
Burgdorf trägt den Beinamen Auestadt. Die Burgdorfer Aue zieht sich durch das Stadtgebiet, im Westen liegen das Altwarmbüchener und das Oldhorster Moor, im Osten das Burgdorfer Holz. Wer hier baut, trifft schnell auf Auflagen zu Gewässern, Gehölzen, Boden und geschützten Arten.
Unsere ökologische Baubegleitung bringt diese Auflagen auf die Baustelle. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bäume und Uferstreifen, dokumentieren den Zustand der Flächen und sorgen dafür, dass die Vorgaben aus der Genehmigung im Alltag eingehalten werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Burgdorfer Aue ist knapp 48 Kilometer lang und fließt zwischen Hämeler Wald und Lehrte nach Nordwesten durch die Stadt. Weite Teile ihrer Niederung zwischen Lehrte und Burgdorf stehen seit 1969 als Landschaftsschutzgebiet unter Schutz, auf rund 752 Hektar. In der Aue leben unter anderem Aal, Hecht und Bachforelle und die Jägerschaft meldete 2016 die Rückkehr des Bibers. Bauen nahe dem Ufer verlangt deshalb Abstand, Schutz vor Einträgen und einen Blick auf Biberspuren.
Das Altwarmbüchener Moor grenzt bei Beinhorn an das Stadtgebiet. Ein Teil ist seit 1941 Naturschutzgebiet, im sogenannten Wilden Moor sind Torfschichten von bis zu fünf Metern erhalten und Gräben werden geschlossen, um das Moor wieder zu vernässen. Grundwasserabsenkung oder Ablagerungen in seinem Umfeld sind ein sensibles Thema.
Auf der Burgdorf-Peiner Geest sind die Böden sandig und nährstoffarm. Regenwasser versickert hier gut, deshalb setzen neue Baugebiete auf Versickerungsbecken, etwa südlich des Ehlershäuser Wegs. Bevor dort der Tiefbau begann, wurden archäologische Untersuchungen durchgeführt. Oberboden, Versickerungsflächen und mögliche Bodenfunde brauchen während der Bauzeit Schutz.

Wir setzen die Naturschutzauflagen der Genehmigung auf der Baustelle um, weisen Gewerke ein, kontrollieren Schutzbereiche und halten Abweichungen fest.
Wo Wanderwege von Kröten und Molchen kreuzen, kontrollieren wir die Schutzzäune regelmäßig, leeren Fangeimer, setzen Tiere um und dokumentieren die Funde.
Nahe der Aue und an Gräben achten wir auf Abstände, auf dichte Lagerung wassergefährdender Stoffe und darauf, dass kein Schlamm ins Gewässer gelangt.
Oberboden wird getrennt gelagert, Versickerungsflächen bleiben unbefahren und Bäume an der Baugrenze bekommen Stamm- und Wurzelschutz.
Naturschutzauflagen werden nachweisbar umgesetzt.
Baustopps wegen übersehener Artenschutzfragen werden unwahrscheinlicher.
Gewässer, Boden und Bäume bleiben in dem Zustand, den die Genehmigung verlangt.
Behörden erhalten eine lückenlose Dokumentation.
→ Wir stellen oder kontrollieren den Amphibienzaun in der Wanderzeit, bringen gefundene Tiere auf die sichere Seite und dokumentieren jeden Kontrollgang.
→ Absetzbecken, Abdeckungen und ein Abstand zum Ufer verhindern Einträge. Wir prüfen sie nach jedem starken Regen.
→ Wir sperren Versickerungsflächen ab, legen Fahrwege fest und kontrollieren, dass sie eingehalten werden.
→ Wir melden den Fund, sichern den Bereich und stimmen das weitere Vorgehen mit der zuständigen Naturschutzbehörde ab.
Leitungs-, Brücken- oder Uferarbeiten an der Burgdorfer Aue und ihren Zuflüssen.
Erschließung mit Versickerungsbecken, Lärmschutzwall und vorheriger Archäologie, wie südlich des Ehlershäuser Wegs.
Bauten im Umfeld des Altwarmbüchener und des Oldhorster Moors mit Blick auf Wasserhaushalt und Lebensräume.
Arbeiten an Straßen und Wegen nahe dem Burgdorfer Holz mit Gehölz- und Artenschutz.

Wir werten Genehmigung, Landschaftspflegeplan und Artenschutzgutachten aus und leiten daraus die Kontrollpunkte ab.
Uferstreifen, Bäume, Versickerungsflächen und Zäune werden vor Ort gekennzeichnet und den Gewerken erklärt.
Wir gehen die Baustelle regelmäßig ab, prüfen Zäune und Sicherungen und greifen ein, wenn eine Auflage verletzt zu werden droht.
Protokolle, Fotos und Fundlisten gehen an die Bauherrschaft und bei Bedarf an die Naturschutzbehörde.
Liegt eine Leitungstrasse in Burgdorf im Landschaftsschutzgebiet der Aue, dann markieren wir vor Baubeginn die Schutzbereiche am Ufer, weisen die Kolonne ein und kontrollieren während der Arbeiten Abstände, Lagerplätze und Wassertrübung. Nach Starkregen sehen wir uns die Sicherungen sofort an.
Grenzt ein Baufeld an Wald oder Feuchtwiesen und fällt die Bauzeit in die Wanderzeit der Amphibien, dann kontrollieren wir den Schutzzaun jeden Morgen, setzen Tiere um und führen ein Fundprotokoll, das die Bauherrschaft der Naturschutzbehörde vorlegen kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzflächen und Fahrwege planen wir schon bei der Baustelleneinrichtung mit ein. So liegen Lager und Container dort, wo sie Boden und Gewässer nicht belasten.
Unsere Kräfte für Logistik und Entsorgung achten ebenfalls auf die Umweltauflagen. Abfälle werden getrennt, Betriebsstoffe sicher gelagert und Auffälligkeiten landen sofort bei der ökologischen Baubegleitung.
Meist steht sie als Auflage in der Genehmigung, etwa bei Arbeiten im Landschaftsschutzgebiet der Aue, nahe den Mooren oder wenn geschützte Arten betroffen sind. Auch ohne Auflage hilft sie, Konflikte mit dem Naturschutz früh zu erkennen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen Ihre Baustelle braucht und wie sie in den Ablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Burgdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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