
Ein großer Teil der Bauarbeit in Hamburg-Uhlenhorst findet im Bestand statt. Gründerzeitliche Etagenhäuser, Villen und Rotklinkerbauten werden saniert, ausgebaut und aufgestockt. Das Material muss dort durch enge Treppenhäuser, über Hofeinfahrten oder per Bauaufzug in die oberen Geschosse. Abbruch und Verpackung müssen auf demselben Weg wieder hinaus.
Operative Baulogistik heißt, dass diese Wege von festen Leuten auf der Baustelle erledigt werden. Unsere Baulogistiker nehmen Lieferungen an, verteilen das Material an die Gewerke, führen das Lager, bedienen Stapler und Aufzug und sorgen dafür, dass Abfälle getrennt und abgefahren werden. Die Handwerker können sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Papenhuder Straße, am Schwanenwik oder in der Gustav-Freytag-Straße stehen Häuser, die um 1890 oder kurz danach errichtet wurden. Viele davon sind als Kulturdenkmal eingetragen. Treppenhäuser, Stuck und Holzdielen müssen geschützt werden, bevor auch nur ein Gipssack nach oben getragen wird. Das ist Handarbeit, die vorbereitet und überwacht werden muss.
Lagerfläche ist im Stadtteil knapp. Statt eines großen Lagers gibt es meist eine kleine Fläche im Hof oder im Erdgeschoss. Das Material muss deshalb genau dann ankommen, wenn ein Gewerk es verarbeitet. Reste müssen täglich geräumt werden. Wer das Lager führt, entscheidet über den Takt der ganzen Baustelle.
Abbruch aus Altbauten enthält oft gemischte Stoffe: Putz, Holz, Metall, alte Leitungen. Auf einer Baustelle in Hamburg-Uhlenhorst stehen Container häufig im Straßenraum, wo sie nur kurz stehen dürfen. Die Trennung nach Abfallarten muss deshalb direkt beim Rückbau beginnen und die Abfuhr eng getaktet werden.

Ein fester Baulogistiker nimmt jede Lieferung an, prüft sie gegen den Lieferschein und lagert sie dort ein, wo das Gewerk sie braucht. Er kennt den Bestand und meldet rechtzeitig, was nachbestellt werden muss.
Bauhelfer bringen Material über Treppenhaus, Aufzug oder Kran in die richtigen Etagen und schützen dabei Stufen, Geländer und Wände. In Altbauten mit Denkmalschutz ist das ein eigener Arbeitsschritt.
Ausgebildete Stapler-, Kran- und Aufzugsführer übernehmen den Materialumschlag auf der Fläche und am Gebäude. So bleiben die Geräte in den Händen von Leuten, die dafür eingewiesen sind.
Wir sammeln Abfälle getrennt, stimmen die Abfuhr mit dem Entsorger ab und halten Wege, Treppen und Gehwege rund um die Baustelle sauber.
Fachhandwerker verbringen ihre Zeit mit ihrem Gewerk und nicht mit Tragen und Suchen.
Das Lager bleibt klein und übersichtlich, auch wenn viele Gewerke gleichzeitig arbeiten.
Abfälle werden sortenrein gesammelt und ohne lange Standzeiten abgefahren.
Treppenhäuser und Fassaden im Bestand werden geschützt statt hinterher repariert.
→ Wir schützen das Treppenhaus mit Platten und Folien, legen feste Tragezeiten fest und prüfen, ob ein Aufzug am Fenster oder an der Fassade möglich ist.
→ Wir sammeln im Haus vor, stimmen Wechselzeiten mit dem Entsorger ab und lassen den Container nur so lange stehen wie nötig.
→ Unser Baulogistiker gibt Material gegen Liste aus, kennzeichnet Lagerplätze je Gewerk und räumt Reste täglich zurück.
→ Wir trennen Baustellenwege von den Wegen der Bewohner oder Studierenden, reinigen täglich und legen laute Transporte auf abgestimmte Zeiten.
Ausbau von Dachgeschossen in Etagenhäusern mit Materialtransport über Hof und Aufzug.
Rückbau und Neuaufbau ganzer Wohnungen mit viel Abbruch und vielen Gewerken auf engem Raum.
Modernisierung von Villen an der Schönen Aussicht oder am Feenteich mit geschützten Innenräumen.
Sanierungen am Lerchenfeld und an der Finkenau, bei denen Lehre und Ateliers weiterlaufen.

Wir besprechen mit der Bauleitung, welche Rollen gebraucht werden, wie lange und in welchen Bauphasen.
Wir legen Lagerplätze, Transportwege und Schutzmaßnahmen für Treppenhaus und Fassade fest und weisen unsere Leute auf der Baustelle ein.
Unsere Kräfte nehmen an, verteilen, verbringen und entsorgen nach Plan und melden Abweichungen sofort an die Bauleitung.
Ändert sich die Bauphase, passen wir Personalstärke und Rollen an, vom Rückbau bis zur Endreinigung.
Wird in einem Etagenhaus nahe dem Kuhmühlenteich das Dachgeschoss ausgebaut, während die unteren Wohnungen bewohnt sind, dann richten wir einen Bauaufzug an der Hofseite ein. Unsere Bauhelfer bringen Dämmung, Platten und Holz über den Aufzug nach oben, das Treppenhaus bleibt für die Bewohner frei. Ein Baulogistiker plant die Anlieferungen so, dass das Material am selben Tag verbaut wird.
Fällt beim Rückbau alter Dachstuhl, Putz und Metall an, dann sammeln wir die Stoffe getrennt in Big Bags auf der Dachebene und lassen sie gesammelt per Aufzug ab. Der Container im Straßenraum wird dadurch nur an wenigen Tagen gebraucht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Unsere operativen Kräfte arbeiten nach dem Logistikkonzept und dem Lageplan, den Bauleitung oder unser Logistik-Management aufgestellt haben. Sie geben täglich zurück, was angekommen ist, was fehlt und wo es hakt. So bleibt der Plan nah an der Wirklichkeit.
Wer mehr braucht, ergänzt die operative Baulogistik um Zugangskontrolle oder Sanitätsdienst. Viele Aufgaben lassen sich dann mit denselben Leuten abdecken, die ohnehin den ganzen Tag auf der Baustelle sind.
Typisch sind ein Baulogistiker für Annahme und Lager, Bauhelfer für den Transport in die Geschosse und für Schutzmaßnahmen sowie bei Bedarf ein Aufzugs- oder Staplerführer. Wie viele Leute es braucht, hängt von Gebäudegröße, Gewerkezahl und Bauzeit in Hamburg-Uhlenhorst ab.

Sagen Sie uns, was gebaut wird und welche Gewerke beteiligt sind. Wir schlagen Ihnen vor, welche Rollen Ihre Baustelle entlasten.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Uhlenhorst. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit