
Bevor auf einem Grundstück in Hannover die erste Wand wächst, muss feststehen, wo der Kran steht, wohin die Container kommen und auf welcher Fläche Bewehrung und Fertigteile liegen. Diese Fragen entscheiden darüber, ob später jeder Handgriff sitzt oder ob Gewerke sich gegenseitig blockieren.
Wir erstellen den Baustelleneinrichtungsplan, stimmen ihn mit Bauleitung und Behörden ab und setzen ihn anschließend um. Dazu gehören Unterkünfte, Sanitärbereiche, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun, Tore und die Kennzeichnung der Wege auf dem Gelände.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Innenstadt ist von einem Ring breiter Straßen umschlossen, der in den 1950er-Jahren angelegt wurde. Innerhalb dieses Rings stehen Gebäude dicht an dicht, Grundstücke sind oft vollständig überbaut. Für die Baustelleneinrichtung bleibt dort häufig nur der Gehweg oder eine Fahrspur, für die eine Sondernutzung beantragt werden muss.
Unter dem Zentrum verlaufen Tunnelstrecken der Stadtbahn mit Stationen wie Kröpcke, Hauptbahnhof oder Aegidientorplatz. Wer in der Nähe Kranfundamente oder Baugruben plant, klärt vorher die Lage dieser Anlagen und die Lastgrenzen über ihnen. Ähnliches gilt für Hochbahnsteige an der Oberfläche, die Zufahrten einengen.
Auch der Boden wechselt innerhalb von Hannover deutlich. Im Südwesten reichen Lössböden in das Stadtgebiet, im Norden überwiegen sandige und moorige Geestflächen und entlang der Leine liegt die Aue mit Überschwemmungsgebieten. Die Tragfähigkeit von Kranstellflächen und Containerplätzen hängt davon ab und wird vor dem Aufbau geprüft.

Ein maßstäblicher Plan zeigt Kranradius, Containerstandorte, Lager- und Umschlagflächen, Tore und Fluchtwege. Er wird mit dem Bauablauf fortgeschrieben, wenn sich Flächen verschieben.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stellen wir so, dass sie den Bauablauf nicht stören. Auf engen Grundstücken in der Innenstadt von Hannover prüfen wir auch gestapelte Lösungen oder Flächen in der Nachbarschaft.
Wir planen Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege, beantragen die Anschlüsse beim Versorger und achten darauf, dass Kabel und Schläuche keine Fahrwege kreuzen.
Die Grenze zum öffentlichen Raum sichern wir mit Bauzaun und Toren, die zur Lieferstrategie passen. Gehwegumleitungen und Hinweise für Radfahrer gehören dazu, denn in Hannover ist der Radverkehrsanteil hoch.
Jede Fläche hat eine feste Aufgabe, dadurch sinkt das Suchen und Umlagern.
Genehmigungen für Sondernutzungen werden rechtzeitig beantragt.
Baustrom und Bauwasser stehen bereit, wenn das erste Gewerk anfängt.
Die Einrichtung wächst mit dem Bauablauf mit, statt ihn auszubremsen.
→ Wir prüfen Containerbrücken über dem Gehweg, Flächen auf Nachbargrundstücken oder ein ausgelagertes Lager mit kurzfristigem Abruf.
→ Wir holen die Leitungs- und Bauwerksauskünfte ein und verschieben den Kran oder verteilen die Last mit einem passenden Fundament.
→ Wir planen befestigte Wege und Stellflächen und halten Material und Container aus den Bereichen heraus, die bei Hochwasser überflutet werden können.
→ Die Einrichtung wird so geplant, dass Container und Zaun mit dem nächsten Abschnitt umziehen können, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.
Neubauten und Sanierungen innerhalb des Cityrings und Revitalisierungen großer Wohn- und Geschäftskomplexe am Ufer der Ihme.
Mehrere Wohnquartiere am Westhang des Kronsbergs in Bemerode, die in Abschnitten entstehen und lange Einrichtungszeiten haben.
Neue Wohnquartiere wie auf der Halbinsel in Limmer zwischen dem Stichkanal Linden und dem Verbindungskanal zur Leine.
Erweiterungen auf dem Gelände der Medizinischen Hochschule in Groß-Buchholz und Institutsbauten der Universität in der Nordstadt.

Wir sehen uns Fläche, Nachbarn, Zufahrten, Leitungen und Boden an und sammeln die Vorgaben aus Baugenehmigung und Bauzeitenplan.
Kran, Container, Lager, Tore und Wege werden maßstäblich eingetragen und mit der Bauleitung durchgesprochen.
Sondernutzungen und Anschlüsse werden beantragt, danach stellen wir Zaun, Container und Versorgung auf.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir, welche Flächen umziehen müssen. Danach passen wir den Plan an.
Liegt eine Baulücke innerhalb des Cityrings von Hannover und grenzt sie auf drei Seiten an Bestandsgebäude, dann bleibt für die Einrichtung meist nur die Straßenseite. In diesem Fall planen wir einen Turmdrehkran mit kleinem Fußpunkt, beantragen die Sondernutzung für Gehweg und Parkstreifen und führen Fußgänger an einem überdachten Durchgang vorbei.
Fehlt auf dem Grundstück Platz für Container, dann stellen wir Aufenthalts- und Sanitärräume auf eine Brücke über dem Durchgang oder auf ein Ausweichgrundstück. Material wird nicht gelagert, sondern in Zeitfenstern angeliefert und direkt vom Fahrzeug verbaut.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung legt fest, wo Lieferfahrzeuge halten, wo der Zugang kontrolliert wird und wo Rettungskräfte das Gelände erreichen. Deshalb planen wir sie zusammen mit Logistik-Management, Bewachung und Sanitätsdienst.
Ändert sich im Laufe der Bauzeit der Ablauf, passen wir den Plan an und informieren alle Beteiligten. So bleibt die Einrichtung ein Werkzeug der Bauleitung und kein einmal gezeichnetes Bild.
Für Container, Kran oder Bauzaun auf öffentlichen Flächen ist eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt nötig, oft verbunden mit einer verkehrsrechtlichen Anordnung. Wir stellen die Anträge mit Plänen und Zeitraum und stimmen Auflagen wie Gehwegbreiten oder Radwegführung ab.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Kran und Container.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hannover. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit