
Fast ein Viertel der Stadtfläche liegt in einem Wasserschutzgebiet, rund 39 Prozent sind Grün- und Erholungsflächen, dazu kommen Spree, Havel, Dahme und Seen wie der Große Müggelsee oder der Tegeler See. Wer hier baut, trifft häufiger auf Umweltauflagen, als es das Bild der dichten Großstadt vermuten lässt.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Gehölze und Gewässer, dokumentieren Funde und Maßnahmen und geben der Bauleitung eine Grundlage für Gespräche mit den Behörden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Berlin liegt im Warschau-Berliner Urstromtal, dessen mächtige Sande als Grundwasserspeicher dienen. Die Stadt deckt ihren Trinkwasserbedarf großteils aus eigenem Grundwasser, 13 Wasserschutzgebiete umfassen rund 212 Quadratkilometer. Für Baustellen in diesen Zonen gelten strenge Regeln zu Betankung, Lagerung wassergefährdender Stoffe und Wasserhaltung.
Daneben gibt es 43 Naturschutzgebiete mit rund 3 Prozent und 56 Landschaftsschutzgebiete mit rund 14 Prozent der Landesfläche. Pankow und Reinickendorf haben zudem Anteil am Naturpark Barnim. Wo Bauvorhaben an solche Flächen grenzen, braucht es Schutzzäune, Baufeldgrenzen und Kontrollen, ob sie eingehalten werden.
Auch auf scheinbar unberührten Baufeldern am Stadtrand ist Artenschutz ein Thema. Frühere Acker- und Rieselfelder, Kleingärten und Brachen sind Lebensraum für Amphibien, Reptilien und Brutvögel. Kleinere Fließgewässer wie Panke, Wuhle oder Erpe sowie Moore aus der Eiszeit machen eine sorgfältige Begleitung nötig.

Wir überwachen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, prüfen Baufeldgrenzen und Gehölzschutz und halten Abweichungen mit Foto und Datum fest.
Schutzzäune an Baufeldern nahe Gewässern und Feuchtflächen werden regelmäßig abgegangen, Eimer geleert, Funde gezählt und Tiere fachgerecht umgesetzt.
Wir achten auf Betankungsflächen, Ölbindemittel, Lagerung von Chemikalien und den Zustand von Wasserhaltungen, besonders in Wasserschutzgebieten und an Ufern.
Protokolle, Fundlisten und Fotos bereiten wir so auf, dass die Bauleitung sie bei Rückfragen der Naturschutz- und Wasserbehörde vorlegen kann.
Auflagen aus Genehmigung und Gutachten werden nachweisbar eingehalten.
Probleme mit Schutzgebieten oder Arten fallen früh auf, bevor sie den Bau aufhalten.
Die Dokumentation steht bereit, wenn Behörden nachfragen.
Umweltkontrollen laufen im Baustellenalltag mit, statt als getrennte Aufgabe nebenher.
→ Deutliche Abgrenzung, regelmäßige Kontrollgänge und sofortige Meldung an die Bauleitung, wenn Grenzen überschritten werden.
→ Schutzzäune mit Fangeimern, tägliche Kontrolle in der Wanderzeit und Dokumentation der umgesetzten Tiere.
→ Wir prüfen Betankungsplätze, Auffangwannen und Lager auf Einhaltung der Auflagen und dokumentieren den Zustand.
→ Wir achten auf Schutzzeiten, begleiten Fällungen nach den Vorgaben des Gutachtens und halten Funde fest.
Bebauung früherer Acker-, Riesel- oder Kleingartenflächen mit Artenschutzauflagen und neuen Grünflächen.
Uferbebauung, Kaimauern und Stege an Spree, Havel, Dahme und Kanälen.
Trassen durch Wälder, Parks oder Wasserschutzgebiete mit Auflagen zu Boden und Grundwasser.
Quartiere mit Versickerungsflächen und Grünzügen, wie sie etwa für die Buckower Felder geplant sind.

Wir lesen Genehmigung und Fachgutachten und stellen zusammen, welche Kontrollen und Schutzmaßnahmen gefordert sind.
Rhythmus der Kontrollen, Zuständigkeiten und Meldewege werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Schutzzäune, Baufeldgrenzen, Gehölze und Gewässerschutz werden regelmäßig geprüft und dokumentiert.
Protokolle und Fundlisten gehen an die Bauleitung, auf Wunsch aufbereitet für die Behörden.
Liegt ein neues Wohngebiet am Stadtrand neben einem Graben oder einer Feuchtwiese, dann verlangt die Genehmigung oft einen Amphibienschutzzaun und eine ökologische Baubegleitung. In diesem Fall gehen wir den Zaun in der Wanderzeit täglich ab, leeren die Fangeimer, setzen Tiere um und führen eine Fundliste.
Grenzt das Baufeld zusätzlich an ein Landschaftsschutzgebiet, dann kontrollieren wir die Baufeldgrenze und den Schutz der Gehölze. Abweichungen melden wir sofort, damit die Bauleitung reagieren kann, bevor die Behörde es tut.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen sind mit der Baustelleneinrichtung verzahnt: Lagerflächen, Betankung und Wege planen wir so, dass Schutzzonen frei bleiben.
Auch die operative Baulogistik trägt dazu bei, etwa durch saubere Abfalltrennung und gepflegte Wege. So wird der Umweltschutz Teil der täglichen Arbeit auf Baustellen in Berlin.
Ja. Rund ein Viertel der Stadtfläche liegt in Wasserschutzgebieten, dazu kommen zahlreiche Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie viele Gewässer. Auch auf Brachen und früheren Ackerflächen leben geschützte Arten. Genehmigungen enthalten deshalb oft Auflagen zu Artenschutz und Grundwasser.

Schicken Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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