
Helmstedt liegt im Naturpark Elm-Lappwald, eingerahmt von zwei bewaldeten Höhenzügen. Im Süden entsteht in der Grube des früheren Tagebaus der Lappwaldsee. Wer hier baut, trifft schnell auf Auflagen zu Gehölzen, Gewässern, Böden und geschützten Arten.
Wir begleiten Bauvorhaben ökologisch: Wir kontrollieren Schutzzäune und Tabuflächen, achten auf Amphibien und Brutzeiten, dokumentieren die Einhaltung der Auflagen und sprechen mit der Bauleitung, bevor ein Verstoß passiert. Das Ziel ist, dass Umweltkontrollen den Bau begleiten und nicht aufhalten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Waldnähe und Schutzgebiete: Der Lappwald östlich der Stadt ist rund 17 Kilometer lang. Teile davon stehen als Naturschutzgebiet Lappwald unter Schutz, dazu kommen ein Landschaftsschutzgebiet von rund 47 Quadratkilometern und FFH-Gebiete. Westlich liegt der Elm mit großen Buchenwäldern. Baustellen am Stadtrand grenzen deshalb häufig an Flächen, für die besondere Regeln gelten.
Ein See im Werden: Im früheren Tagebau Helmstedt steigt das Grundwasser, bis der Lappwaldsee einmal rund 400 Hektar Wasserfläche erreicht. Naturschutz ist dort neben Baden, Wassersport und Angeln als eigene Nutzung vorgesehen. Wege, Aussichtspunkte und Anlagen am künftigen Ufer berühren damit junge Lebensräume, die sich erst entwickeln. Der See liegt teils in Sachsen-Anhalt, was die Abstimmung zwischen Behörden beider Länder einschließen kann.
Fruchtbarer Boden: Im südlichen Helmstedter Raum hat die letzte Eiszeit Löss bis zu drei Meter mächtig abgelagert. Daraus sind ertragreiche Böden entstanden. Wer solchen Oberboden abträgt, muss ihn getrennt lagern und vor Verdichtung schützen, damit er später wieder verwendet werden kann.

Wir prüfen regelmäßig, ob Tabuzonen, Baumschutz und Absperrungen intakt sind. Fahrspuren in geschützten Bereichen melden wir sofort an die Bauleitung.
Im Naturpark Elm-Lappwald sind Amphibien weit verbreitet. Wo ein Schutzzaun gefordert ist, kontrollieren wir ihn in der Wanderzeit, leeren Fangeimer und dokumentieren die Funde.
Abtrag, Lagerung und Wiedereinbau von Oberboden begleiten wir nach den Vorgaben der Genehmigung. Mieten werden nicht befahren und gegen Ausschwemmen gesichert.
Kontrollen, Funde und Abweichungen halten wir mit Datum und Foto fest. Das erleichtert die Abstimmung mit der Naturschutzbehörde.
Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan werden während des Baus eingehalten und belegt.
Baustopps wegen Verstößen gegen den Artenschutz werden unwahrscheinlicher.
Wertvoller Oberboden bleibt nutzbar.
Die Behörde erhält eine nachvollziehbare Dokumentation.
→ Wir begleiten den Aufbau des Schutzzauns, kontrollieren ihn in der Wanderzeit täglich und setzen die Tiere auf die andere Seite um.
→ Wir achten darauf, dass die Pflanzstreifen während der Bauzeit nicht als Lager genutzt und die Flächen für versickerungsfähige Beläge nicht verdichtet werden.
→ Wir weisen auf die Schonzeit für Gehölzschnitt hin und planen mit Ihnen, dass Rodungen vorher erledigt oder Ausnahmen beantragt werden.
→ Oberboden wird getrennt abgeschoben und in Mieten gelagert, die nicht befahren werden. Beim Wiedereinbau kontrollieren wir die Schichtfolge.
Wege, Aussichtspunkte und Einrichtungen am künftigen Ufer, wo Naturschutz eine der vorgesehenen Nutzungen ist.
Neubauten mit Pflanzstreifen und versickerungsfähigen Flächen, etwa in Neue Breite Nord an der B 244.
Vorhaben am Rand des Lappwaldes östlich der Kernstadt, wo Schutzgebiete und Waldränder angrenzen.
Tiefbau durch landwirtschaftliche Flächen mit Lössboden zwischen den Ortschaften.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Fachgutachten und listen alle ökologischen Vorgaben auf.
Tabuflächen, Zäune und Mieten werden markiert und in den Einrichtungsplan übernommen.
In festgelegten Abständen prüfen wir die Maßnahmen, in sensiblen Zeiten wie der Amphibienwanderung häufiger.
Kontrollergebnisse gehen an Bauleitung und, wo gefordert, an die Behörde.
Grenzt eine Baustelle in Helmstedt an den Lappwald oder an ein Feuchtgebiet, dann ist ein Amphibienschutz oft Teil der Genehmigung. In diesem Fall stellen wir den Zaun vor Beginn der Wanderzeit, kontrollieren ihn jeden Morgen und tragen die Funde in eine Liste ein, die an die Naturschutzbehörde geht.
Liegt im Baufeld zusätzlich hochwertiger Lössboden, dann begleiten wir den Abtrag, markieren die Mietenflächen und halten Fahrzeuge davon fern. Abweichungen sprechen wir am selben Tag mit der Bauleitung an.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzflächen, Mieten und Amphibienzäune stehen im Einrichtungsplan, bevor die erste Maschine kommt. So weiß jeder Fahrer, welche Bereiche tabu sind.
Das operative Personal achtet bei Entsorgung und Reinigung darauf, dass nichts in Gräben oder Gewässer gelangt. Wer die Baustelle betritt, wird bei der Einweisung auf die ökologischen Regeln hingewiesen.
Das steht in der Genehmigung oder im Bebauungsplan. Häufig ist es der Fall, wenn ein Vorhaben an Schutzgebiete wie den Lappwald grenzt, Gehölze entfernt werden oder geschützte Arten betroffen sein können. Wir prüfen die Unterlagen und sagen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen anfallen und wie sie sich in Ihren Bauablauf einfügen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Helmstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit