitung durch, wie Verletzte geborgen werden. Neue Beschäftigte erfahren bei der Einweisung, wo Sanitätsraum und Ersthelfer zu finden sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Alarmplan baut auf dem Lageplan der Baustelleneinrichtung auf. Rettungswege werden bei jeder Änderung des Baufelds überprüft, die Sicherheitskräfte am Tor halten bei einem Notfall die Zufahrt frei und weisen den Rettungsdienst ein.
Mit der operativen Baulogistik stimmen wir ab, dass Lagerflächen keine Rettungswege zustellen. So ist der Sanitätsdienst auf einer Baustelle in Kappeln eingebunden und nicht nur ein Container am Rand der Fläche.
Nach DGUV Vorschrift 1 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Bei kleineren Baustellen mit gefährlichen Arbeiten oder abgelegener Lage kann ein Sanitätsdienst trotzdem sinnvoll sein. Das klären wir mit Ihnen anhand von Belegschaft und Tätigkeiten.

Nennen Sie uns Größe, Lage und Arbeiten Ihrer Baustelle. Wir prüfen den Bedarf und schlagen eine Besetzung mit Alarmplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kappeln. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit