
Kaum ein Ort auf Rügen ist so dicht von geschützter Natur umgeben wie Binz. Im Südosten liegt die Granitz, ein Naturschutzgebiet im Biosphärenreservat Südost-Rügen. Landseitig grenzt der Schmachter See an den Ort, auch er steht unter Naturschutz. Nach Norden zieht sich die Schmale Heide mit Dünen und Kiefernwald bis in Richtung Sassnitz.
Wer hier baut, bekommt mit der Genehmigung häufig Auflagen zum Schutz von Gewässern, Bäumen, Tieren und Boden. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle tatsächlich eingehalten werden. Wir kontrollieren, dokumentieren und greifen ein, bevor ein Schaden entsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Granitz ist ein bewaldeter Höhenzug aus einer Endmoräne mit Buchen- und Eichenwäldern, der höchste Punkt ist der Tempelberg mit dem Jagdschloss. Sie gehört zum Biosphärenreservat Südost-Rügen, das auch die Außenküste bis Binz umfasst. Baustellen an ihrem Rand, etwa in den Plangebieten an der Granitz oder am Potenberg, liegen damit direkt an einem Schutzgebiet. Baumschutz und Lärmschutz für Tiere spielen dort eine große Rolle.
Der Schmachter See ist ein flacher See eiszeitlichen Ursprungs, umgeben von Schilf, Schwingrasen und Erlenbrüchen. Er gehört zum Naturschutzgebiet „Schmachter See und Fangerien“. Rund 40 Arten der Roten Liste leben im oder am See, darunter Rohrdommel, Taucher und Seeadler. Bauarbeiten in seiner Nähe dürfen weder Schlamm noch Baustoffe ins Wasser tragen.
Die Schmale Heide ist eine Nehrung aus Sand, die nach der Eiszeit entstanden ist und um 1840 mit Kiefern aufgeforstet wurde. An ihrer Strandseite steht die Dünenvegetation unter Schutz, im Norden liegen geschützte Feuersteinfelder. Für Vorhaben in Prora heißt das: Der sandige Boden ist empfindlich und Fahrspuren durch Düne oder Wald bleiben lange sichtbar.

Wir lesen die Umweltauflagen der Baugenehmigung und übersetzen sie in einfache Regeln für die Baustelle in Binz: wo nicht gefahren wird, welche Bäume geschützt werden, wann bestimmte Arbeiten ruhen.
In der Nähe von Gewässern wie dem Schmachter See können Amphibienzäune verlangt sein. Unser Personal prüft sie regelmäßig, leert die Fangeimer, dokumentiert die Funde und setzt die Tiere fachgerecht um.
Wir achten darauf, dass kein Schlamm, Zementwasser oder Öl in Gräben und Gewässer gelangt. Auf sandigem Untergrund schützen wir den Oberboden und halten Fahrwege auf festgelegten Trassen.
Bäume am Rand von Granitz und Küstenwald werden vor Beginn der Arbeiten gesichert. Lager und Maschinen bleiben außerhalb des Wurzelbereichs. Das kontrollieren wir und halten Abweichungen fest.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle eingehalten, nicht nur auf dem Papier.
Weniger Gefahr von Baustopps, weil Probleme früh erkannt und behoben werden.
Saubere Nachweise für die Naturschutzbehörde und den Bauherrn.
Ein Ansprechpartner, der Bauablauf und Naturschutz in Binz gleichermaßen im Blick behält.
→ Ein Amphibienzaun lenkt die Tiere um das Baufeld. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit täglich, setzen gefangene Tiere um und führen ein Protokoll für die Naturschutzbehörde.
→ Wir markieren den Wurzelbereich, sichern die Stämme und begleiten die Erdarbeiten, damit Wurzeln nicht abgerissen werden.
→ Feste Fahrtrassen werden abgesteckt und kontrolliert. Schäden an der Vegetation melden wir sofort, damit sie behoben werden.
→ Wir sorgen für Absetzbecken oder Sperren, prüfen den Ablauf und dokumentieren die Maßnahmen für die Behörde.
Wohnbau und Infrastruktur nahe dem Naturschutzgebiet mit altem Buchen- und Eichenwald und strengen Regeln für Bäume.
Bauen nahe dem geschützten Flachsee mit Schilfufer, wo Gewässerschutz und Amphibien im Vordergrund stehen.
Arbeiten auf der Schmalen Heide zwischen Strand und Küstenwald, mit empfindlicher Dünenvegetation und sandigem Boden.
Neue Leitungen, Radwege oder Parkflächen, die durch Wald oder entlang von Gräben geführt werden.

Wir werten Genehmigung und Gutachten aus und klären, welche Schutzgüter das Vorhaben berührt.
Amphibienzäune, Baumschutz, Fahrtrassen und Gewässerschutz werden vor Baubeginn umgesetzt.
Während der Bauzeit prüfen wir die Maßnahmen, kontrollieren Zäune und greifen bei Abweichungen ein.
Alle Kontrollen und Funde werden festgehalten und als Bericht an Bauherr und Behörde übergeben.
Grenzt ein Baugrundstück in Binz an das Naturschutzgebiet am Schmachter See, dann beginnt unsere Arbeit mit einem Blick in die Genehmigung. Steht dort ein Amphibienzaun als Auflage, wird er vor der Wanderzeit gestellt. Zusätzlich legen wir Fahrwege und Lagerflächen so, dass Schilf und Ufer unberührt bleiben.
Beginnt dann die Wanderzeit der Amphibien, dann kontrolliert unser Personal den Zaun am frühen Morgen, leert die Eimer und trägt die Tiere über das Baufeld. Alle Funde werden gezählt und notiert. Am Ende der Saison erhält die Behörde einen Bericht mit allen Daten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Begleitung funktioniert dann, wenn sie Teil der täglichen Abläufe ist. Deshalb fließen Schutzflächen und Fahrtrassen schon in den Einrichtungsplan der Baustelle ein. Die Logistik kennt die Regeln und plant Anlieferungen entsprechend.
Unsere Kräfte vor Ort achten bei Entsorgung, Lagerung und Reinigung auf dieselben Vorgaben. So muss die Bauleitung keinen weiteren Dienstleister koordinieren und hat einen festen Ansprechpartner für alle Umweltfragen.
Der Ort ist von Schutzgebieten umgeben: der Granitz im Biosphärenreservat Südost-Rügen, dem Naturschutzgebiet am Schmachter See und der Schmalen Heide mit geschützten Dünen. Baustellen in der Nähe dieser Flächen bekommen deshalb oft Auflagen zum Schutz von Wald, Wasser und Arten.

Senden Sie uns Ihre Genehmigung mit den Auflagen. Wir zeigen Ihnen, wie wir sie auf der Baustelle kontrollieren und dokumentieren.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Binz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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