
Auf die Insel Usedom führen vom Festland zwei Straßenbrücken: die Peenebrücke bei Wolgast an der B 111 und die Brücke bei Zecherin an der B 110. Beide sind Hubbrücken. Was eine Baustelle in Heringsdorf braucht, vom Betonmischer bis zur Fensterlieferung, kommt in der Regel über eine dieser beiden Verbindungen und dann über die Landstraßen der Insel in die Kaiserbäder.
Logistik-Management heißt hier, diese Wege zu kennen und Lieferungen so zu takten, dass sie die Baustelle erreichen, ohne dass Lkw in engen Straßen warten. Wir erstellen das Logistikkonzept, vergeben Zeitfenster an Lieferanten und Gewerke und halten den Materialfluss über die gesamte Bauzeit im Blick.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Usedom gehört zu den viel besuchten Ferieninseln Deutschlands. Für 2014 nennt die Statistik rund 4,9 Millionen Übernachtungen. Im Sommer teilen sich Baufahrzeuge die Inselstraßen mit Urlaubern, Bussen und Radfahrern. Die Kaiserbäder-Buslinie fährt dann alle 20 Minuten. Eine Lieferung, die im Winter in einer Stunde da ist, braucht in der Saison deutlich länger.
Die L 266 verbindet die B 111 bei Pudagla mit der B 110 in Zirchow und ist für den Osten der Insel eine wichtige Achse. Von dort führen schmale Straßen in die Ortsteile, oft mit Wohnhäusern, Pensionen und Hotels dicht an der Fahrbahn. Wer hier anliefert, braucht eine klare Route, eine Entladestelle und eine feste Uhrzeit.
Heringsdorf lebt vom Fremdenverkehr. Gäste erwarten Ruhe, gerade am Morgen und am Abend. Deshalb gehören Anlieferzeiten, Lärmschutz und Rücksicht auf die Nachbarschaft in jedes Logistikkonzept für die Kaiserbäder.

Wir legen fest, welche Routen über welche Brücke laufen, wo entladen wird und wie viel Material die Baustelle auf einmal aufnehmen kann. Das Konzept berücksichtigt Saison, Nebensaison und die Lage im Ortsteil.
Lieferanten bekommen feste Slots. So stehen nie mehrere Lkw gleichzeitig vor einer Villa in einer Wohnstraße und die Entladestelle bleibt frei für den nächsten Abruf.
Weil auf den Grundstücken wenig Platz ist, rufen wir Material abschnittsweise ab. Was heute verbaut wird, kommt heute. Das entlastet Lager und Straße gleichermaßen.
Wir informieren Anlieger über größere Lieferungen, stimmen Sperrzeiten mit der Gemeinde ab und planen laute Anlieferungen außerhalb der Ruhezeiten von Hotels und Pensionen.
Lieferungen kommen zur geplanten Zeit an, Wartezeiten vor der Baustelle sinken.
Nachbarn, Hotels und Gäste werden weniger durch Lkw und Lärm belastet.
Das Lager auf dem Grundstück bleibt klein, weil Material im Takt des Baufortschritts kommt.
Die Gewerke wissen jeden Tag, wann sie ihre Ware erhalten.
→ Wir planen Puffer in die Zeitfenster ein und halten Kontakt zu den Fahrern. Verschiebt sich eine Lieferung, wird der nächste Slot neu vergeben.
→ Großlieferungen legen wir in die frühen Morgenstunden oder in die Nebensaison. Kleinteile kommen gebündelt in wenigen Fahrten.
→ Wir sperren nur so kurz wie nötig, sichern die Stelle mit Personal ab und leiten den Verkehr für die Dauer des Entladens um.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender zeigt allen, wann die Entladestelle frei ist. Konflikte lösen wir vorher, nicht vor dem Bauzaun.
Umbauten, bei denen Lieferungen an Gästen vorbeigeführt und in ruhige Zeiten gelegt werden müssen.
Mehrfamilienhäuser in Ahlbeck oder Bansin, deren Material durch Wohnstraßen kommt.
Arbeiten an Gebäuden entlang der rund zwölf Kilometer langen Promenade, wo kaum Platz zum Entladen bleibt.
Schulen, Sporthallen und Sportanlagen, bei denen Schul- und Vereinsbetrieb weiterlaufen.

Wir klären Mengen, Gewerke, Bauzeit und Lage der Baustelle und prüfen, ob Saison oder Nebensaison betroffen ist.
Routen, Entladestelle, Lagerumfang und Anlieferzeiten werden festgelegt und mit Ihnen abgestimmt.
Lieferanten und Gewerke erhalten Zeitfenster. Änderungen laufen über eine zentrale Stelle.
Wir verfolgen den Materialfluss täglich und passen Slots an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle in einer Zufahrtsstraße zur Promenade in Ahlbeck und fallen die Rohbauarbeiten in den Frühsommer, dann reicht die Straße nicht für Betonmischer und Gästeverkehr zugleich. In diesem Fall legen wir die Betonage auf frühe Stunden, bestellen die Mischer in kurzen Abständen und halten die Zufahrt nur für diese Zeit frei.
Kommen Fenster, Dämmstoffe und Gerüst in derselben Woche, dann vergeben wir die Zeitfenster so, dass jeweils nur ein Fahrzeug vor Ort steht. Die Gewerke bekommen die Termine vorab und die Anlieger erfahren, an welchen Tagen mit Lieferverkehr zu rechnen ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Logistikkonzept wirkt nur, wenn es mit der Baustelleneinrichtung zusammenpasst. Entladestelle, Lagerfläche und Kranstandort müssen aufeinander abgestimmt sein. Deshalb arbeiten Planung und operative Umsetzung bei uns mit demselben Plan.
Unser Logistik-Management in Heringsdorf schließt an Zugangskontrolle und Verkehrssicherung an. Wer anliefert, wird erfasst, wer entlädt, steht an der richtigen Stelle. So entsteht ein Ablauf, der auch bei mehreren Gewerken ruhig bleibt.
Beide Straßenverbindungen zur Insel sind Hubbrücken. Wir planen deshalb Puffer in die Zeitfenster ein und haben für jede Lieferung eine Ausweichroute über die jeweils andere Brücke. Fällt eine Lieferung aus dem Raster, vergeben wir den Slot neu.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und Gewerke. Wir zeigen Ihnen, wie die Anlieferung in den Kaiserbädern laufen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Heringsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit