
Berlin-Hermsdorf ist eng mit einem Bachtal verbunden. Das Tegeler Fließ zieht sich durch den Ort, weitet sich zum Hermsdorfer See auf und fließt weiter Richtung Tegeler See. Das Tal gehört zum Natura-2000-Netz, in Berlin liegen dort das Landschaftsschutzgebiet Tegeler Fließ und die Naturschutzgebiete Niedermoorwiesen am Tegeler Fließ sowie Kalktuffgelände am Tegeler Fließ.
Wer in der Nähe baut, bekommt in der Regel Auflagen zu Artenschutz, Gewässerschutz und Vegetation. Unsere ökologische Baubegleitung setzt diese Auflagen auf der Baustelle um. Wir kontrollieren Amphibienzäune, überwachen Schutzzonen und dokumentieren alles, was die Genehmigungsbehörde sehen will.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Gebiet des Tegeler Fließes kommen nach Angaben zum Schutzgebiet elf der dreizehn Berliner Amphibien- und Reptilienarten vor. Liegt eine Baustelle zwischen Laichgewässer und Landlebensraum, braucht es Schutzzäune, die in der Wanderzeit regelmäßig kontrolliert werden. Funde werden erfasst und Tiere fachgerecht auf die andere Seite gebracht.
Die Ufer des Hermsdorfer Sees säumen Erlen, Weiden, Gebüsch und Schilf, dazu kommen Feuchtwiesen und Auwald im Tal. In Berlin sind im Gebiet zwölf Lebensraumtypen und sechs Tierarten nach der FFH-Richtlinie geschützt, außerdem neun Vogelarten nach der EU-Vogelschutzrichtlinie. Eisvogel und Fischotter gehören zu den Arten, die dort vorkommen. Für Baustellen bedeutet das: Gehölzschutz, Lärm- und Lichtvorgaben und Zeitfenster für Rodungen.
Rund um den See wurden früher Ton gegraben und Torf gestochen. Wird in Berlin-Hermsdorf in solchen Bereichen gebaut, geht es auch um den Boden selbst: Grundwasser kann flach anstehen, Bauwasser darf nicht ungeklärt ins Fließ gelangen und Oberboden muss getrennt gelagert werden. Auch eingeschleppte Pflanzen wie Drüsiges Springkraut oder Goldrute sollen sich über Erdbewegungen nicht weiter ausbreiten.

Wir kontrollieren Schutzzäune und Fangeimer in der Wanderzeit in festen Abständen, bergen Tiere, setzen sie fachgerecht um und führen ein Fundprotokoll für die Behörde.
Tabuflächen am Ufer, Wurzelbereiche und geschützte Biotope werden markiert und regelmäßig begangen. Verstöße melden wir sofort an die Bauleitung.
Wir achten auf Absetzbecken, Auffangwannen und geordnete Wasserhaltung. Oberboden und Aushub werden getrennt gelagert, damit kein Material ins Fließtal gelangt.
Begehungen, Funde, Fotos und Abweichungen halten wir in Berichten fest, die Bauherr und Naturschutzbehörde nachvollziehen können.
Naturschutzauflagen werden auf der Baustelle umgesetzt, nicht nur auf dem Papier.
Die Dokumentation steht bereit, wenn die Behörde nachfragt.
Konflikte mit dem Artenschutz werden früh erkannt und führen seltener zu Baustopps.
Ökologische Begleitung und Baulogistik sind aufeinander abgestimmt.
→ Wir stellen den Zaun rechtzeitig, kontrollieren ihn in festen Runden und stimmen Erdarbeiten mit den Wanderbewegungen ab, statt die Baustelle anzuhalten.
→ Wir prüfen mit der Bauleitung Alternativen. Muss gerodet werden, achten wir auf die erlaubten Zeiträume und auf Brutvögel.
→ Absetzbecken und Kontrollen am Einleitpunkt sorgen dafür, dass nur geklärtes Wasser abgeleitet wird. Auffälligkeiten melden wir sofort.
→ Befallene Flächen werden markiert, ihr Boden wird getrennt gehalten und nicht in sensiblen Bereichen wieder eingebaut.
Neubauten und Ersatzneubauten in der Nähe von Tegeler Fließ und Hermsdorfer See mit Auflagen zu Artenschutz und Gehölzen.
Arbeiten an der B 96, die das Fließ an einer früheren Mühle quert, mit Gewässerschutz während der Bauzeit.
Kanal- und Leitungsarbeiten in feuchtem Gelände, bei denen Wasserhaltung und Bodenlagerung kontrolliert werden müssen.
Arbeiten an Wegen und Ufern im Schutzgebiet, bei denen Lebensräume und Brutzeiten zu beachten sind.

Wir lesen Genehmigung, Artenschutzgutachten und Nebenbestimmungen und leiten daraus die Kontrollen ab.
Tabuflächen, Amphibienzäune und Gehölzschutz werden markiert und mit der Bauleitung abgestimmt.
In festen Runden prüfen wir Zäune, Schutzzonen, Wasserhaltung und Bodenlager und greifen bei Abweichungen ein.
Funde und Kontrollen werden protokolliert. Am Ende erhalten Sie eine Dokumentation für die Behörde.
Liegt ein Neubau nahe dem Hermsdorfer See und verlangt die Genehmigung einen Amphibienschutzzaun, dann stellen wir den Zaun vor Beginn der Wanderzeit an der Grenze zum Ufer auf. In der Wanderzeit kontrollieren wir die Eimer morgens, setzen Tiere um und führen das Fundprotokoll.
Muss gleichzeitig Grundwasser abgesenkt werden, dann prüfen wir täglich das Absetzbecken und die Einleitstelle. Zeigt sich Trübung, stoppt die Bauleitung die Pumpe, bis der Fehler behoben ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen und Tabuflächen fließen schon in die Baustelleneinrichtung ein. So stehen Lager, Container und Fahrwege dort, wo sie keine geschützten Bereiche berühren.
Im Alltag arbeiten wir mit der operativen Baulogistik zusammen. Wer Aushub und Entsorgung koordiniert, kennt die Vorgaben zu Oberboden und eingeschleppten Pflanzen und meldet Abweichungen weiter.
Weil das Tal des Tegeler Fließes mitten durch den Ortsteil läuft. Es ist Natura-2000-Gebiet, in Berlin mit Landschaftsschutzgebiet und zwei Naturschutzgebieten. Baustellen in der Nähe erhalten deshalb häufig Auflagen zu Artenschutz, Gehölzen und Gewässern.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir planen Amphibienschutz, Schutzzonen und Kontrollen für Ihr Vorhaben.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Hermsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit