
Kaum eine Gemeinde dieser Größe hat so viel geschützte Natur am Ortsrand: einen See mit Waldufer, ein Hochmoor, den Lauf der Eider und ein dichtes Netz aus Knicks. Wer hier baut, bekommt mit der Genehmigung oft Auflagen zu Artenschutz, Boden und Gewässern, die während der Bauzeit nachweislich eingehalten werden müssen.
Die ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen nicht im Ordner bleiben, sondern auf der Fläche umgesetzt werden. Für Baustellen in Bordesholm übernehmen wir Umweltkontrollen wie Amphibienzaun-Kontrollen, die Überwachung von Schutzzonen und die Dokumentation für Behörden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Westlich des Bordesholmer Sees liegt der Wald Wildhof. Ein Teil davon gehört zum FFH-Gebiet „Wald am Bordesholmer See“ mit rund 35 Hektar, einzelne Eichen stehen dort wegen ihrer Bedeutung als Fledermausquartier unter Schutz. Der See selbst wird vor allem aus Grundwasser und Niederschlag gespeist und entwässert über den Stintgraben zur Eider.
Im Süden schließt das Dosenmoor an, ein in weiten Teilen erhaltenes Hochmoor im schleswig-holsteinischen Hügelland. Es ist seit 1981 Naturschutzgebiet und Teil von Natura 2000, seit Ende der 1970er-Jahre wird es wiedervernässt. Östlich des Ortes beginnt das Landschaftsschutzgebiet „Landschaft der Oberen Eider“, der Flusslauf ist als Vorranggebiet für den Naturschutz gekennzeichnet.
Auch auf gewöhnlichen Ackerflächen gibt es Auflagen. Für die geplante Biomethananlage am Hoffelder Kreisel beschreibt der Umweltbericht Lebensraum für Amphibien und Brutvögel, der Kreis verlangt Saumzonen vor den Knicks, eine bodenkundliche Baubegleitung und eine Vorbehandlung des Wassers vor der Einleitung in den Duvendieksbach.

Während der Wanderzeiten kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer nach festem Rhythmus, setzen Tiere fachgerecht um und führen Fundlisten für die Naturschutzbehörde.
Wir markieren geschützte Knicks und Bäume, prüfen Abstände von Lagern und Fahrwegen und melden Schäden sofort an die Bauleitung.
Wir überwachen getrennte Bodenlager, Sedimentfallen und Rückhaltebecken und achten darauf, dass kein trübes oder belastetes Wasser in Gräben, Eider oder See gelangt.
Jede Kontrolle wird mit Datum, Fotos und Befund festgehalten. Die Berichte gehen an Bauherrn und, wo verlangt, an die untere Naturschutzbehörde des Kreises.
Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan werden nachweislich umgesetzt.
Baustopps wegen Verstößen gegen den Artenschutz lassen sich vermeiden.
Knicks, Bäume und Gewässer nehmen keinen bleibenden Schaden.
Die Dokumentation steht bei Nachfragen der Behörden sofort bereit.
→ Ein Schutzzaun leitet die Tiere um die Fläche herum. Wir kontrollieren ihn täglich und bringen die Tiere sicher auf die andere Seite.
→ Wir stimmen den Zeitplan so ab, dass Gehölzarbeiten außerhalb der gesetzlichen Schonzeit liegen. Bäume prüfen wir vorab auf Nester und Fledermausquartiere.
→ Sedimentfallen, Filtersperren und ein Rückhaltebecken fangen das Wasser ab. Wir kontrollieren sie nach jedem Starkregen und lassen sie bei Bedarf räumen.
→ Tabuflächen werden abgesperrt, Fahrwege bleiben auf festgelegten Trassen. Die bodenkundliche Baubegleitung prüft, wo eine Lockerung nötig ist.
Technische Großprojekte wie die geplante Biomethananlage mit Amphibien- und Brutvogelschutz, Bodenschutzkonzept und Einleitung in den Duvendieksbach.
Neubauten im Gewerbegebiet an der L 49 nahe dem Landschaftsschutzgebiet der Oberen Eider, mit geschützten Knicks und Rückhaltebecken.
Vorhaben im Bereich des Bebauungsplans „Bordesholmer Seeufer“, bei denen Ufer, Gehölze und Wasserqualität im Blick bleiben müssen.
Arbeiten an Straßen, Radwegen oder Leitungen nahe dem Dosenmoor oder dem Wald Wildhof, wo Schutzgebiete direkt angrenzen.

Wir lesen Genehmigung, Umweltbericht und landschaftspflegerischen Fachbeitrag und leiten die Kontrollpflichten ab.
Amphibienzäune, Absperrungen und Markierungen werden vor Baubeginn gestellt und abgenommen.
Zäune, Schutzzonen, Bodenlager und Gewässerschutz prüfen wir nach festem Plan und nach Starkregen.
Befunde und Maßnahmen werden dokumentiert und an Bauherrn und Behörde übergeben.
Liegt eine Baustelle in Bordesholm auf einer Fläche, die zwischen Knicks und einem Kleingewässer liegt, dann wird vor Baubeginn ein Amphibienschutzzaun gestellt. In den Wanderzeiten kontrollieren wir ihn täglich, außerhalb dieser Zeiten in größeren Abständen. Jede Begehung wird dokumentiert.
Ist für dieselbe Fläche eine Einleitung von Regenwasser in einen Bach vorgesehen, dann überwachen wir zusätzlich Rückhaltebecken und Vorbehandlung. Fällt ein Mangel auf, etwa ein beschädigter Zaun oder trübes Wasser im Ablauf, geht noch am selben Tag eine Meldung an die Bauleitung.
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Die Umweltkontrollen hängen mit der übrigen Baulogistik zusammen: Wo Lager und Fahrwege liegen, entscheidet die Baustelleneinrichtung. Wie Boden gelagert und abgefahren wird, regelt die operative Baulogistik.
Wir sorgen dafür, dass beides mit den Schutzauflagen übereinstimmt. So bleibt die Natur rund um die Baustelle in Bordesholm geschützt, ohne dass der Bauablauf ins Stocken gerät.
Meist dann, wenn Genehmigung oder Bebauungsplan Auflagen zu Artenschutz, Knicks, Boden oder Gewässern enthalten. Rund um See, Eider und Dosenmoor ist das häufig der Fall, aber auch auf Ackerflächen mit Knicks und Kleingewässern.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir sagen Ihnen, welche Umweltkontrollen Ihre Baustelle in Bordesholm braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bordesholm. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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